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Spendet ! |
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"Die erste Freiheit
der Presse
besteht darin,
kein Gewerbe
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Karl Marx

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Krise und Widerstand
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Finanzmarktkrise -
Rückblick und Ausblick |
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Vor einem neuen
Wirtschaftsaufschwung? |
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Das reformistische Schaf im autonomen Wolfpelz |
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Mindestlohn,
Mindesteinkommen
oder "bedingungsloses
Grundeinkommen"? |
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Europäisches
Aktionsprogramm
gegen die Krise |
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Bildungsstreik: Bilanz,
Perspektive und Programm |
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Massenstreikdebatte 1910:
Kautsky versus Luxemburg |
A5 Buch, 224 Seiten, € 9
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Linke Zeitung Köln
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von Dietmar Spengler
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10.07.2010
- bisherige Aufrufe: 405
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"Et kütt wie et kütt"
Die
‚Kulturmetropole' am Rhein lässt sich nicht lumpen, wenn es um die Bildung
ihrer Bürger geht. Eine neue Stadtteil-Bibliothek soll entstehen. Am Klingelpützpark.
SPD und Grüne beruhigen ihre Klientel, die CDU wollte bereits 2004 die
Stadtbibliotheken privatisieren, die FDP spekuliert. Auf das finanzielle Scheitern
des Projekts. Das profitable Baurecht wird deren Kundschaft frisches Geld in
die Kassen spülen. In den vergangenen Jahren wurden etliche Stadtteilbibliotheken
in der Stadt geschlossen, darunter die attraktive Bibliothek im Mediapark. Nun
geht's der Kunst- und Museumsbibliothek (KMB) an den Kragen!
Diese
Institution, die von einem Berufenen als das „intellektuelle
Herz, das Gedächtnis aller Kölner Museen" (Kasper König) gepriesen wird, ist
mit ihren vierhunderttausend (400.000) Bänden,
eine der größten Kunstbibliotheken nördlich der Alpen. Sie ist Fundament der
Kunst- und Kulturarbeit in Westdeutschland. Sie ist Anlaufstelle aller
kunstbegeisterten Bürger, deren die Stadt sich rühmt; Studienhort für Schüler,
Studenten, Kunsthistoriker, -kritiker und -händler.
Haben die Kölner durch das Klüngelpack ihr Stadtarchiv verloren,
so müht sich dieses nun, das international anerkannte Kunstforschungszentrum vor
die Wand zu fahren! Welch ein Verlust für die Stadt, für das Land. Der ohnehin
stark ramponierte Ruf Kölns als Kunststadt wäre dann vollends ruiniert.
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Letzte Aktualisierung ( 10.07.2010 )
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von Kölner Bündniss gegen Sozial- & Kulturabbau
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06.07.2010
- bisherige Aufrufe: 86
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Freitag, 09. Juli 2010 16:30 vor der Zentrale der Sparkasse kölnBonn am Rudolfplatz
Themen sind auch Skandal um die Messehallen und Esch-Oppenheim Fonds + Deutsche Bank
Bei der Einbringung des Haushaltes erklärte Jürgen Roters, Oberbürgermeister der Stadt Köln: „Unsere Stadt befindet sich in einer tiefgreifenden Finanzkrise von wahrhaft bedrohlichem Ausmaß für die Strukturen unserer Stadtgesellschaft!" Der Stadt fehlen in diesem Jahr 453,7 Millionen Euro. Damit droht ein Kahlschlag bei sozialen und kulturellen Angeboten von katastrophalem Ausmaß. Die aktuelle Finanzkrise hat mehrere Ursachen: Bund und Land haben die Kommunen für eigene Sparaktionen missbraucht und missbrauchen sie weiter. Die Verlagerung von Aufgaben auf die Kommunen ohne angemessenen Finanzausgleich hat die Stadt Köln in den letzten Jahren Millionen gekostet. „Aber wir müssen uns auch an die eigene Brust klopfen. Für eine Reihe von Finanzproblemen trägt die Politik der vergangenen Jahre die Verantwortung."
So Roters. Er hat Recht: Die verfehlte Geschäftspolitik der Sparkasse KölnBonn hat die Stadt allein im Jahr 2009 350 Millionen Euro gekostet. Die KölnMesse stöhnt unter der Bürde von jährlich 27 Millionen Euro Mietzahlungen an den Oppenheim-Esch-Fond, auch diese Rechnung muss letztlich die Stadt Köln zahlen.
... und wir Bürgerinnen und Bürger sollen jetzt die Folgen dieser falschen Politik ausbaden. Das nehmen wir, das Kölner Bündnis gegen Sozial- und Kulturabbau, nicht hin.
