| Gegen das Patent auf Tiere - Für Artenvielfalt und gesunde Ernährung |
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05.08.2007
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Der Monsanto-Konzern, der auch direkt in Deutschland agiert, kann, wenn seine Patentansprüche genehmigt werden, das Schwein künftig als seine exklusive Erfindung beanspruchen, es willkürlich genetisch manipulieren und verändern und von jedem Bauern der Schweine hält Lizenzgebühren kassieren, ihm bei Nichtzahlung die Zucht verbieten lassen, ihn mit Strafverfahren überziehen und damit letztlich kontrollieren ,was, wie und in welcher Qualität, zu welchem Preis auf unseren Tisch kommt. Monsanto kontrolliert bereits heute gemeinsam mit dem Unternehmen Syngenta und Bayer maßgeblich den internationalen Saatguthandel und ist als Patenthalter für die meisten gentechnisch manipulierten Pflanzen verantwortlich. Hilfestellung leistet dem milliardenschweren Multi dabei das deutsche Forschungsministerium und das Europäische Patentamt in München, das in den letzten Jahren bereits über 100 Patente auf Pflanzen, über 40 auf Tiere und mehr als 200 Patente auf menschliche Gene erteilt hat.Nehmen wir, die Verbraucher und Betroffenen, dies weiter widerstandslos hin, droht uns in wenigen Jahren eine genmanipulierte tierische Monokultur mit allen vorstellbaren Gesundheitsrisiken, einzig damit die Kapitalrendite eines Konzerns steigt. Wehren wir uns jetzt nicht, bevor es zu spät ist sind wir alle mitverantwortlich für den Ruin kleiner bäuerlicher Betriebe hier und in der Dritten Welt. Unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift den Protest gegen die Monsanto- und Syngenta-Pläne. Wir fordern: Kein Patent auf Tiere - Kein Patent auf Saatgut - Verbraucherkontrolle gegen Konzernmacht
Initiativaufrufer und Unterstützer: Attac, Bund Umwelt- und Naturschutz Deutschland, Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz, Buko- Initiative Biopiraterie, Animal Peace, Schweisfurth-Stiftung, Hermannsdorfer Landwerkstätten, Netzwerk Selbsthilfe, Aktion Gendreck-Weg, Gregor Janssen Arbeitsgemeinschaft Bäuerlicher Landwirtschaft, Christoph Zimmer Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall, INKOTA-Netzwerk e.V, Medico international, Ulla Jelpke MdB Die Linke, Wolfgang Gehrke MdB Die Linke, Eva Bulling-Schroeter MdB Umweltpolitische Sprecherin Die Linke Unterschriftenliste unter: http://www.keinpatentauftiere.de/
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Seit der Antike gehört das Hausschwein zu den Nutztieren und bildet seit mehr als zweitausend Jahren einen wesentlichen Bestandteil unserer Ernährungsgrundlage. Nun soll das Tier neu erfunden werden. Der US-Multi Monsanto will die Gene des Schweins patentieren lassen und damit dieses seit Urzeiten existierende Tier als seine Erfindung und Konzerneigentum beanspruchen. Ziel von Monsanto ist ein weltweites Monopol auf das Erbgut des Schweins und damit auf seine Verwertung, sprich Züchtung, Haltung und Verarbeitung.



















