|
|
|
Spendet ! |
|
"Die erste Freiheit
der Presse
besteht darin,
kein Gewerbe
zu sein"

Karl Marx

|
|
Banner linke Seite |
|








Krise und Widerstand
|
Finanzmarktkrise -
Rückblick und Ausblick |
|
Vor einem neuen
Wirtschaftsaufschwung? |
|
Das reformistische Schaf im autonomen Wolfpelz |
|
Mindestlohn,
Mindesteinkommen
oder "bedingungsloses
Grundeinkommen"? |
|
Europäisches
Aktionsprogramm
gegen die Krise |
|
Bildungsstreik: Bilanz,
Perspektive und Programm |
|
Massenstreikdebatte 1910:
Kautsky versus Luxemburg |
A5 Buch, 224 Seiten, € 9
Zu bestellen über:
Kontaktadressen
|
|
Statistics |
|
Besucher: 575587226
|
|
Linke Zeitung Düsseldorf
|
von http://dortmundquer.blogsport.de
|
02.09.2010
- bisherige Aufrufe: 118
|
|
Zum 6. Mal in Folge wollen Neofaschisten anlässlich des
Antikriegstages durch Dortmund marschieren. Für den 4. September
mobilisieren sie europaweit in die Ruhrgebietsmetropole. Nach dem
erfolgreich verhinderten Großaufmarsch der Neonazis in Dresden gilt der
so genannte „Nationale Antikriegstag“ in Dortmund als wichtigste
Nagelprobe der so genannten „Autonomen Nationalisten“ bundesweit.
Dortmund hat sich in den vergangenen Jahren zu einer Hochburg
militanter Neonazis entwickelt. Brutale Übergriffe auf MigrantInnen und
linke Jugendliche, auf alternative Buchläden und Zentren, Parteibüros
und Privatwohnungen von Antifaschistinnen und Antifaschisten häufen
sich. Am 1. Mai 2009 griffen Neofaschisten die 1. Mai-Demo des DGB an.
Die Nazis sagen, Dortmund sei ihre Stadt. Wir sagen: Niemals!
Polizei und Politik haben das Problem seit Jahren verharmlost.
Dadurch tragen sie Verantwortung für das Erstarken der Neofaschisten in
Dortmund. Sie haben verharmlost, obwohl seit dem Jahr 2000 vier Morde
auf das Konto der Neonazis gehen: drei Polizisten wurden von dem Neonazi
Michael Berger erschossen, der Punk Thomas Schulz von einem
jugendlichen Neofaschisten erstochen. Aber die Polizei bleibt ihrer
Linie treu: Antifaschistisches Engagement wird immer wieder behindert,
Neonazis können nahezu ungestört agieren.
Der Antikriegstag erinnert an den faschistischen Überfall der Nazis
am 1. September 1939 auf Polen, der Beginn eines Raub- und
Vernichtungskrieges, der die Welt in Brand steckte und über 50 Millionen
Tote hinterließ. Bereits in den letzten Jahren zogen Neonazis mit der
Losung “Nie wieder Krieg!” durch Dortmunds Straßen. Sie fügten hinzu:
“Nach unserem Sieg!” – also dem Sieg des “Nationalen Sozialismus”, des
Nationalsozialismus.
Infotelefon: 01578 / 8055466
Twitter-Ticker: twitter.com/DortmundQuer
WAP-Ticker: ticker.dortmundquergestellt.de
|
|
Letzte Aktualisierung ( 02.09.2010 )
|
|
Weiterlesen …
|
|
|
von SDAJ Dortmund
|
04.08.2010
- bisherige Aufrufe: 1002
|
In der Nacht von Mittwoch, dem 28. Juli, auf Donnerstag, den 29. Juli 2010, kam es zu Provokationen und physischen Angriffen auf Mitglieder der Dortmunder SDAJ-Gruppe seitens einer Gruppe von Leuten, die teilweise der antideutschen Szene, teils der Gruppierung „Gegenstandpunkt" bzw. „illoyal" zuzuordnen sind.
