| „Freie Syrische Armee" kommandiert vom Militärgouverneur von Tripolis |
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| Ausland - Naher Osten |
| Geschrieben von: Thierry Meyssan - www.voltairenet.org |
| Dienstag, den 07. Februar 2012 um 13:46 Uhr |
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Die Mitglieder des UN-Sicherheitsrats liegen im Streit über die Interpretation der Ereignisse die Syrien erschüttern. Auf der einen Seite behaupten Frankreich, UK und die USA, das eine Revolution im Verlauf des „arabischen Frühlings" stattfinde, die vom Regime blutig niedergeschlagen werde. Auf der anderen Seite sehen China und Russland Syrien im Kampf gegen ausländische bewaffnete Banden, ein Kampf bei dem es zu Kollateralschäden bei der Zivilbevölkerung komme, die man beschützen wolle.. Die Untersuchung vor Ort des Voltaire-Netzwerkes bestätigt die Version Russlands und Chinas (1) Wir haben Augenzeugenberichte gesammelt von Personen, die bewaffnete Angriffe ausländischer Banden überlebten. Diese besagen, dass es sich, erkennbar am Akzent, um Iraker, Jordanier, Libyer oder Paschtunen handelte. Eine Anzahl die Assad-Regierung unterstützender arabischer Zeitungen sprach in den letzten Monaten vom Einsickern von 600 - 1500 Kämpfern der „Islamic Fighting Group in Libya (IFGL)", ein Zweig der libyschen Al Qaeda seit 2007. Ende November 2011 berichtete die Libysche Presse vom Versuch der Zintanmiliz, Abdel Hakim Belhaj gefangen zu nehmen. Dieser war Gefährte Osama Bin Ladens (2), historischer Führer von Al Qaeda in Libyen und avancierte zum Militärgouverneur Tripolis von NATO´s Gnaden. (3) Vom Flughafen in Tripolis verließ er Libyen mit Ziel Türkei. türkische Zeitungen berichteten dann von seinem Auftauchen an der türkisch-syrischen Grenze Solche Berichte stießen auf Unglauben bei denjenigen, die davon ausgingen, dass es sich bei Al Qaeda und der NATO um unversöhnliche Feinde handelte, zwischen denen es keinerlei Kooperation geben könne. Statt dessen bekräftigen diese Berichte jedoch meine seit den Angriffen vom 11. September 2001 vertretene These, dass es sich bei den Kämpfern von Al Qaeda um Söldner im Dienste der CIA handelt (4).
Wer sagt die Wahrheit ? Die „freie syrische Armee" besteht nach Angaben ihres politischen Chefs Oberst Riyadh al-Asaad aus mehr als 2000 Leuten, aber laut den syrischen Behörden nur aus wenigen hundert. (5)
Mahdi al-Harati, commander of the Tripoli Brigade, resigned from his functions as deputy chief of the Military Council in Tripoli to oversee the Free Syrian Army. n der Samstagsausgabe jedoch vom 17. Dezember 2011 beschreibt Daniel Iriarte einen Vorfall der ihn schockierte. Als seine FSA-Freunde ihn zu einem Hinterhalt mitnahmen traf er auf einige ausländische Aufständische, drei davon aus Libyen. (6) Beim ersten von ihnen handelte es sich um al-Mahdi Hatari, einen Libyer, der in Irland lebte, bevor er sich Al Qaeda anschloss. Nach dem Ende des Libyenkrieges wurde er zum Kommandeur der Tripolisbrigade ernannt und zur Nr. 2 des Militärrats von Tripolis, der geleitet wurde von Abdel Hakim Belhaj. Einige sagen, er legte diese Funktion nach einer Auseinandersetzung mit dem libyschen Übergangsrat nieder, andere weil er zurück zu seiner irischen Frau gehen wolle. (7) Die Wahrheit ist, dass er sich nach Syrien begab. Noch krasser: Ein Mitglied von Al Qaeda befand sich unter den propalestinensischen Aktivisten, die im Juni des letzten Jahres sich an Bord des türkischen Schiffes Mavi Marmara aufhielten. Zahlreiche Geheimagenten, insbesondere aus den USA hatten die „Freiheitsflotte" infiltriert. (8) Er wurde verwundet und in Israel 9 Tage gefangen gehalten. Schließlich kommandierte al-Mahdi Harati die Al Qaedagruppe, die bei der Schlacht