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Ausland
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Afrika
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von Eugen Hardt
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03.09.2010
- bisherige Aufrufe: 54
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Da infolge der internationalen Spekulation die Preise für Grundnahrungsmittel extrem angestiegen sind kam es in den letzten zwei Tagen zu einem Hungeraufstand in Maputo, der Hauptstadt von Mozambique.
Tausende Menschen errichteten Barrikaden und stürmten Lebensmittelgeschäfte. Bei dem folgenden Einsatz der Armee wurden 7 Menschen - darunter zwei Kinder - getötet und 280 verletzt als die Soldaten in die wütende Menge feuerten.
Die Regierung erklärte, daß die Preiserhöhungen unabänderlich seien und forderte die Menschen zu Ruhe und Ordnung auf. „Wir verdammen Gewalttätigkeit und rufen die Bewohner zu Ruhe auf“ sagte Regierungssprecher Nkutumula. Innenminister Jose Pacheco sagte, die Regierung bemühe sich darum die Organisation zu zerschlagen, die in Flugblättern zu den Protesten aufgerufen hatte.
Es handelt sich um die ersten Hungeraufstände seit 2008. In den letzten Wochen sind die staatlich festgesetzten Brotpreise in Mozambique, einem der ärmsten Länder der Welt, um 30% gestiegen. Die offizielle Arbeitslosenrate beträgt 54% und das durchschnittliche Monatseinkommen eines Arbeiters 28 €.
Heute waren in Maputo die meisten Geschäfte geschlossen. Vor den wenigen offenen Brotläden bildeten sich lange Schlangen.
„Die Regierung unterschätzt die Situation und will oder kann nicht verstehen, daß es sich um einen Protest gegen die hohen Lebenshaltungskosten handelt“ sagte Alice Mabota von der Mozambiquekanischen Menschenrechtsvereinigung. In den letzten Wochen war es bereits in Ägypten zu Protesten gegen die Preissteigerungen für Grundnahrungsmittel gekommen.
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Letzte Aktualisierung ( 03.09.2010 )
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Naher Osten
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von Chris Marsden - www.wsws.org
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03.09.2010
- bisherige Aufrufe: 133
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Die
Gespräche vom Donnerstag in Washington zwischen dem israelischen
Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und dem Präsidenten der
Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), Mahmoud Abbas sind ein Mittel,
mit dem die Vereinigten Staaten versuchen, ihre räuberischen Interessen
im Nahen Osten durchzusetzen.
Die Obama-Regierung hat Abbas stark
unter Druck gesetzt, an den Verhandlungen teilzunehmen und zumindest
faktisch den Standpunkt der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA)
aufzugeben, dass es Gespräche nur geben könne, wenn der israelische
Siedlungsbau eingestellt werde.
Ein zehnmonatiger Baustopp auf
der Westbank läuft am 26. September aus und Netanjahu hat seiner Partei
und den Koalitionspartnern seiner Regierung versichert, dass er nicht
erneuert wird. Die Palästinenser drohten, es werde keine Verhandlungen
geben, wenn dies passiere und baten Washington um Unterstützung.
Das
Nahost Quartett – die USA, Europäische Union, Vereinten Nationen und
Russland – lehnt den Siedlungsbau formell ab. Aber die USA stellten
Israel keine Bedingungen und betonten vielmehr, dass die Gespräche „ohne
Vorbedingungen“ stattfinden müssten, wie Israel es verlangt.
Der
Chef der Verhandlungsdelegation der Palästinensischen
Befreiungsorganisation, Mean Raschid Erekat wurde von der israelischen
Zeitung Ha’aretz direkt gefragt, ob die Palästinenser unter
Druck gesetzt worden seien, ihre Forderung nach einer Verlängerung des
israelischen Baustopps aufzugeben. Er antwortete ausweichend, dass er
das nicht „als Druck bezeichnen würde“.
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Letzte Aktualisierung ( 03.09.2010 )
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Europa
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von Bill Van Auken - www.wsws.org
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02.09.2010
- bisherige Aufrufe: 167
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 Die Obama-Regierung eröffnet im Jemen eine neue Front für das von der CIA mit Drohnen betriebene Programm „gezielter Tötungen". Damit stärkt die Regierung Schritt für Schritt die Rolle des Geheimdienstes und geheimer militärischer Sonderoperationen als einer globalen Mordfirma.
Um den Druck auf die al-Qaida Zelle im Jemen zu erhöhen, überlegt das Weiße Haus, die bewaffneten Predator-Drohnen in den Kampf zu werfen, berichtete Associated Press am Donnerstag unter Berufung auf hochrangige Vertreter Washingtons.
Die amerikanischen Sondereinheiten und
die CIA haben Aufklärungstechnik, Drohnen und Personal im Jemen, in
Dschibuti, Kenia und Äthiopien als Vorbereitung für ihre Mordkampagne
stationiert, berichtete das Wall Street Journal am Mittwoch.
Die Washington Post
zitierte Geheimdienstsprecher mit den Worten, dass die CIA al-Qaida auf
der Arabischen Halbinsel als eine “unmittelbarere” Bedrohung betrachte,
als in Pakistan.