In der besagten Nacht begab sich eine Gruppe von 4 SDAJ-Mitgliedern um ca. 1h zum Szenetreff rund um die Kneipe „Hirsch-Q" in der Dortmunder Brückstraße. Dort waren zwischen 50-100 Leute aus dem alternativen und linken Spektrum versammelt.
Bereits unmittelbar nach ihrer Ankunft kam es zu Provokationen gegenüber einzelnen Personen, die als Mitglieder der SDAJ erkannt wurden (so wurden beispielsweise Kronkorken und ähnliches geworfen). Es folgten Beschimpfungen z.B. als Antisemiten, die die Situation weiter anheizten. Mittlerweile hatte sich eine ca. 15 Personen starke Gruppe gebildet, die die SDAJ-Mitglieder bedrängte und aus deren Reihen es zu einer ersten physischen Aggression gegenüber einem SDAJler kam, was die Situation weiter eskalieren ließ. Nach weiteren Beleidigungen („NSDAJ") und verbalen Provokationen sowie dem Überschütten mit Bier folgte erneut eine handgreifliche Auseinandersetzung, in deren Folge ein SDAJler zu Boden geworfen und auf den am Boden liegenden daraufhin eingetreten wurde.
Nur das beherzte Eingreifen der übrigen SDAJ-Mitglieder und anderer in der Nähe befindlicher Personen konnte Schlimmeres verhindern.
|
|
Letzte Aktualisierung ( 04.08.2010 )
|
|
Weiterlesen …
|
|
|
von Ulrich Rippert - www.wsws.org
|
28.07.2010
- bisherige Aufrufe: 459
|
|
"Das war kein tragisches Unglück, sonder ein Verbrechen." Mit diesen
Worten hat Marek Lieberberg, einer der führenden und erfahrensten
Konzertveranstalter Deutschlands gegenüber der Süddeutschen Zeitung
die Katastrophe von Duisburg gekennzeichnet. Er warf den Duisburger
Organisatoren der Technoparty Loveparade "Profitgier und Unvermögen"
vor.
Vier Tage nachdem bei der Loveparade zwanzig überwiegend jugendliche
Teilnehmer ums Leben kamen, über 500 teilweise schwer verletzt wurden
und weitere Zehntausende Todesängste ausstanden, kann es keinen Zweifel
mehr geben, dass die Katastrophe nicht nur vorhersehbar, sondern
gewissermaßen vorprogrammiert war.
Unzählige Zeugenaussagen belegen, dass sich die Veranstalter und die
politisch Verantwortlichen skrupellos über die Bedenken und Warnungen
von Fachleuten hinwegsetzten. Sie zeigen einen Veranstalter, der eine
Großveranstaltung mit hunderttausenden Menschen ausschließlich von der
Werbewirksamkeit und dem Profitinteresse des eigenen Unternehmens, der
Fitness-Kette McFit betrachtet, und eine Stadtverwaltung, die sich mit
bürokratischer Arroganz über Gesetze, Sicherheitsstandards und
eindringliche Warnungen hinwegsetzt, weil sie die Mega-Veranstaltung als
Imageprojekt betrachtet, um "junge Leute ins Revier zu locken und Geld
in die Kassen der klammen Kommunen zu spülen" (Der Spiegel).
Die Verantwortungslosigkeit beschränkt sich nicht auf die technische
Vorbereitung - die Auswahl eines rundum umzäunten
Veranstaltungsgeländes, das lediglich 250.000 statt der erwarteten über
eine Million Besucher fasste; die Zusammenlegung des einzigen Zu- und
Abgangs in einem 120 Meter langer Tunnel, in dem noch nicht einmal die
Eingangs- und Ausgangsrichtung getrennt waren; der Verzicht auf
elementare Sicherheitsvorkehrungen wie Fluchtwege in vorgeschriebener
Breite und Feuerwehrpläne aus Kostengründen.
