|
Kultur
|
|
von EH
|
27.08.2010
- bisherige Aufrufe: 66
|
|
Nicht nur Terroristen, sondern auch extreme Rechte und Linke und Globalisierungskritiker stehen im Visier
Die EU plant nach dem Vorschlag der spanischen EU-Ratspräsidentschaft, die Überwachung vermeintlich Verdächtiger auszudehnen. Geplant ist die die Einführung "eines standardisierten, multidimensionalen semistrukturierten Instruments zur Erfassung von Daten und Informationen über die Radikalisierungsprozesse in der EU". Das klingt ziemlich kompliziert und läuft unter der Rubrik Enfopol 99 (Enforcement Police), womit zunächst die europaweite Telekommunikationsüberwachung eingeführt wurde, im Zeichen der Terrorbekämpfung wurde die polizeiliche Zusammenarbeit ausgebaut.
Europol kommt darin eine wachsende Bedeutung zu (Europol wird internationaler Daten-Marktplatz). Dabei dient der Terrorismus nur noch als Mittel, um die Kompetenzen der Polizei und die EU-weite polizeiliche Zusammenarbeit zu erweitern. Die Einrichtung einer auch der Prävention dienenden Datenbank zur "Radikalisierung", zu der neben den Polizeien auch Geheimdienste oder Sicherheitsfirmen beitragen sollen, geht weit über die Terror- und Kriminalitätsbekämpfung hinaus. Das wird so begründet:
http://www.heise.de/tp/blogs/8/148267
|
|
|
Kultur
|
|
von Lothar A. Heinrich
|
27.08.2010
- bisherige Aufrufe: 303
|
  Die vorherrschende Vorstellung hierzulande von türkischer Kultur
insbesondere von Musik beschränkt sich auf Folklore mit Saz, Zurna und
Davul, Bauchtanz, Arabesk Müzik und etwas Türk Pop.
Grund dafür ist
neben dem Desinteresse der hiesigen Massen der überwiegend ländliche
soziale Hintergrund der hier lebenden türkischen "Gastarbeiter". Einen
ersten darüber hinaus reichenden Blick hat einer breiteren Schar von
Interessierten wahrscheinlich Fatih Akins Musikfilm "Crossing The
Bridge" erlaubt. In der Türkei selbst, zumindest in deren kulturellen
Zentren und hier insbesondere in Istanbul ist die Sache jedoch eine
andere.
Ein besonderes Ereignis hat am 14.8. begonnen und wird am 31.8. enden:
das Festival "Ramazan'da Caz" auf Deutsch "Jazz im Ramadan".
Organisiert von dem erfahrenen Organisator anderer hochqualifizierter
Musikevents, Hakan Erdogan, handelt es sich hier um eine Premiere, zu
der er - zugegebenerweise primär um gerade im islamische Fastenmonat
Aufmerksamkeit zu erregen - ausschließlich muslimische Musiker
herangezogen hat.
|
|
Letzte Aktualisierung ( 27.08.2010 )
|
|
Weiterlesen …
|
|
|
Kultur
|
|
von www.limesse.de
|
27.08.2010
- bisherige Aufrufe: 184
|
|
In einem der größten europäischen Ballungsgebiete mit mehr als acht
Millionen Menschen, stellen vom 3. bis 5. September 2010 libertäre
Verlage, Zeitschriften, Radio-, Video- und Internetprojekte ihr Programm
vor.
Drei Tage Messe, Projektvorstellungen, Lesungen, Kultur,
Veranstaltungen, Infos, Leute treffen und Pläne schmieden für eine Welt
jenseits von Krise und Ausbeutung. Dafür möchte die 1. Libertäre
Medienmesse für den deutschsprachigen Raum (Limesse) einen Rahmen
bieten.
Die Messe
In der Konzerthalle des Jugend- und Kulturzentrums »Druckluft«
stellen eine große Zahl libertärer Verlage und anderer libertärer
MedienproduzentInnen ihre Bücher, Broschüren, Tonträger, Filme,
Websites, Blogs und sonstige Medien der interessierten Öffentlichkeit
vor. Von Freitag Abend bis Sonntag Mittag werden Projekte aus der BRD,
der Schweiz, Österreich, Spanien, der Türkei und Großbritannien ihre
Medien präsentieren und anbieten. Eine Übersicht über die teilnehmenden
Projekte findet sich auf der Seite Aussteller. Für BesucherInnen ist der Eintritt zur Messe frei. Von den AusstellerInnen erheben wir einen geringen Unkostenbeitrag.
|
|
Weiterlesen …
|
|
|
Kultur
|
|
von Lothar A. Heinrich
|
22.08.2010
- bisherige Aufrufe: 219
|
Am Samstag, den 14. August verstarb im Alter von 80 Jahren in einem
Krankenhaus in New York Abbey Lincoln.
