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Welt
Bezahlte Lügen: das soll als Journalismus in den größten Massenmedien gelten PDF Drucken E-Mail
von Stephen Lendman - www.tlaxcala-int.org    28.08.2010 - bisherige Aufrufe: 437

Der heutige Journalismus der größten Massenmedien besteht aus voreingenommenen, unverantwortlichen und sensationssüchtigen Berichten, die die Wahrheit verdrehen, übertreiben und falsch erklären.

Es sind Falschinformationen oder Agitprop-Desinformationen, die in der Maske von Fakten daherkommen, um die Auflage, die Leserschaft, die Zuschauer oder Hörer zu vermehren. Und über wichtige Angelege nheiten lügen sie oder unterdrücken unangenehme Wahrheiten, um bedingungslose Unterstützung für staatliche und/oder Unternehmensinteressen zu erlangen – zum Schaden des übergreifenden Nutzens, der immer den Profiten und den imperialen Zielen geopfert wird.

Als Ergebnis produzieren die großen Medienquellen eine tägliche Propaganda-Diät, die von dem Project Censored (Zensur-Projekt) als ”junk food news” (Junkfood-Nachrichten) genannt werden, und die meisten Leute dazu bringt, sie zu glauben. In ihrem bahnbrechenden Buch ”Manufacturing Consent” (Übereinstimmung erzeugen) erklärten Edward Herman und Noam Chomsky dies als ”Propaganda Modell”, das die öffentlichen Botschaften kontrolliert, indem es beunruhigende Wahrheiten ”herausfiltert” und ”einen gereinigten Satz zurückläßt”, der zum Druck oder zum Senden tauglich ist.

Heute stecken die Medien in der Krise und eine freie und offene Gesellschaft ist in Gefahr, zu einer Zeit, wo Dichtung Tatsachen ersetzt, Nachrichten sorgfältig kontrolliert und abweichende Meinungen an den Rand gedrängt werden, und die Fernseh-, Radio- und Druckmedienjournalisten mächtige Interessen als bezahlte Lügner unterstützen oder ”Presse-Prostituierte”, wie der berühmte Journalist George Seldes (1890-1995) sie bezeichnete.

Letzte Aktualisierung ( 28.08.2010 )
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Hafenarbeiter auf der ganzen Welt blockieren israelische Schiffe PDF Drucken E-Mail
von Mike Elk - www.counterpunch.org - http://zmag.de    24.08.2010 - bisherige Aufrufe: 338

Ein Zeichen den Protests gegen den Angriff auf die Gaza-Flotte

"Solidarität ist die mächtigste Waffe der Gewerkschaften. Sie ist nicht nur wichtig für Streikposten sondern auch für die globale Streikfront, wo sich Gewerkschaften mit multinationalen Konzernen und repressiven Regimen anlegen".

Am 20. Juni weigerten sich in Oakland/Kalifornien Hafenarbeiter der 'International Lonshore Union' (Abteilung 10) 24 Stunden lang, ein Schiff der israelischen Reederei 'Zim Lines' zu entladen. Rund 800 lokale Aktivisten sowie das 'San Francisco Labor Council' und das 'Alameda County Labor Council' unterstützten die Proteste durch Demonstrationen. Überall auf der Welt unterstützen Arbeiter/innen den Aufruf, israelische Schiffe an der Entladung zu hindern und veranstalten im Grunde ihre eigene Blockade - aus Protest gegen die israelische Blockade von Lebensmitteln und humanitären Gütern für die Palästinenser im Gazastreifen. Am 7. Juni verfassten die 'Palestinian General Federation of Trade Unions' (PGFTU), die 'General Union of Palestinian Workers' (GUPW), die 'Federation of Independent Trade Unions' (IFU) und weitere Organisationen einen gemeinsamen Aufruf, der sich an alle Hafenarbeiter wendet und in dem sie sie dazu aufrufen, sich zu weigern, israelische Schiffe zu entladen.

Ihre Erklärung wurde (kurz) nach dem Massaker auf der Gaza-Flotte verfasst, bei dem 9 Menschen getötet wurden. Darin heißt es:

"Heute ist Gaza der Testfall für unsere universelle Moral und unsere gemeinsame Menschlichkeit. Während des Kampfes gegen die Apartheid in Südafrika haben die mutigen und Prinzipien festen Aktionen der Hafenarbeitergewerkschaften, die sich weigerten, südafrikanische Fracht in die Hand zu nehmen, die Welt inspiriert. Es war ein bedeutsamer Beitrag zum Fall der Apartheid, der schließlich auch eintrat. Heute rufen wir euch, die Hafenarbeiter-Gewerkschafter dieser Welt, dazu auf, das Gleiche gegen die israelische Okkupation und Apartheid zu tun".

Letzte Aktualisierung ( 24.08.2010 )
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Kapitalistische Klimakrise PDF Drucken E-Mail
von Tomasz Konicz - www.konicz.info    17.08.2010 - bisherige Aufrufe: 284

merkel obama.jpgEine andere Welt ist lebensnotwendig: Kapitalakkumulation und Eigentumsverhältnisse befördern die globale Erwärmung und stehen Gegenmaßnahmen diametral gegenüber

Es ist bereits zu spät, um katastrophale Auswirkungen des Klimawandels selbst durch eine massive Reduktion der Emissionen von Treibhausgasen zu verhindern. In den letzten Wochen und Monaten wurde eine Reihe von wissenschaftlichen Untersuchungen veröffentlicht, die den rasant voranschreitenden Klimawandel in der Arktis thematisieren. So publizierten Forscher der Universität Cambridge und die Umweltstiftung World Wide Fund For Nature (WWF) Mitte Oktober eine umfassende Studie, die eine weitaus rascher voranschreitende Eisschmelze in der Arktis belegt als bislang angenommen. Ein Forscherteam hat im arktischen Winter auf einer rund 450 Kilometer langen Forschungsreise rund 6000 Datensätze bezüglich der Eisdecke in der Arktis gesammelt.