|
|
Weiterlesen …
|
|
|
von Detlef Hertz
|
28.07.2010
- bisherige Aufrufe: 583
|
|
Augen zu und durch: so lief die Pressekonferenz nach der
Duisburger Love-Parade-Tragödie mit 20 Toten und ca. 500
Verletzten. Die Beteiligten der Pressekonferenz:
- Der ansonsten stets
hemdsärmelig auftretende Oberbürgermeister Adolf Sauerland (ganz rechts), Hauptakteur bei der Anwerbung und
Genehmigung der Duisburger Love-Parade unter Missachtung schwerer
Sicherheitsbeden ken im Vorfeld, die ihm laut Aussagen von Polizei und
Feuerwehr bekannt waren
- Rainer Schaller (2. von rechts), Veranstalter dieser
Love-Parade, der ein erweitertes Sicherheitskonzept
aus Kostengründen ablehnte; Prototyp des amerikanischen Traums
„vom Tellerwäscher zum Millionär", vom Edeka-Verkäufer zum Inhaber der mitgliederstärksten Fitness-Kette „Mc Fit" mit
niedrigen Kampfpreisen bei Abwicklung der Fitnesskunden im
Flie&bandtempo
- Detlef
von Schmeling (2. von links), stellvertretender Polizeipräsident von Duisburg, mit ungewisser Verantwortung und der Aussage, das Unglück
sei vor allem durch das Fehlverhalten Einzelner (die Flucht nach oben
über Treppe und Container mit anschlie&endem
Herunterfallen) verursacht worden: eine eklatante Fehleinschätzung hinsichtlich
menschlichem Überlebenstrieb in einer Massenpanik
|
|
Letzte Aktualisierung ( 28.07.2010 )
|
|
Weiterlesen …
|
|
|
von Dietmar Henning - www.wsws.org
|
26.07.2010
- bisherige Aufrufe: 558
|
|
Die Loveparade in Duisburg hat am Samstag 19 Tote und rund 350 zum
Teil schwer Verletzte gefordert. Diese Tragödie ist von den
verantwortlichen Organisatoren bewusst in Kauf genommen worden.
Sowohl die Stadt Duisburg als auch der Loveparade-Veranstalter, die
Fitness-Studio-Kette McFit, haben sich über alle Warnungen von Polizei,
Feuerwehr, Bewohnern und Loveparade-Besuchern aus wirtschaftlichen
Gründen hinweggesetzt.
Die 19 meist weiblichen Opfer im Alter von 20 bis 40 Jahren starben,
als der einzige Zu- und Abgang des Festivalgeländes wegen großen
Andrangs gegen 17 Uhr gesperrt wurde. Unter den Toten befinden sich auch
Besucher aus den Niederlanden, Italien, Chinas und Australien.
Ort der diesjährigen Loveparade war das Gelände des ehemaligen
Güterbahnhofs südlich des Duisburger Stadtzentrums und in der Nähe des
Hauptbahnhofs. Das Gelände war hastig hergerichtet worden. Im Westen ist
es durch die Stadtautobahn A 59 begrenzt, im Osten bilden die viel
befahrenen Gleistrecken der Bahn die Begrenzung. Während alle bisherigen
Loveparades zuvor in Berlin und 2007 in Essen und 2008 in Dortmund die
ganze Stadt einnahmen und es aufgrund weiter Reserveflächen und
keinerlei Zäunen oder Sperren kaum zu ernsten Zwischenfällen gekommen
war, fand die Loveparade in Duisburg zum ersten Mal auf einem
abgegrenzten Platz statt. Die Stadt Bochum hatte im letzten Jahr die
Loveparade abgesagt, weil sie die Sicherheit der Menschen nicht
gewährleisten konnte. In Duisburg wollte man von diesen Bedenken nichts
wissen.
|
|
Letzte Aktualisierung ( 26.07.2010 )
|
|
Weiterlesen …
|
|
| | << Anfang < Vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 Nächste > Ende >>
| | Ergebnisse 1 - 15 von 108 |
|
|
|
|
|
LZ Print |
|
|
|
Newsletter |
|
|
Gemeinsam stark |
|
|
|