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"Die erste Freiheit
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besteht darin,
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Karl Marx

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Krise und Widerstand
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Finanzmarktkrise -
Rückblick und Ausblick |
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Vor einem neuen
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Das reformistische Schaf im autonomen Wolfpelz |
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Europäisches
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Massenstreikdebatte 1910:
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Afrika
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von Eugen Hardt
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03.09.2010
- bisherige Aufrufe: 55
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Da infolge der internationalen Spekulation die Preise für Grundnahrungsmittel extrem angestiegen sind kam es in den letzten zwei Tagen zu einem Hungeraufstand in Maputo, der Hauptstadt von Mozambique.
Tausende Menschen errichteten Barrikaden und stürmten Lebensmittelgeschäfte. Bei dem folgenden Einsatz der Armee wurden 7 Menschen - darunter zwei Kinder - getötet und 280 verletzt als die Soldaten in die wütende Menge feuerten.
Die Regierung erklärte, daß die Preiserhöhungen unabänderlich seien und forderte die Menschen zu Ruhe und Ordnung auf. „Wir verdammen Gewalttätigkeit und rufen die Bewohner zu Ruhe auf“ sagte Regierungssprecher Nkutumula. Innenminister Jose Pacheco sagte, die Regierung bemühe sich darum die Organisation zu zerschlagen, die in Flugblättern zu den Protesten aufgerufen hatte.
Es handelt sich um die ersten Hungeraufstände seit 2008. In den letzten Wochen sind die staatlich festgesetzten Brotpreise in Mozambique, einem der ärmsten Länder der Welt, um 30% gestiegen. Die offizielle Arbeitslosenrate beträgt 54% und das durchschnittliche Monatseinkommen eines Arbeiters 28 €.
Heute waren in Maputo die meisten Geschäfte geschlossen. Vor den wenigen offenen Brotläden bildeten sich lange Schlangen.
„Die Regierung unterschätzt die Situation und will oder kann nicht verstehen, daß es sich um einen Protest gegen die hohen Lebenshaltungskosten handelt“ sagte Alice Mabota von der Mozambiquekanischen Menschenrechtsvereinigung. In den letzten Wochen war es bereits in Ägypten zu Protesten gegen die Preissteigerungen für Grundnahrungsmittel gekommen.
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Letzte Aktualisierung ( 03.09.2010 )
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von Ann Talbot - www.wsws.org
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28.08.2010
- bisherige Aufrufe: 338
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![]() Der
Streik von 1,3 Millionen Arbeitern und Angestellten des öffentlichen
Dienstes in Südafrika stellt eine bedeutende Eskalation des
internationalen Klassenkampfes als Reaktion auf die globale Rezession
und die Sparmaßnahmen der Regierungen in aller Welt dar. Er ist Ausdruck
des fundamentalen Widerspruchs zwischen den Interessen der arbeitenden
Menschen und allen Regierungen, die das kapitalistische System
verteidigen.
Dies zeigt vor allem der Fall des African National
Council (ANC), der mit Unterstützung einer populären Massenbewegung an
die Macht kam.
Keine Regierung hat eine solche lange Phase des
Wohlwollens genossen wie der ANC, seit er 1994 unter der Präsidentschaft
von Nelson Mandela an die Macht kam, das Apartheid-System beendete und
versprach, eine „Regenbogen-Nation“ zu schaffen, in der die
wirtschaftlichen Vorteile des an Rohstoffen reichen Landes der gesamten
Bevölkerung zugute kommen würden. Stattdessen hat sich die Kluft
zwischen Arm und Reich verstärkt. Eine winzige Schicht von
Geschäftsleuten im Umfeld des ANC ist zu Millionären geworden. Statt von
einem „Schwarzen wirtschaftlichen Aufschwung“ zu profitieren, lebt die
Mehrheit derer, die die Regierung unterstützt haben, in Townships und
ländlichen Gebieten, in denen selbst die notwendigsten sozialen
Einrichtungen fehlen.
Klassenspannungen nehmen seit Jahren zu.
Der ANC hat eine Politik des freien Marktes verfolgt, die zu steigender
Arbeitslosigkeit geführt und die Bedürfnisse der Bevölkerung missachtet
hat. Präsident Jacob Zuma hat Mandelas Nachfolger, Thabo Mbeki, abgelöst
und versprochen, für Arbeitsplätze, Wohnungsbau und soziale Dienste zu
sorgen. Aber er hat dieselbe marktorientierte Politik verfolgt, die die
Desillusionierung wachsen ließ und nun zum gegenwärtigen Streik mit
seinem Ausbruch an Wut und Empörung geführt hat.
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von Ninjana Berger - www.arbeitermacht.de
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07.08.2010
- bisherige Aufrufe: 435
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Deutschland schaute wochenlang nach Afrika - zur WM. Doch kaum ein
Gedanke oder ein Medienbeitrag war darauf gerichtet, dass die südliche
Hemisphäre, dass die ehemaligen Kolonien Europas noch heute von Hunger,
Kriegen, Analphabetismus, Arbeitslosigkeit, Umweltzerstörung und
Ressourcenplünderung geplagt sind.
