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Nahost-Gespräche in USA: Eine Verschwörung gegen die Palästinenser PDF Drucken E-Mail
von Chris Marsden - www.wsws.org    03.09.2010 - bisherige Aufrufe: 126

abbas siedler.jpgDie Gespräche vom Donnerstag in Washington zwischen dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und dem Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), Mahmoud Abbas sind ein Mittel, mit dem die Vereinigten Staaten versuchen, ihre räuberischen Interessen im Nahen Osten durchzusetzen.

Die Obama-Regierung hat Abbas stark unter Druck gesetzt, an den Verhandlungen teilzunehmen und zumindest faktisch den Standpunkt der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) aufzugeben, dass es Gespräche nur geben könne, wenn der israelische Siedlungsbau eingestellt werde.

Ein zehnmonatiger Baustopp auf der Westbank läuft am 26. September aus und Netanjahu hat seiner Partei und den Koalitionspartnern seiner Regierung versichert, dass er nicht erneuert wird. Die Palästinenser drohten, es werde keine Verhandlungen geben, wenn dies passiere und baten Washington um Unterstützung.

Das Nahost Quartett – die USA, Europäische Union, Vereinten Nationen und Russland – lehnt den Siedlungsbau formell ab. Aber die USA stellten Israel keine Bedingungen und betonten vielmehr, dass die Gespräche „ohne Vorbedingungen“ stattfinden müssten, wie Israel es verlangt.

Der Chef der Verhandlungsdelegation der Palästinensischen Befreiungsorganisation, Mean Raschid Erekat wurde von der israelischen Zeitung Ha’aretz direkt gefragt, ob die Palästinenser unter Druck gesetzt worden seien, ihre Forderung nach einer Verlängerung des israelischen Baustopps aufzugeben. Er antwortete ausweichend, dass er das nicht „als Druck bezeichnen würde“.

Letzte Aktualisierung ( 03.09.2010 )
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Wenn du nein sagst Oder : Giftpilze PDF Drucken E-Mail
von Uri Avnery - www.uri-avnery.de    01.09.2010 - bisherige Aufrufe: 210

apartheid2.jpgVOR DEM Sieg des Feminismus gab es ein populäres israelisches Lied, in dem der Junge das Mädchen fragt: „Was meinst du damit, wenn du nein sagst?" Diese Frage ist schon beantwortet worden. Nun bin ich versucht, weiter zu fragen: „Wenn du von Zionismus redest, was meinst du damit?"

Das ist auch meine Antwort an jene, die mich fragen, ob ich  Zionist sei.

Wenn du Zionist sagt, was meinst du damit?

IN LETZTER ZEIT tauchen Verbände zur Verteidigung des Zionismus auf wie Pilze nach dem Regen. Giftpilze.

Alle Arten amerikanisch-jüdischer Multimillionäre - viele von ihnen Casino-Könige, Bordell-Mogule, Geldwäscher und Steuerhinterzieher - finanzieren „patriotische" israelische Gruppen in Israel, um den heiligen Krieg für den „Zionismus" zu kämpfen.

Der Angriff  findet  an allen Fronten statt. Jüdische Organisationen haben vor, die Universitäten von Post-Zionisten zu säubern. Sie drohen damit,  andere Spender zu veranlassen, ihre Spenden zurückhalten, sie terrorisieren die Präsidenten und Rektoren und machen Professoren und Studenten Angst.

Amerikaner mögen an die Ära des Terrors eines Senators Joseph McCarthy erinnert werden, der das Leben von Tausenden Intellektueller und Künstler zur Hölle machte, viele von ihnen ins Exil oder in den Selbstmord  trieb. Europäer mögen an die Tage erinnert werden, als „arische" Professoren über  Kollegen, denen man Verrat vorwarf,  informierten und Studenten in Braunhemden ihre jüdischen Kollegen aus dem Fenster warfen.

Letzte Aktualisierung ( 01.09.2010 )
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Israel bestellt gewaltige Mengen militärischer Treibstoffe PDF Drucken E-Mail
von Damian Lataan - http://surf6009.appspot.com    29.08.2010 - bisherige Aufrufe: 1078

iranangriff.jpgVor drei Wochen veröffentlichte die US Defence Security Cooperation Agency (DSCA) eine Notiz, zu der sie gesetzlich verpflichtet ist, in der angekündigt wurde, daß Israel gewaltige Mengen verschiedener Treibstoffe bestellt hat, die für militärische Zwecke geeignet sind und im Falle des Treibstoffs  JP-8 ausschließlich für militärische Zwecke eingesetzt werden.

Diese enorme Bestellung beläuft sich auf 2 Milliarden Dollar und besteht aus 1075 Mrd. Liter JP-8 Kerosin, 227 Mil. Liter
unverbleites Benzin sowie 378 Mil. Liter Diesel.