In einer Zeit, da insbesondere im
Kulturbetrieb gewohnheitsmäßig der letzte Schrott gehypt wird, das sich
die Balken biegen, wagt man kaum noch den Begriff "Ausnahmekünstlerin"
zu verwenden, wenn man es ehrlich meint. Abbey Lincoln aber war eine
Ausnahmekünstlerin sogar im Bereich des an begnadeten Sängern und
Sängerinnen nicht armen Jazz.
Abbey Lincoln wurde als Anna Maria Wooldridge als zehntes von zwölf
Kindern am 6.8.1930 in einer schwarzen Familie in Chicago/Illinois
geboren und zog schon bald mit ihren Eltern in die Provinz um. Schon die
frühen 50er jedoch fanden sie als Barsängerin in Honolulu. 1959begann
ihre Schallplattenkarriere, die mit ca. 25 Alben bis 2007 dauerte.
Bereits ihre erste Aufnahme 1956 ("Affair - A Story of a Girl in Love")
sah sie an der Seite eines so führenden Jazzmusikers der damaligen Zeit
wie des Saxophonisten, Trompeters und Bandleaders Benny Carter.
Auch in
den folgenden Jahrzehnten sollte sie bei ihren Aufnahmen von der Crème
de la Crème der Jazzinstrumentalisten umgeben sein. Genannt seien
Coleman Hawkins, Eric Dolphy, Mal Waldron, Booker Little, Clark Terry,
Kenny Dorham, Sonny Rollins, Wynton Kelly, Benny Golson, Jackie McLean,
Ron Carter oder Charlie Haden.
Von besonderer Bedeutung für ihren persönlichen und künstlerischen
Werdegang jedoch war die Zusammenarbeit mit dem Bebop- und
Hardbop-Schlagzeuger Max Roach. Mit seiner Band spielte sie von 1957 bis
1959 drei ihren besten Alben bei ‘Riverside' ein.
|
|
Weiterlesen …
|
|
|
Buchbesprechungen
|
|
von LZ - http://kosova-aktuell.de
|
15.08.2010
- bisherige Aufrufe: 266
|
Die "Linke Zeitung" veröffentlichte am 13.3.2010 eine Rezension des
Buches von Dimitrije Tucovic "Serbien und Albanien" von A. Holberg.
Jetzt ist dieses Buch des serebischen Marxisten erstmals in Albanisch im
Kosova erschienen:
Buchpräsentation in Prishtina- „Serbien und Albanien" von Dimitrije Tucovic
Die „Gruppe für Soziologische und philosophische Studien" in Prishtina,
präsentiert am kommenden Samstag das Buch "Serbien und Albanien",
geschrieben von Dimitrije Tucovic. Tucovic war der historische Führer
der serbischen Sozialisten vor dem ersten Weltkrieg. Im Januar 1914
erschien das Buch zum ersten mal in serbischer Sprache in Belgrad. Im
Vorwort des Buches schrieb Tucovic die geradezu prophetischen Sätze :
„Ein kritischer Beitrag zur Unterdrückungspolitik der serbischen
Bourgeoisie - Die Unterdrückungspolitik der ser-bischen Regierung
gegenüber dem albanischen Volk schuf an der Westgrenze Serbiens
Bedingungen, die in baldiger Zukunft weder Frieden noch einen normalen
Zustand erlauben werden. Gleichzeitig wurde Albanien damit in die Arme
zweier Großmächte gestoßen, die am westlichen Balkan die größten
Interessen haben, und jede Stärkung des Einflusses, egal welches
kapitalistischen Staates auf der Balkan-halbinsel, bedeutet eine echte
Gefahr für Serbien und die normale Entwicklung aller Balkanvölker."
Diese Ausführungen sind aktueller den je. Notwendig ist die Akzeptanz
des Rechtes auf Selbstbestimmung der Menschen in Kosova, gerade auch für
die einfachen Menschen in Serbien. Solange der Amselfeld- Mythos, die
Gehirne der Massen in Serbien vernebelt kann die soziale Frage in
Serbien nicht gelöst werden. Tucovic war ein wahrer Sozialist und
Internationalist. Die Tatsache dass das Buch „Serben und Albanien" jetzt
in Kosova in albanisch herausgebracht wurde ist ein ungeheures
Verdienst der Herausgeber.
|
|
Weiterlesen …
|
|
|