Die Folgen jahrhundertlanger kolonialer Unterdrückung gelten den
Ideologen des Westens nicht als Resultat ihrer Herrschaft und der Krisen
des Kapitalismus. Vielmehr werden diese bis heute als Beleg
„natürlicher" Überlegenheit des Westens herangezogen, als Resultat der
„rassischen" Minderwertigkeit der Schwarzen oder wenigstens als Mangel
an Zivilisiertheit hingestellt, die es unter wohltägig-strenger
Kontrolle der westlichen Wertegemeinschaft zu erreichen gelte.
Warum dieses Thema?
Kolonisation war Männersache, sagen die Geschichtsbücher. Die Deutsche
Kolonisation kommt im Allgemeinen als vernachlässigter Punkt bei der
Geschichtsschreibung vor. Es gab nur wenige Kolonien und diese wurden ab
1884 „in Besitz genommen". Ein weiterer Aspekt, die deutsche
Kolonialgeschichte im Geschichtsunterricht mit zwei Sätzen zu behandeln,
ist die Verharmlosung der Herrschaft der deutschen „Herrenmenschen" in
„ihren" Kolonien gegenüber der Schreckensherrschaft des Faschismus als
vermeintlich kleineres Übel. So kommt z.B. der Völkermord an den
Hereros, wenn überhaupt, in den Geschichtbüchern nur am Rande vor.
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Letzte Aktualisierung ( 07.08.2010 )
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von www.survivalinternational.de
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21.07.2010
- bisherige Aufrufe: 326
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Das heutige Urteil ist ein weiterer Schlag für die
Buschleute.
Empörung begleitete das heutige Urteil des Obersten Gerichtshofs
Botswanas, in dem das Gericht den Kalahari
Buschleuten den Zugang zu Wasser verweigerte.
Der Richter entschied, dass die Buschleute kein Recht darauf haben
ein Wasserbohrloch zu nutzen, welches ihre einzige Wasserquelle im
Central Kalahari Game Reserve, einer der trockensten Regionen der Welt,
darstellt. Die Anhörung
in dem Fall fand bereits am 9. Juni statt, das Gericht vertagte
aber seine Entscheidung bis heute.
Der Sprecher der Buschleute, Jumanda Gakelebone, sagte: „Dies ist
sehr ernst. Wie sollen wir leben, wenn wir kein Wasser haben? Das
Gericht gab uns unser Land, aber ohne Wasser auf dem Land, ohne unser
Wasserbohrloch, ist das Leben dort hart."
Die Entscheidung ist ein herber Rückschlag für die Buschleute, die seit
2002 ohne Wasser in dem Reservat auskommen müssen. Damals hatte die
Regierung das Wasserbohrloch in dem Versuch versiegelt, die Buschleute
aus dem Reservat zu vertreiben. 2006 entschied der Oberste Gerichtshof,
dass die erzwungene
Vertreibung durch die Regierung unrechtmäßig und verfassungswidrig
war. Seit dem sind hunderte Buschleute auf ihr Land zurückgekehrt.
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von Christoph Marischka - www.imi-online.de
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10.07.2010
- bisherige Aufrufe: 503
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 Provinzielle Rebellenbewegungen im Sudan
Der Sudan ist ein Vielvölkerstaat von gewaltigen Ausmaßen. Abseits
einiger wirtschaftlicher Zentren - allen voran die Hauptstadt Khartum -
lebt ein Großteil der Bevölkerung ein einfaches und oft auch
beschwerliches Leben entsprechend ihrer jeweiligen Traditionen. Die in
den letzten Jahrzehnten in den Provinzen entstandenen Eliten wurden in
Zeiten wirtschaftlichen Aufschwungs überwiegend als Beamte oder
Offiziere in den Staatsapparat integriert und sicherten diesem im
Gegenzug die Zustimmung ihrer jeweiligen Klientels.[1]
Eine
flächendeckende Präsenz und Kontrolle der Zentralregierung war somit nie
gegeben. In Zeiten wirtschaftlicher Krisen versagte jedoch mehrfach das
an seine Stelle getretene Rentensystem, die Zentralregierung schöpfte
einen Großteil des Staatshaushaltes ab und vernachlässigte die
Entwicklung in den Provinzen, weshalb die zuvor alimentierten Eliten in
den entlegenen Gebieten Rebellengruppen - meist dominiert durch einzelne
Ethnien - aufstellten, allerdings eher um Druck auf die Regierung
auszuüben, als um die Macht im Staate zu übernehmen.
Die größte und erfolgreichste Rebellengruppe dieser Art war die Sudanese
People's Liberation Army/Movement (SPLA/M), die jedoch auch Ziele wie
die Demokratisierung und Säkularisierung des gesamten Sudan für sich in
Anspruch nahm. Zwischen 1983 und 2005 kämpfte sie gegen die
sudanesischen Streitkräfte und kontrollierte weite Teile des Südsudans.
Den gesamten Kriegsverlauf über beteiligten sich weitere Rebellengruppen
und Milizen in wechselnden Konstellationen an den Auseinandersetzungen.
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Letzte Aktualisierung ( 10.07.2010 )
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