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von http://de.indymedia.org
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01.07.2010
- bisherige Aufrufe: 294
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Stadt Köln und Polizei haben einen Rückzieher gemacht und die
geplante Räumung abgesagt, nachdem die Informationen zum Autonomen
Zentrum durchgesickert sind und dieses zur Verteidigung des Hauses
aufgerufen hat.
Die versammelten Aktivist_innen sind daraufhin
kurzentschlossen zur Vorwärtsverteidigung übergegangen und haben das
Rathaus besetzt. Nach einigen Stunden sicherte der Oberbürgermeister
jetzt ein Gespräch für Donnerstag zu. Eine Räumung soll bis dahin
vorerst ausbleiben.
Aus mehreren gesicherten Quellen hatten Aktivist_innen des Autonomen
Zentrum Köln, im besetzten Haus in der Wiersbergstr. 44 in Köln Kalk,
von einer bevorstehenden Räumung am gestrigen Dienstagmorgen erfahren.
Sie riefen daher für den Morgen ab sechs Uhr zur Verteidigung des Hauses
auf. Unter dem Vorwand einer Überprüfung durch das Bauaufsichtsamt,
wollte die Stadt eine angebliche Nicht-Nutzbarkeit der Räume feststellen
und mit Hilfe der „Amtshilfe“ der vorsorglich direkt hinzugezogenen
Polizei vollendete Tatsachen schaffen. In
ihrer Pressemitteilung gibt sich die Stadt kaum Mühe dies zu verhehlen.
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von Mark D. Bergfeld
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08.06.2010
- bisherige Aufrufe: 414
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Nachdem
sich Umweltschützer, Globalisierungskritiker, NGOs, linke Aktivisten
und Gewerkschafter ihre Stärke und Einheit im Kampf gegen den
Klimawandel und für die Klimagerechtigkeit in Kopenhagen im Dezember
unter Beweis gestellt hatten, versammelten sich um die 1500
Demonstranten am Samstag in der alten Bundeshauptstadt Bonn, wo die
UN-Zwischenverhandlungen zur Zeit stattfinden.
Bei
hohen Temperaturen, strahlender Sonne und großer Wut darüber dass
die Industrienationen allen voran die amerikanische Regierung die
Verhandlungen in Kopenhagen sabotiert hatten, zog der der
Demonstrationszug mit Riesenpuppen, Samba-Rhythmen und Parolen für
die Klimagerechtigkeit vom Kaiserplatz in Bonn durch die Innenstadt.
Bei den Demonstranten stand fest, dass die globale Erwärmung maximal
2° Celsius betragen dürfe, so dass eine Klima-Katastrophe
verhindert werden kann. Auch forderten die Demonstranten eine Abkehr
von den fossilen Rohstoffen wie Kohle zur Energiegewinnung.
Maura,
eine Schülerin aus Bonn, war mit ihrem Bildungsstreik T-Shirt auf
die Demonstration gekommen. „Der Klimawandel sowie die
Unterfinanzierung der Bildung ist ein Systemproblem. Profit statt
Menschen stehen an erster Stelle." Für sie wie viele andere auf
der Demonstration stand fest, dass man eine Bewegung gegen die
Kräfte, die ein gerechtes und wirksames Klima-Abkommen verhindert
haben, braucht. Es steht jedoch nicht fest wie diese Bewegung
aussehen sollte.
Joern,
einer der Organisatoren der 100 000 starken Demonstration in
Kopenhagen meinte, dass die Klimagerechtigkeitsbewegung bei den
Menschen anknüpfen müsse, die nun auf die Straße und in den
Streik gegen soziale Kürzungen gehen werden. „Wir werden keine
Millionen gegen den Klimawandel mobilisieren können, aber wir werden
für Arbeit kämpfen müssen, die die Klimakrise lösen kann."
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von Mark D. Bergfeld
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02.06.2010
- bisherige Aufrufe: 484
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Freiheit für Palästina, Freiheit für Gaza
Am Dienstag, den ersten Juni versammelten sich Gewerkschafter, linke Aktivisten, und Mitglieder der türkischen sowie palästinensischen Gemeinde im Schatten des Kölner Doms, um ihre Solidarität mit dem palästinensischen Volk auszusprechen. Sie forderten, dass die Blockade ein schnelles Ende nimmt und Israel sich aus den besetzten Gebieten zurück zieht.Die Kundgebung bestätigte dass die Empörung über den israelischen Angriff auf die Freiheitsflotte groß war, denn es stießen immer mehr Leute zur Kungebung hinzu bis schließlich sich mehr als 700 Menschen den Sprechchören „Beendet die Blockade, reißt die Mauer ein, Palästina muss frei sein!" anschlossen. Viele dieser Demonstranten waren Schüler und Azubis mit selbst-gemachten Plakaten, T-Shirts und Banner.
