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Kapitalisten
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von Kristin Jankowski - www.elma7rosa.net
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30.08.2010
- bisherige Aufrufe: 432
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"Mir wurde ein Stueck von der Klitoris
abgeschnitten", sagte mir Mona. "Es waren zwei Maenner. Sie haben eine
Rasierklinge benutzt." Mona lachte kurz auf: "Mir wurde gesagt, dass diese Operation sehr wichtig fuer
mich sei,
weil ich danach schneller wachse und eine richtige Frau werde."
Mona
schuettelte den Kopf: " Natuerlich weiss ich jetzt, dass das eine gemeine Luege
war. Aber damals hatte ich es geglaubt. Ich war ja erst neun Jahre alt."
Wir machten einen Nachtspaziergang mit
unseren Freunden in einem alten Stadtteil von Cairo. Es war Ramadan. Die
Moschee war mit bunten Lampen behaengt, arabische Musik war in der Ferne zu
hoeren. Waehrend des Ramadans wird in Cairo die Nacht zum Tag. -
zahlreiche Menschen gingen durch die Strassen.
Es roch nach suesser Wasserpfeiffe,
schwarzer Tee mit Pfefferminze wurde in den Cafes getrunken.
"Mein Vater war nach der Operation sehr
wuetend, weil die beiden Maenner nicht genug abgeschnitten haben", so die 35
jaehrige. Ich griff nach ihrer Hand. Mein Koerper zog sich zusammen. Ich
versuchte die Bilder aufzuhalten, die durch meinen Kopf rauschten. "Aber das
war ja nicht die einzige Operation, die ich machen musste', erinnerte sich
Mona. "Als ich aelter war, erfuhr mein Vater von irgendwem, dass ich keine Jungfrau mehr war. Er wollte mich zu einem Arzt schicken um meine
Jungfraeulichkeit zu ueberpruefen."
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Letzte Aktualisierung ( 30.08.2010 )
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Kapitalisten
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von Elke Schenk
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30.08.2010
- bisherige Aufrufe: 304
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Haben wir immer
wieder den Eindruck, dass die Politik die realen Ursachen und
Hintergründe von Fehlentwicklungen weder in den Blick nimmt noch auch
nur ansatzweise angreift? Hier geht es zur Sache.
... und der Haifisch, der
hat Zähne - und die trägt er im Gesicht, und McKeeth, dessen Messer man
nicht sieht, ist zumindest mit Namen und Wohnort bekannt - im Gegensatz
zu den globalen Finanzakteuren und ihren Praktiken.
Zu den schwarzen Löchern des Finanzsystems sind zu zählen:
- S t e u e r o a s e n
mit ihrem Bankgeheimnis für
Firmen und Vermögende. Das Tax Justice Network schätzt, dass weltweit
11,5 Billionen Dollar dorthin entrückt wurden. Bsp: Die Ölplattform Deep
Water Horizon, die Transocean gehört, ist auf den Marshall-Inseln
registriert, eine Steueroase. BP zahlt(e) täglich eine halbe Million
Dollar Miete für die Plattform. Transocean zahlte davon weder Steuern
noch Förderabgaben. (Le Monde diplomatique, Juli 2010)
- Die Steueroasen dienen
jedoch nicht nur der Steuerhinterziehung, sondern bieten mit der
Rechtsform des Trusts maximalen Schutz vor jeglicher Haftung. Der Trust
wird von einer Anwaltskanzlei gegründet im Auftrag der Gesellschafter;
bekannt / öffentlich wird nur der Firmenname des Trusts, nicht die
Eigentümer, Anteilseigner und noch nicht einmal die Namen der
Geschäftsführung. Daher laufen staatliche Behörden gegen eine Wand des
Schweigens, selbst wenn die Steueroase sich angeblich kooperationswillig
zeigt. Die staatlichen Behörden müssen nämlich einen konkreten Verdacht
benennen bzgl. Steuerhinterziehung oder krimineller Machenschaften.
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Letzte Aktualisierung ( 30.08.2010 )
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Konjunktur
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von Patrick O’Connor - www.wsws.org
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16.08.2010
- bisherige Aufrufe: 334
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Die Aktienmärkte in den USA und international gingen am Mittwoch deutlich schwächer aus dem Markt. Ursache war die Furcht vor einer „double dip" Rezession.
Weitere Faktoren für die Zurückhaltung der Finanzmärkte waren ein größer als erwartetes amerikanisches Handelsdefizit, ein geringeres Wachstum des amerikanischen Bruttoinlandsprodukts (BIP), ein geringeres Wachstum in China und Anzeichen, dass die amerikanische Notenbank Federal Reserve eine Deflation befürchtet.
An der Wall Street fiel der Dow Jones Index um 265 Punkte und schloss um 2,5 Prozent niedriger als am Vortag. Der Standard & Poors 500 Index verlor 2,8 Prozent und der Technologie Index Nasdaq drei Prozent.
Im Dow Jones verloren Finanz- und Industrietitel am meisten, besonders solche, die am unmittelbarsten Entwicklungen auf dem Weltmarkt ausgesetzt sind. Alcoa verloren 6,1 Prozent, Boeing 4,4 Prozent und Caterpillar 3,8 Prozent. Alle drei führenden amerikanischen Indices stehen jetzt niedriger als zu Jahresbeginn.
