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Krise und Widerstand
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Linke Zeitung Kassel
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von www.projektwerkstatt.de
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26.07.2010
- bisherige Aufrufe: 293
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Revision im Gießener Prozess um das beschädigte
Gengerstenfeld ohne Prüfung verworfen. Urteil zu 6 Monaten Haft
damit rechtskräftig!
Leicht haben es sich
die
Richter in Frankfurt gemacht: Ohne jegliche Prüfung der
vorgetragenen Gründe lehnte es die Revision des vom Landgericht
Gießen verurteilten Feldbefreiers Jörg Bergstedt ab.
Der 46-jährige
Ökoaktivist aus Hessen war im Oktober 2009 zu einer
sechsmonatigen
Haftstrafe verurteilt worden, weil er einen seiner Meinung nach
riskanten und mit falschen Angaben im Antrag erschlichenen
Genversuch
der Universität Gießen vorzeitig beenden wollte. Im Frühjahr
2006
hatte Bergstedt mit drei MitstreiterInnen das bewachte Genfeld
betreten, wobei durch Ausreißen der Pflanzen und das Zertreten
beim
anschließenden Festnahmegerangel ca. 20% des Feldes zerstört
wurden. Nach der Verhaftung durch die Polizei kam es zur
Anklage. Das
Landgericht sah es als erwiesen an, dass es sich beim Ausreißen
der
genmanipulierten Pflanzen um eine Sachbeschädigung gehandelt
habe.
Rechtfertigungsgründe lehnte es mit einer spektakulären
Begründung
ab: Die Aktion sei aussichtslos gewesen, weil bei der Gentechnik
gelte: „Der Geist ist aus der Flasche" (mündliche
Urteilsbegründung am 9.10.2009).
Bei der jetzt
erfolgten
Ablehnung der Rechtsfehlerüberprüfung nutzt das
Oberlandesgericht
Frankfurt den berüchtigten § 394, Abs. 2 der
Strafprozessordnung,
wonach ein Revisionsgericht auf Antrag der Staatsanwaltschaft
eine
Revision einfach komplett ablehnen kann, ohne sich damit
überhaupt
zu beschäftigen.
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Letzte Aktualisierung ( 26.07.2010 )
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von http://de.indymedia.org
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19.05.2010
- bisherige Aufrufe: 587
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Gießen - gegen die Kürzungen an der Grundfinanzierung der
Hochschulen wurde protestiert. Die Commerzbank wurde zur sofortigen
Herausgabe von 30 Millionen Euro aufgefordert. Konten wurden aufgelöst,
Straßen blockiert.
Der Protest wird weitergehen. Unerwartet, kreativ
und überall.
Gießen - Nachdem am Dienstag morgen bekannt wurde, dass alle
hessischen Hochschulen, also auch die Justus Liebig Universität Gießen,
den hessischen Hochschulpakt unterzeichnet hatten wurde spontan zur
Demonstration vor dem Unihauptgebäude um 14 Uhr aufgerufen.
Dort
fand sich - trotz der sehr kurzen Vorlaufzeit - eine beachtliche
Menschenmenge zusammen.
Der Asta der JLU informierte über die Lage
und kritisierte die Entscheidung des Präsidiums, den Hochschulpakt zu
unterzeichnen. Allerdings sei es ein inakzeptabler Euphemismus, von
einem Hochschulpakt zu sprechen. Zu einem Pakt gehörten schließlich
Verhandlungen und eine gemeinsame Entscheidungsfindung sowie beidseitige
Akzeptanz. Vielmehr sei der aktuelle Hochschulpakt jedoch ein Diktat
der Landesregierung, der nie ernsthaft zu Verhandlung gestanden habe.
Prof.
Dr. Joybrato Mukherjee, Präsident der JLU, sprach zu den Studierenden
und erklärte, dass er mit den Kürzungen nicht einverstanden sei, jedoch
unterschrieben habe, um größeren Schaden von der Universität abzuwenden.
Es sei dem Hochschulpakt ein Protokoll beigefügt worden, in dem dieses
"Nicht-Einverstädnis" festgehalten sei.
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Letzte Aktualisierung ( 19.05.2010 )
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von Korrespondentenbericht - www.onesolutionrevolution.de
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12.05.2010
- bisherige Aufrufe: 323
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30 Millionen sollen von den Hochschulen in Hessen gespart
werden, dabei sind die Zustände schon jetzt unter aller Sau. Heute sollte der
„Hochschulpakt" von den Rektoren der hessischen Universitäten und
Fachhochschulen abgepresst werden.
Einige haben heute nicht unterschrieben,
weil damit die Kürzungen auf 4 Jahre" zementiert werden.. Für die Schulen sind
ähnlich drastische Kürzungen geplant. Landkreisen und Kommunen werden die
ehedem schon knappen Gelder gekürzt, es
werden Streichungen im Sozialbereich, Verkauf von Eigentum und
Personalkürzungen verlangt.