Letzte Woche schrieb ich, daß Israel nicht in der Lage sein würde, einen Militärschlag gegen den Iran aus eigener Kraft durchzuführen. Israel würde dazu die volle Duldung und Unterstützung durch die USA benötigen. Ich erläuterte, daß die USA  Israel in einem solchen Fall sehr große Mengen Jet-Kerosin liefern müssten, die für einen Militärschlag benötigt werden. Die jetzt bestellten 1 Mil. Liter Jetkerosin würden mehr als genug sein für einen Angriff auf den Iran mit Bombern und Kampfflugzeugen.

Sollte Israel planen, den Iran mit
seiner Luftwaffe anzugreifen würde das den Bedarf der bestellten großen Menge JP-8-Treibstoff erklären. Jedoch erklärt ein solcher Plan nicht die Bestellung solch großer Mengen von Benzin und Diesel. Es ist extrem unwahrscheinlich, daß Israel den Treibstoff bestellt hat, um Iran mit Bodentruppen anzugreifen.

Letzte Aktualisierung ( 29.08.2010 )
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Aus dem Jordantal – einst der Brotkorb Palästinas PDF Drucken E-Mail
von Luisa Morgantini - www.luisamorgantini.net    29.08.2010 - bisherige Aufrufe: 209

 Wo Bewohner widerstehen müssen, nur um zu existieren

Ein Interview mit Luisa Morgantini/( und Barbara Antonelli), im Juli/August  2010, der früheren Präsidentin des EU-Parlamentes (und  den Frauen in Schwarz, Italien(, nach ihrer Rückkehr von einer Tour durch das Jordantal  und die Westbank, durch das sie eine italienische Delegation von Associatione per la Pace  führte.

Ohne Wasser und Strom, umgeben  von Siedlungen, und seit 1967 von einer großen militärischen Zone eingeschlossen und unter Besatzung, widerstehen die Bewohner des Jordantals. Von Haus-/ Hütten-/ Zeltzerstörungen und Landraub heimgesucht, sind sie die verletzlichsten Gemeinden in der ganze Zone C ( ganz unter israelisch militärischer und Verwaltungskontrolle) der Westbank. Heute sind es etwa 56 000 Bewohner; vor 1967 waren es 300 000 – dies ist die Folge von Vertreibung  und Ausweisung, was sich weit vor der Öffentlichkeit entfernt und  tatsächlich ohne Medienaufmerksamkeit abgespielt hat.

Eine Delegation von Assopace - von Luisa Morgantini  geleitet - besuchte das Jordantal und traf sich mit den lokalen Gemeinden.

Fr. Morgantini, Sie besuchten  zweimal in einer Woche das Jordantal nur wenige Tage, nach- dem die israelische Armee noch einmal die einfachen Hütten und Zelte der Beduinengemeinschaften im Norden zerstört hat. Was haben Sie gesehen?

Letzte Aktualisierung ( 28.08.2010 )
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Kurdistan: Kriegsalltag in Semdinli PDF Drucken E-Mail
von http://de.indymedia.or    29.08.2010 - bisherige Aufrufe: 390

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In der Provinz Hakkari hat das Militär am Wochenende trotz des von der PKK ausgerufenen Waffenstillandes bis zum 20.09.2010, gezielt eine Bergregion außerhalb der Ortschaft Şemdinli bombardiert.

Bei diesem Angriff sind die 4 Guerillas Gülistan Ergül, Zindan Ahmet, Seyma Yıldız und Şervan Kadir getötet worden. Der gezielte Angriff auf eine Guerillaeinheit, trotz des einseitigen Waffenstillstandes, wird von einem Großteil der Bevölkerung als Provokation angesehen. Aus diesem Grund kam es schon seit dem 20. v.a. in der Region Hakkari zu schweren Auseinandersetzungen.
Unsere Delegation reiste am 22. und 23.08. nach Şemdinli um die Bestattungen, Demonstrationen und das Agieren des türkischen Staates zu beobachten.

Şemdinli hat 12000 EinwohnerInnen. In der Region Hakkari/Şemdinli nahe der türkisch/irakischen Grenze haben die Operationen der türkischen Armee gegen die Guerilla seit den neunziger Jahren zu keiner Zeit aufgehört. Selbst nach der Verkündung des erneuten Waffenstillstands durch die PKK werden die Militäroperationen in dieser Region fortgesetzt. Zudem ziehen Einheiten des Geheimdienstes Jitem zur Zeit ebenfalls durch die Region.

In den letzten Wochen gibt es häufig Proteste gegen staatliche und militärische Gewalt. Die Polizei greift besonders Jugendliche und Kinder immer wieder mit Tränengaspatronen und nachts auch mit scharfer Munition an. Auch Häuser werden in diesem Rahmen beschossen. 
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