um Tripolis das Rixos Hotel belagerte und angriff, in dem ich mich mit meinen Freunden vom Voltaire-Netzwerk und der internationalen Presse aufhielt und dessen Keller den Führern der Jamahiriya unter dem Schutz von Khamis Gaddafi als Schutzraum diente. (9). Im zufolge erhielt Mahdi al-Harati seine Anweisungen von französischen Offizieren. Beim zweiten Libyer, auf den der spanische Fotograph bei der FSA traf, war kein anderer als Kikli Adem, ein Hauptmann von Abdel Hakim Belhaj. Den dritten Libyer konnte Daniel Iriarte nicht identifizieren. Iriarte´s Zeugnis belegt, was der arabischen antisyrischen Presse seit Wochen vorgehalten wurde: die „freie syrische Armee" wird von mindestens 600 libyschen „Freiwilligen" der Al Qaeda dominiert (10) Die gesamte Operation wird von Abdel Hakim Belhaj geleitet und von der türkischen Erdogan-Regierung unterstützt. Wie ist er zu erklären, dass eine so anti-Assad eingestellte Tageszeitung wie ABC entschied ein solch entlarvendes Zeugnis durch ihren Reporter vor Ort zu veröffentlichen, welches Licht wirft auf die Übelkeit erregenden Methoden der NATO und welches die These der syrischen Regierung untermauert, dass es sich um einen bewaffneten Versuch ihrer Destabilisierung handelt ? Fakt ist, dass bestimmte Verfechter des „Kampfs der Kulturen" für eine Woche sprachlos waren angesichts des Beleges, dass islamistische Extremisten Teil der „freie Welt" Strategie waren. Der frühere spanische Ministerpräsident Jose Maria Aznar schrieb am 9. Dezember 2011 im CNBC Gästeblog, dass Abdel Hakim Belhaj verdächtigt werde, am Anschlag vom 11. März 2004 in Madrid beteiligt zu sein, ein Ereignis, welches zum Ende der politischen Karriere von Aznar wurde.
Sheik Ali Salabi, spiritual guide of Al Qaeda in Lybia, Abdel Hakim Belhaj’s mentor, and strong man of the "new Libya." Aznar`s Outing geht Hand in Hand mit dem Einschreiten seiner Freunde vom Jerusalemer Center for Public Affairs, dem Thinktank, der vom früheren israelischen Botschafter bei der UN Dore Gold geleitet wird. (13) Sie äußerten öffentlich ihre Zweifel an der Richtigkeit der gegenwärtigen Strategie der CIA, in ganz Nordafrika Islamisten in Leitungspositionen zu lancieren. Ihre Kritik richtet sich gegen die geheime Gesellschaft der Muslimbrüder, aber auch gegen zwei libysche Figuren: Abel Hakim Belhadj und seinen Freund Sheikh Ali Al-Salibi. Letzterer wird als neuer libyscher Führer angesehen. (14) Beide Männer werden als Schachfiguren Qatars in Libyen betrachtet (15). Es war auch Sheikh Salabi, der 2 Milliarden Dollar für Al Qaeda in Libyen bereitstellte. (16) So kommt der Widerspruch zum Vorschein, der in der letzten Dekade verzweifelt versucht wurde geheim zu halten: Die Söldner, früher von Osama Bin Laden bezahlt, haben nie aufgehört für die strategischen Interessen der USA zu arbeiten seit dem ersten Afghanistankrieg einschließlich der Periode der Anschläge vom 11. September 2001. Dennoch wurden sie von den westlichen Führern als unerbittliche Feinde dargestellt . Es ist wahrscheinlich, dass die Bedenken von Aznar und des Jerusalemer Center for Public Affairs von der NATO übergangen werden, so wie diejenigen des Kommandeurs von AFRICOM General Carter Ham. Zu Beginn des Libyenkrieges war er aufgebracht darüber, Jihadisten beschützen zu müssen, die im Irak bestrebt waren GI´s abzuschlachten. Losgelöst von der Realität führen das UN-Anti-Terror-Committee (aka "Committee pursuant to resolution 1267") und das US-Außenministerium auf ihrer schwarzen Liste die Organisation von Abdel Hakim Belhaj und Sheik Salabi unter ihrer früheren Bezeichnung „Islamic Fighting Group in Libya". Dies würde bedeuten, dass jeder Staat verpflichtet wäre, diese Personen beim Betreten seines Landes zu verhaften.