Zur gleichen Zeit stänkert und provoziert der
Ministerpräsident Koch . Er habe ja extra wegen der Wahlen gewartet, aber nun
müsse über jede Kürzungsmöglichkeit diskutiert werden. Es dürfe keine Tabus
geben, Die Garantie für einen Betreuungsplatz ist ihm eh zu teuer, ausserdem
erscheint ihm die Kleinkinderbetreuung auch gesellschaftspolitisch fehl am
Platz, gehört doch die Frau an Herd und Kinderbett gekettet, wenn es nach der
Schnösel-Regierung in Wiesbaden geht.
Selbst von einigen CDU-Frauen kommen da heftige Kritik, mal
schauen, wie lange das anhält. Aber die Wahlen sind für Koch weit genug weg, um
nicht einiges für die rechtskonservative Klientel verlauten zu lassen.
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von Hartmut Barth-Engelbart - http://innenstadthanau.blogsport.de
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05.12.2009
- bisherige Aufrufe: 891
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Offener Brief der InnenstadtAG an die GRÜNEN
In welchem Hanau wollen wir leben?
Bevor der Offene Brief hier zu lesen ist, möchte ich noch ein paar Überlegungen voranstellen!
Vor 55 Jahren haben amerikanische Bomberverbände gezielt
HanausMassenwohnviertelinklusive derhistorischen Altstadt komplett
zerstört.Präzise verschont blieben dabei die Kasernen und die Industrie
mit angloamerikanischer Kapitalbeteiligung, die Zyklon B-Produktion der
DEGESCH-Degussa-Tochter und Teile der Nazi-Atombombenwerkstadt und
weitere rüstungsrelevante Betriebe. Zerstört wurden auch die meisten
Widerstandsstrukturen gegen die Nazis, getötet auch ca. 1000 russische
und polnische ZwangsarbeiterINNEN.
Jetzt wird die wiederaufgebaute Hanauer Innenstadt wieder zerstört -
schrittweise gentrifiziert, wie man heute die Vertreibung der Bewohner
liebevoll umschreibt und sie wird refeudalisiert: an den Geldadel
verscherbelt:
ein Beispiel für viele Kommunen.. und diese Bemerkung geht nicht nur
nach Kaiserslautern mit allen guten Wünschen für den Widerstand gegen
die Schließung von Karstadt Kaiserslautern. Hanau und Kaiserslautern
sollten Partnerstädte werden !!!
1. Sozial-Kulturforum statt Commerzforum
Wenn die Hanauer
GRÜNEN das Verschwinden der Autos vom Schlossplatz gegrüßen, dann ist
das doch toll! Oder nicht? Wenn der Geldadel dann im Schlosshotel im
Gestapo-Folterkeller sich bei Wellness-Behandlung den Kick holt -
ebenfalls klasse! . Jetzt aber Mal ganz ohne Zynismus
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Letzte Aktualisierung ( 05.12.2009 )
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von Marius Heuser - www.wsws.org
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17.01.2009
- bisherige Aufrufe: 2360
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 Nachdem der Kurs der Linken in Hessen, eine rot-grüne Koalition zu unterstützen, grandios gescheitert ist, steckt der Landesverband der Partei in einer tiefen Krise. Während des gesamten Wahlkampfes des letzten Jahres hatte die Linkspartei unter der Parole "Koch muss weg" unzufriedene Wähler auf die SPD und deren Vorsitzende Andrea Ypsilanti orientiert. Nach den Wahlen setzte die Linke dann alles daran, eine Regierung aus SPD und Grünen zu ermöglichen. Für die Tolerierung dieser Koalition warf sie alle Forderungen über Bord, mit denen sie die SPD angeblich hatten unter Druck setzen wollen, und bot sich als willfähriger Mehrheitsbeschaffer an. Nachdem dieses Vorhaben durch die Intervention von Parteirechten der SPD gestoppt worden ist, befindet sich nicht nur die SPD in der Krise. Auch die Linkspartei hat sich diskreditiert und muss nach jüngsten Meinungsumfragen um den Wiedereinzug in den hessischen Landtag bangen. Seit dem Wahlparteitag der hessischen Linken Ende November haben Dutzende Mitglieder der Partei den Rücken zugewandt. Der Spitzenkandidat Willi van Ooyen hatte dort die Orientierung auf die Unterstützung einer SPD-Regierung auch für die kommende Wahl bekräftigt. Ausgetreten sind überwiegend Personen, denen die Unterordnung unter die SPD zu weit geht. Kaum einer wagt es aber, die politischen Gründe zu benennen. Stattdessen werfen sie der Parteiführung autoritäre Methoden und Machtgier vor. Am 31. Dezember letzten Jahres löste sich der Ortsverband Baunatal in Nordhessen faktisch auf. 30 von 35 Mitgliedern erklärten ihren gemeinsamen Austritt aus der Linkspartei. Damit verliert der Kreisverband Kassel fast 40 Prozent seiner Mitgliedschaft. Der bisherige Vorsitzende des Ortsverbands, Bernd Heinicke, erklärte, er habe sich "nicht weiter einspannen lassen" wollen, um eine "zentralistische, undemokratische Partei" aufzubauen. "In der PdL Hessen gibt keine Basisdemokratie, keine Streitkultur, sondern elitäre Kaderbildung, geheime Zirkel, Dossiers über Mitglieder und Mobbing", sagte er.
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Letzte Aktualisierung ( 17.01.2009 )
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