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Hillary Clinton: „Die Iraner sollen wissen, dass wir den Iran angreifen werden. Sollten sie Israel angreifen sind wir dazu in der Lage sie total auszuradieren".
Die überaus heftige wutschäumende Reaktion von Politikern aller Parteien, zionistischer Lobby sowie der herrschenden Presse auf das Gedicht von Grass hat einen Grund: Er hat mit seinem „lyrischen Erstschlag" ins Ziel getroffen
Der zionistische Erstschlag auf den Iran steht möglicherweise bald bevor und bei diesem wird es nicht um die Zerstörung iranischer Atomanlagen mit Bunker brechenden Bomben gehen, sondern um den präventiven Einsatz von Nuklearwaffen, deren Auswirkungen durchaus in der Lage sind, grosse Teile des iranischen Volkes auszulöschen.
Die Wut der Kriegstreiber ist so groß, weil Grass etwas als realistische Option benennt, was selbst den Aktivisten der Friedensbewegung bislang undenkbar erschien. Mit den U-Booten liefert die deutsche Regierung die Waffen für den Einsatz von nuklearen Massenvernichtungswaffen. Grass stellt die Regierung Merkel mit seiner Warnung auf die gleiche Stufe mit Hitlers faschistischem Kriegstreiberregime. Er möchte laut „sagen, was gesagt werden muss", damit später niemand sagen könne, er habe von nichts gewusst.
Nur Nuklearwaffen wirksames Mittel gegen iranische Atomanlagen
Israel hat, in Person der israelischen Botschafterin in Moskau, Dorit Golender, offiziell erklärt,
Israel werde "alle Mittel" beziehungsweise "alle Wege" dazu einsetzen,
um das iranische Nuklearprogramm zu stoppen. "Alle Mittel" bedeutet in
der Diplomatensprache, dass auch kriegerische Mittel, und zwar alle
kriegerischen Mittel in die Drohung einbezogen sind. Shimon Peres, hat
laut "Times of Israel"
zum Thema eines möglichen Angriffskrieges gegen den Iran gesagt: "Wenn
wir sagen, alle Optionen sind auf dem Tisch, dann meinen wir das auch
so."
Um das zionistische Kriegsziel: „Zerstörung des iranischen
Nuklearprogramms" zu erreichen, gibt es aber nur eine - die nukleare -
Option. Israel verfügt nicht über die militärische Fähigkeit, mit
konventionellen Waffen die tief im Felsen befindlichen iranischen
Anlagen zu erreichen. Das gilt auch für den Fall der Lieferung neuester
Bunker brechender Superbomben durch das Obamaregime, denn auch diese
können 60 Meter Granit nicht durchdringen.
Zudem wird es so gut wie unmöglich sein, diese Superbomben sicher über
1500 km ins Ziel zu bringen, ohne zuvor die iranische Luftabwehr
ausgeschaltet zu haben, die sich natürlich auf genau dies Kriegsszenario
seit Jahren intensivst vorbereitet hat. Das einzige Mittel, was Israel
hat, das tatsächlich eine realistische Chance auf die Zerstörung des
iranischen Nuklearprogrammes verspricht, sind seine mehr als 200
Nuklearsprengköpfe. Und genau das ist die Bedeutung der von Deutschland
gelieferten Atomraketen tauglichen U-Boote. Deren mit nuklearen
Sprengköpfen bestückten Cruise Missiles sind vom persischen Golf aus
abgeschossen dazu in der Lage, die iranische Luftabwehr ´mit minimaler
Vorwarnzeit zu überwinden.
Natürlich würde man den Ersteinsatz dieser Massenvernichtungswaffen
als „Zweitschlag" ausgeben, indem man in Israel einen nuklearen Terroranschlag
z.B. mit einer schmutzigen Bombe inszeniert, für den man den Iran
verantwortlich macht
Iran kann Israel nicht angreifen
Umgekehrt ist der Iran militärisch völlig außerstande Israel
anzugreifen. Er verfügt nicht nur über keine Atomwaffen sondern auch
weder über nuklearwaffentaugliche U-Boote noch über eine Luftwaffe, die
in der Lage wäre in 1500km Entfernung die israelische Luftverteidigung
auszuschalten - vom Einsatz von Bodentruppen einmal ganz zu schweigen.
Das israelische Militär rechnet selber im Falle eines eigenen Überfalls
auf den Iran mit maximal 300 eigenen Toten.
Der Iran könnte jedoch die Straße von Hormus effektiv sperren und
dadurch den Ölpreis in unabsehbare Höhe treiben, eine Bedrohung, die das
Obamaregime durchaus ernst nimmt und im Wahljahr nach Möglichkeit zu
vermeiden sucht. Die Imperialisten könnten zwar durch monatelanges
Bombardement wie ehedem in Jugoslawien die iranische Infrastruktur
zerschlagen, jedoch auf keinen Fall angesichts der Größe Irans den
Einsatz von Bodentruppen planen.
Vor allem aber birgt dieses Vorgehen unkalkulierbare politische Risiken
für die Statthalter der imperialistischen Herrschaft im ganzen nahen und
mittleren Osten. China und Russland könnten nur die Schlussfolgerung ziehen,
dass allein nukleare Abschreckung die Sprache ist, die die
NATO-Imperialisten verstehen und massiv entsprechend aufrüsten.
Deal oder Überfall
Am wahrscheinlichsten erscheint somit ein Deal mit dem iranischen
Regime; zumindest entspräche ein solcher gegenwärtig eher den Interessen
der Imperialisten als ein zionistischer Überfall.
Allerdings ist die Gefahr für den Weltfrieden durch einen nuklearen
Erstschlag durch das zionistische Gebilde und die sich daraus ergebenden
zwangsläufigen Folgen nach wie vor sehr akut. Netanyahu und Barak
könnten gerade die eingeschränkte Handlungsfähigkeit Obamas im Wahljahr
ausnutzen
Genau davor hat Grass eindringlich warnen wollen
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