Dabei wurde festgestellt, daß das Eis im nördlichen Teil der Beaufortsee inzwischen kaum noch aus mehrjährigen Schichten besteht, sondern nur noch eine relativ dünne einjährige Schicht von durchschnittlich 1,8 Metern aufweist. Dies sei zu wenig, um die Schmelze im kommenden arktischen Sommer zu überstehen. Schon in zehn Jahren soll laut der Prognose der an dieser Expedition beteiligten Wissenschaftler die Arktis größtenteils eisfrei sein. Im Jahr 2030 könnte sogar das gesamte Packeis im arktischen Sommer verschwunden sein.

Doktor Martin Sommerkorn, Klimaberater des WWF, verdeutlicht die Konsequenzen dieser Entwicklung: »Beim Fehlen der arktischen Eiskappen finden wir uns in einer sehr anderen und viel wärmeren Welt wieder.« Der Verlust des arktischen Eisschildes würde eine »Serie starker klimatischer Rückkopplungseffekte in Bewegung setzen, die weit über die Arktis« hinaus wirken würden. Diese Auswirkungen reichten von Überflutungen, die ein Viertel der Weltbevölkerung betreffen würden, über einen weiteren Anstieg von Treibhausgasemissionen bis hin zu »extremen Wetterveränderungen«, so Sommerkorn.
Letzte Aktualisierung ( 17.08.2010 )
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Boom für „Grüne“ Energie zerstört indigene Völker PDF Drucken E-Mail
von www.survivalinternational.de    09.08.2010 - bisherige Aufrufe: 371

Der aktuelle Staudamm Boom droht indigene Völker zu zerstörenAnlässlich des UN-Tages der indigenen Völker hat Survival International einen neuen Bericht veröffentlicht, welcher die verheerenden Auswirkungen großer Staudammprojekte auf indigene Völker hervorhebt. Auch deutsche und österreichische Unternehmen sind an dem Bau einiger dieser Dämme beteiligt.

Anhand von Beispielen aus Asien, Afrika und dem amerikanischen Kontinent enthüllt Survivals Bericht Serious Damage die weitestgehend unbekannten Kosten der Erzeugung „grünen" Stroms durch riesige Staudämme.

Weltweit nimmt derzeit der Bau von Staudämmen rasant zu. Allein die Weltbank investiert 11 Mrd. US-Dollar in 211 Wasserkraft-Projekte weltweit.

Von den neuen Großprojekten profitieren auch das deutsche Unternehmen Voith Hydro und der österreichische Konzern Andritz AG. Beide sind am Bau des Jirau Dammes in Brasilien beteiligt und haben sich, nach Berichten von Medien und anderen Organisationen, auch um Aufträge für den umstrittenen Belo Monte Staudamm beworben.

Letzte Aktualisierung ( 09.08.2010 )
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Kongress der Liga für die Fünfte Internationale (L5I) PDF Drucken E-Mail
von www.arbeitermacht.de    27.07.2010 - bisherige Aufrufe: 426

5Ein großer Erfolg

Im Juni 2010 trafen sich Delegierte der Sektionen der Liga für die 5. Internationale (L5I) in der Türkei. Sie debattierten die internationale Arbeit unserer Organisation und verabschiedeten Dokumente und Resolutionen als Leitlinien für unsere Arbeit in den kommenden Jahren.

Dies war der 8. Kongress der Liga seit ihrer Gründung als demokratisch-zentralistischer Organisation im Sommer 1989. Mitglieder der Liga aus Deutschland, Österreich, Tschechien, Schweden und Britannien nahmen teil. Der Kongress durfte auch einen Delegierten der 2009 neu etablierten Sektion aus den Vereinigten Staaten von Amerika sowie einen Sympathisanten der Liga aus Nepal begrüßen, der Mitglied der sozialistischen Jugendgruppe Revolution ist.

Nepal

Der Kongress widmete sich in einer gesonderten Diskussion der Entwicklung in Südasien und die gegenwärtige Krise in Nepal im besonderen. Der Kongress bestätigte seine Orientierung auf die Hilfe beim Aufbau einer Ligasektion in Nepal und der Errichtung einer wahrhaft revolutionären sozialistischen Alternative zu den Maoisten, die den nepalesischen ArbeiterInnen und Bauern so viel versprochen, aber bisher wenig davon eingelöst haben.

Die Diskussion zu Nepal konzentrierte sich auf das Scheitern der maoistischen Etappen-Strategie, wonach es erst eine längere Phase bürgerlicher Demokratie geben könne und danach erst Sozialismus. Im Gegensatz zu den Maoisten befürworten revolutionäre SozialistInnen die Strategie der permanenten Revolution, die besagt, dass Demokratie nur durch Sozialismus errungen werden kann. 
Letzte Aktualisierung ( 27.07.2010 )
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