Marwa, eine Schülerin, die mit ihrer Mutter gekommen war, sagte: „Es wird kaum darüber in der Schule gesprochen. Menschen wollten anderen Menschen helfen, und wurden dafür umgebracht. Darüber muss mal gesprochen werden." Manuel Lindlar, Azubi und Vorstandsmitglied Die Linke. Leverkusen fügte hinzu: „Bis Montagabend war kaum etwas in den Nachrichten außer, dass wir den Eurovision Song Contest gewonnen hatten. Man musste schon Al-Jazeera oder BBC gucken, um etwas zu erfahren. Deswegen müssen wir unseren Protest an die Öffentlichkeit tragen."
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von Mark D. Bergfeld
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01.06.2010
- bisherige Aufrufe: 291
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In
Bonn versammelten sich um die 500 Leute um gegen den Mord an 19
Friedens- und Menschenrechtsaktivisten der Gaza Freedom-Flotilla zu
demonstrieren. Die Solidaritätskundgebung wurde von der Linken,
Friedensaktivisten und der palästinensischen Gemeinde Bonn
ausgerufen. Die Demonstration forderte die sofortige Freilassung
aller durch Israel inhaftierten Personen der Freiheitsflotte und das
Ende der israelischen Blockade von Gaza.
Olga,
eine Studentin aus Bonn war mit ein paar FreundInnen gekommen: „Wir
zeigen unser Entsetzen über den grausamen Angriff auf den
unbewaffneten Hilfskonvoi. Hier in Deutschland ist es wichtig das
Schweigen darüber zu brechen was Israel den Palästinensern seit
über 6o Jahren antut. Es gibt keinen Grund für falschen Scham."
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von http://pyranha.blogsport.de
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20.04.2010
- bisherige Aufrufe: 815
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Es ist soweit! Eure Geduld wurde nun Lange genug strapaziert. Das Lange
Sehnen und Träumen hat ein Ende. Es hat reelle Formen angenommen: Köln
hat ein AZ! ...oder doch vorerst: das AZ hat ein Haus. - Nun braucht es
eure Unterstützung! Klartext: Mit dem heutigem Datum wurde das
Gebäude in der Wiersbergstraße 44 besetzt! Durch das anklicken des
Bildes kommt ihr auf die Homepage vom Squat...
KOMMUNIQUE #1
,,Autonomes Zentrum - Das ist mlr elne HerzensangelegenheIt,"
mit dieserAussage reagierte der Oberbürgermeisterjurgen
Roters auf die Forderung nach einem autonornen, selbstverwalteten Raum
für Kunst, Kulturund Politik in Köln.
Während der Wahlkampfperiode 2009 stattete eine Delegation der
,,Kampagne Pyranha für em
autonomes Zentrum *mit Tanzflache" den Ratsfraktionen der Stadt Köln
einen Besuch ab, urn ihrer Forderung
nach einem solchen Zentrum Nachdruck zu verleihen. Rund 200 Kölner
Politiker_innen
wurden zuvor per Brief urn Unterstüzung gebeten, das Anliegen ins
Parlament zu tragen, offizielle Antworten gab es
darauf jedoch kaum. Hingegen wurden die Bestrebungen, das Anliegen der
Karnpagne Pyranha nach einern
selbstverwalteten Raurn in die Öffentlichkeit zu tragen, meist mit
Polizeigewalt beantwortet.
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Letzte Aktualisierung ( 20.04.2010 )
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10.03.2010
- bisherige Aufrufe: 309
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Am 05. März 2010 um 16.20 Uhr verkündete die Richterin, Frau Grabe-Herkenrath das Urteil über die beiden Mörder von Werner Schneider wegen gemeinschaftlichem und heimtückischen Mordes auf der Grundlage des Jugendstrafrechts wie folgt: Janis V., (JV) Lette, zum Tatzeitpunkt 20 Jahre alt, 7 Jahre Gefängnis. Andrejs B.,(AB) Lette, zum Tatzeitpunkt 19 Jahre alt, 7 Jahre und 3 Monate Gefängnis.