Anmerkungen [1] “Lies and truths about Syria”, by Thierry Meyssan, Voltaire Network, 28 November 2011. [2] "Libya’s Powerful Islamist Leader," by Babak Dehghanpisheh, The Daily Beast, 2 September 2011. [3] “How Al Qaeda men came to power in Libya”, by Thierry Meyssan,Voltaire Network, 7 September 2011. [4] "Once NATO enemies in Iraq and Afghanistan, now NATO allies in Libya," by Webster G. Tarpley, Voltaire Network, 24 May 2011. [5] "Syria’s opposition, rebels hold talks in Turkey," by Safak Timur, AFP, 1 December 2011. [6] "Islamistas libios se desplazan a Siria para "ayudar" a la revolución," by Daniel Iriarte, ABC (Spain), 17 December 2011. English translation: "Libyan Islamists go to Syria to "help" the revolution,” by Daniel Iriarte, Voltaire Network, 22 December 2011. [7] "Libyan-Irish commander resigns as deputy head of Tripoli military council," by Mary Fitzgerald, The Irish Times, 11 October 2011. [8] “Freedom Flotilla: The detail that escaped Netanyahu”, by Thierry Meyssan, Voltaire Network, 8 June 2010. [9] “Thierry Meyssan and Mahdi Darius Nazemroaya under death threat in Tripoli”, Voltaire Network, 22 August 2011. [10] "Libyan fighters join "free Syrian army" forces," Al Bawaba, 29 November 2011. [11] "Spain’s Former Prime Minister Jose Maria Aznar on the Arab Awakening and How the West Should React," CNBC.com., 9 December 2011. [12] “March 11, 2004 in Madrid: Was it really an Islamist attack?”, by Mathieu Miquel, Voltaire Network, 28 November 2009. [13] "Diplomacy after the Arab uprisings," by Dore Gold, The Jerusalem Post, 15 December 2011. [14] "Meet the likely architect of the new Libya," by Marc Fisher, The Washington Post, 9 December 2011. [15] "Libyans wary over support from Qatar," by John Thorne, The National (United Arab Emirates), 13 December 2011. [16] John Thorne, op. cit.
Übersetzung: LZ
http://www.voltairenet.org/Free-Syrian-Army-commanded-by
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Im Gefolge des „arabischen Frühlings" und den NATO-Interventionen - offenen und verdeckten - ist Qatar bestrebt islamistische Führer wo immer möglich zu installieren. Diese Strategie hat nicht nur dazu geführt, die Muslimbrüder zu finanzieren und Al-Jazeera ihnen auszuhändigen, sondern auch zur Unterstützung von Al Qaeda-Söldnern, die nunmehr die „freie syrische Armee" leiten. Jedoch weckt dies neue Szenario ernste Bedenken in Israel sowie Unterstützern des „Kampf der Kulturen".
anderen Perspektive:
[b]War es ein Volksaufstand,...
[b]The Independent on Sunday has learned that ...
Ja,ja Mao,Trotzki,Stalin und auch
W...
vg
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