Der Jemen wird, wie vorher Afghanistan und der
Irak, nicht ins Visier genommen, um den Terrorismus auszutrocknen. Das
Töten von Zivilisten mit Cruise Missiles und Drohnen wird dem
Terrorismus nur weitere Rekruten in die Arme treiben. Der Grund ist
seine strategische Lage an der Grenze zu Saudi-Arabien, dem größten
Ölexporteur der Welt, und an der wichtigen Straße von Bab al- Mandab,
durch die jeden Tag drei Millionen Barrel Öl transportiert werden.
“Sie
stehen noch nicht so unter Feuer, wie ihre Freunde in den
Stammesgebieten Pakistans“, sagte ein Sprecher am Mittwoch zu Reuters.
„Auf unserer Seite verstehen alle die Notwendigkeit, dass sich das
ändern muss.“
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Letzte Aktualisierung ( 02.09.2010 )
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Europa
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von Felix Fischer - www.sozialismus.net
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02.09.2010
- bisherige Aufrufe: 141
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Die so genannte „Sicherheitsoffensive“ des französischen
Präsidenten Sarkozy hat zu internationalem Aufsehen geführt.. Sein
„nationale Krieg gegen Kriminelle“ ist dabei in erster Linie eine
rassistische Stimmungsmache gegen ImmigrantInnen im Allgemeinen und die
Minderheit der Roma im Besonderen.
Präsident Nicolas Sarkozy und seine konservative französische
Regierung stehen seit Tagen in der Kritik von MenschenrechtlerInnen
sowie linken Parteien/Organisationen und sogar EU- und
UNO-PolitikerInnen zeigen sich öffentlich besorgt über die Vorgänge in
Frankreich. Der Grund dafür ist die von Sarkozy und seinem Innenminister
Brice Hortefeux ausgerufene „Sicherheitsoffensive“.
Vorgehen der Staatsmacht
Die
ausgerufene „Sicherheitsoffensive“ begann vor wenigen Wochen mit der
Räumung von „illigalen“ Romasiedlungen in ganz Frankreich. Insgesamt
gibt es über 600 dieser Siedlungen, in denen oftmals viele hundert oder
gar tausend Menschen unter extrem schlechten Bedingungen leben müssen.
Über 60 Siedlungen, in denen es meist nicht einmal eine Kanalisation
gibt, wurden seither schon durch die französische Staatsmacht geräumt.
Dabei ging die Polizei wie so oft enorm brutal vor, stürmte die
Siedlungen in martialischen Kampfmonturen und trennte Eltern und Kinder
von einander, um den Druck auf die Roma-Familien zu erhöhen, einer
„freiwilligen“ Ausreise zuzustimmen. Das harte Vorgehen der
französischen Polizei gegen Roma ist dabei nichts Neues: Anfang dieses
Sommers hatten Polizisten einen 22-jährigen Mann bei einer
Verkehrskontrolle erschossen und den darauf folgenden wütenden Protest
der Roma, bei dem Autos in Flammen aufgingen und auch eine
Polizeistation angegriffen wurde, brutal unterdrückt. Diese
Auseinandersetzungen mit der Polizei im Norden Frankreichs dienten
Sarkozy dann als Vorlage im Kampf gegen die „kriminellen Roma“. So meint
der französische Präsident zu wissen, dass die Ausschreitungen „die
Probleme, die das Verhalten von manchen fahrenden Leuten und Roma
verursacht“, verdeutlichen. Mit dieser Einschätzung steht der Präsident
in seiner Regierung aber nicht alleine da.
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Letzte Aktualisierung ( 02.09.2010 )
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Europa
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von www.tlaxcala-int.org
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02.09.2010
- bisherige Aufrufe: 138
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Non à la politique du pilori
-
Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit!
Demos in ganz
Frankreich am 4. September
Ein gemeinsamer Aufruf von fünfzig Organisationen
Eine Sturzflut von Debatten und provokativen Ansagen hat sich
seit mehreren Tagen über unser Land ergossen. Man hört Vorschläge selbst
von Allerhöchster Spitze, die bislang zum Gepäck der extremen Rechten
gehörten. Der Präsident der Republik zeigt persönlich mit dem Finger auf
Gemeinden und ganze soziale Gruppen, stigmatisiert die Roma, das
reisende Volk, Ausländer, Franzosen, die nicht „Ur-Franzosen“ sind,
Eltern von delinquenten Kindern usw.
Darüber hinaus tut er nichts gegen die Kriminalität, die jedermann
ablehnt, unabhängig von der Nationalität oder Herkunft: er setzt bewusst
die Prinzipien aufs Spiel, auf denen die republikanische Gleichheit
beruht, während bereits eine soziale und wirtschaftliche Krise von
extremen Ausmaßen den Zusammenhalt der gesamten Gesellschaft bedroht.
Innerhalb weniger Tage sind die höchsten Autoritäten des Staates
von der Ausbeutung von Vorurteilen gegen die Roma übergegangen zur
offiziell verkündeten Verbindung zwischen Immigration und Kriminalität,
dann zur in-Fragestellung der französischen Staatsbürgerschaft in
Ausdrücken, wie sie seit 1945 nicht mehr gehört wurden. Was bei diesen
Schritten am Werk ist, verdankt sich einer Logik sozialer Spaltung, was
mit ernsten Gefahren verbunden ist.
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Letzte Aktualisierung ( 02.09.2010 )
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