Wer sind die beiden Täter, die vom Express beschwichtigend „Milchbubis" genannt werden. Die Lebensläufe, sprich Kindheit und Jugend sind gekennzeichnet bei JV durch ein desolates Familienleben mit Scheidung der Eltern und einem alkoholabhängigen Vater. Bei AB ist das Elternhaus gekennzeichnet durch die politischen Verhältnisse nach der Loslösung Lettlands aus dem Ostblock und den
Spannungen, die sich danach für sehr viele russische Menschen, die in Lettland verblieben sind, aber z. B. in der russischen Armee tätig waren und teilweise den Bedürfnissen der russischen Armee entsprechend versetzt wurden. Die Verteidigung versuchte diese Verhältnisse immer wieder als Tränendrüsendruckmittel einzusetzen. Festzuhalten bleibt, dass beide Täter einen Schulabschluss vorweisen können, der unserem hiesigen Abitur entspricht und zur Aufnahme eines Studiums berechtigt, also „Milchbubis" mit Abitur.
Die Verteidiger waren nicht zu beneiden. Für sie wurde die Luft immer dünner. Je mehr Zeugen auftraten, um so klarer wurde, dass die Beweislast immer erdrückender wurde. Der Prozess war unter der Leitung von Herrn Staatsanwalt Blaut exzellent vorbereitet worden. Die Ermittlungsbehörden hatten wirklich gute Arbeit geleistet. Der Zustand der Wohnung von Werner Schneider nach der Öffnung am 16./17. Mai 2009 durch die Kriminalpolizei wurde auf über 210 großen Fotos in allen Einzelheiten festgehalten.
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06.02.2010
- bisherige Aufrufe: 1129
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Am 19. Februar 2010 will die rechtsextreme Bürgerbewegung Pro NRW mit ihrem Programm-Parteitag im Leverkusener Forum ihren Wahlkampf zur Landtagswahl im Mai 2010 einläuten.
Im Beisein von überregionalen Medien wollen die Rechtspopulisten mit dieser Veranstaltung ihr ach so demokratisches Image pflegen und in den eigenen Reihen für den personell aufwändigen Kraftakt eines landesweiten Wahlkampfes mobilisieren.
Wie bereits bei der Kommunalwahl im letzten Jahr wird dieser Wahlkampf vor allem von einer Hetze gegen MigrantInnen und Menschen muslimischen Glaubens geprägt sein. So soll der Höhepunkt kurz vor der Wahl ähnlich wie die Antiislamisierungskongresse im Rheinland in den letzten beiden Jahren in einer Kundgebungsreihe gegen Moscheen und muslimische Einrichtungen im Ruhrgebiet enden. Auch hierfür soll der Parteitag in Leverkusen eine Art Mobilisierungsveranstaltung sein.
Nach eigenen Angaben hat Pro NRW dazu 2.500 Einladungen an Mitglieder und geladene Gäste für die Veranstaltung im 350 Personen fassenden Agam-Saal des Forums verschickt. Wer diese Rechnung zu Ende führt, dem wird schnell klar, dass die Veranstaltung in erster Linie der Selbstprofilierung einer Partei dient, deren Mitgliederzahl in der Realität nicht weit über 300 liegen dürfte.
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von www.die-keas.org
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02.02.2010
- bisherige Aufrufe: 1014
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Das hat man nicht alle Tage: Betroffene setzen ihre Rechte mit
Unterstützung der Polizei gegen den Starrsinn des Standortleiters der
ARGE Köln-Kalk durch.
Als die knapp 20-köpfige 'Meute' aus solidarisch organisierten
Erwerbslosen und deren Freunde am Morgen des 1. Februars 2010 auf die
ARGE zu lief, staunte sie zunächst nicht schlecht. Die Polizei war
irgendwie schneller, obwohl es sich um eine eigentlich unangekündigte
Aktion handelte.
Tatsächlich aber wurde die Polizei gerufen, wegen eines Mannes, der
ggf. gerade - man muss es mal so deutlich hinterfragen - systematisch
ausgehungert werden sollte. Der Trick: Man überweise kein Geld und
spreche gleichzeitig ein Hausverbot aus, damit der Betroffene auch
keines abholen kann. Dementsprechend machte er seinen berechtigten
Unmut etwas Luft. Die ARGE behauptet, vor einigen Tagen einen Scheck
übersandt zu haben. Bloß was, wenn dieser nicht ankommt oder der
Betroffene zwischenzeitlich gar keinen geeigneten Briefkasten mehr
benutzen kann? Laut eigenen Aussagen sei er bereits wohnungslos und
verbringe die Nächte trotz Schnee und Minusgraden in einem Auto.
Um so besser, dass da gerade einige Beistände der KEAs vor Ort waren, wie auch die Polizei fand. Der Mann unterschrieb eine Vollmacht, damit die KEAs auch ohne seine Anwesenheit alles Weitere in die Wege leiten konnten.
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Letzte Aktualisierung ( 02.02.2010 )
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