Andere Märkte brachen im gleichen Umfang ein. Der FTSE 100 in Großbritannien verlor 2,4 Prozent. Der deutsche DAX fiel um 2,1 Prozent ab und der französische CAC 40 um 2,7 Prozent.
Die asiatischen Indices verloren überwiegend. Der Euro gab um 2,3 Prozent gegenüber dem Dollar nach, weil Investoren in scheinbar sicherere Werte gingen, z.B. amerikanische Schatzbriefe. Der Chicago Board Options Exchange Volatility Index, der oftmals als "Gradmesser der Furcht" bezeichnet wird, sprang um siebzehn Prozent nach oben.
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Letzte Aktualisierung ( 16.08.2010 )
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Betrieb und Gewerkschaft
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von Holger Marcks - www.direkteaktion.org
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11.08.2010
- bisherige Aufrufe: 486
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Deutschland
drückt die Einkommen der Masse, um andere Länder niederkonkurrieren zu
können. Die Gewerkschaften tragen diese nationalistische
Wirtschaftspolitik mit
Wer
während der deutschen Hetze gegen die „Pleite-Griechen" zwischen
den Zeilen las, konnte die implizite Botschaft an die eigene
Bevölkerung nicht übersehen. Die Griechen, gleich einem
„Volkskörper", müssten als Kollektiv zusammenstehen, die
verursachte Schuldenmisere gemeinsam ausbaden und dafür Opfer
bringen; Proteste und Streiks seien da nur kontraproduktiv - ein
etwas schräger Appell zur Solidarität der Armen mit den Reichen,
mit dem auch gleich die hiesige Bevölkerung mental auf ein
Sparszenario vorbereitet werden sollte. Bis es auch bei uns soweit
ist, sollte jeder wissen, dass Stillhalten und Verzicht das Gebot der
Stunde sind.
Ganz
ohne Aufregung konnte die Bundesregierung dann aber doch nicht das
geplante Sparpaket (im Umfang von 80 Mrd. Euro in vier Jahren ab
2011) verkaufen, das Anfang Juni vorgestellt wurde. Es sei einseitig,
treffe vorwiegend die mittleren Einkommen und sozial Schwachen, und
diejenigen, die gemeinhin als Verantwortliche der Krise gelten,
müssten kaum in die Tasche greifen, war hier und da in den Medien zu
hören. Das Sparpaket würde den vom Deutschen Institut für
Wirtschaftsforschung ausgemachten Trend, dass Deutschland die
Mittelschicht wegbröckele, nur verstärken; ein politischer
Extremismus der Mitte und politische Instabilität seien die Folge.
Schon zuvor hatte der Spiegel „harte
Verteilungskämpfe" in Deutschland prophezeit. Kommen da etwa
lebendige Zeiten auf die Bundesrepublik zu?
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Kapitalisten
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von Norbert Nelte
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09.08.2010
- bisherige Aufrufe: 899
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Mit der Immobilienkrise 2007/8 hat sich den Lohnabhängigen ein unglaublich großer Finanzmarkt gezeigt, der um ein Vielfaches den realen Markt übersteigt und diesen auch total kontrolliert.
In den 70er Jahren, in Deutschland seit 1982, konnte das Kapital immer seltener lukrative Anlagemöglichkeiten finden, um die von den lohnabhängigen abgepressten Gewinne wieder zu kapitalisieren. Es wurde verstärkt in die Produkte des Finanzmarktes investiert, denn diese versprachen lukrative Renditen im Gegensatz zu den immer dürftigeren Profitraten aus dem produktiven Sektor. Außerdem hatten die Gewinne aus den Wettgeschäften einen Riesen Vorteil, es brauchten erstens keine Steuern gezahlt werden und zweitens wurden die horrenden Verluste von den Staaten übernommen, die dies Geld bei den Lohnabhängigen und noch ärmeren einsparten. Wir sprechen hier nicht von dem herkömmlichen Finanzmarkt mit Sparbuch, Girokonto, Kreditvertrag oder Bausparkasse, der macht in den vereinigten Staaten ca. 10% von deren BIP aus. Nein, wir sprechen hier von dem Finanzmarkt, der in der Regel nur von den Banken und Versicherungen bedient wird.
Bei den Finanzprodukten handelt es sich in erster Linie um die Gegenversicherungen, bei denen Banken und Versicherungen sich gegenseitig „versichern", den „Credit Default Swaps" (CDS), um Derivate (Wetten als Termingeschäfte), Leerverkäufe und der Weiterverkauf von Krediten in ganzen Blöcken. Über diesen Markt existieren keine Statistiken, keine Steuerlisten, keine offiziellen Erhebungen, nichts. Die Finanzgeschäfte können sich seit der Globalisierung , bei uns in Deutschland mit dem Genscherputsch 1982 frei „von staatlichen Rahmenbedingungen, festen Wechselkursen und Handelsverträgen"[1] über den Globus bewegen. Hauptsächlich dadurch, aber auch durch die Container und das Internet wurde die „Globalisierung" erst ausgelöst.
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Letzte Aktualisierung ( 10.08.2010 )
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