| Streik und Betriebsbesetzung bei Ford in Russland |
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20.11.2007
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„Wir haben beschlossen bis zur Erfüllung unserer Forderungen zu streiken“ Die Arbeiter der Fordwerke in St. Petersburg haben nach zweiwöchiger Pause ihren Strfeik wieder aufgenommen. Das teilte der Gewerkschaftsvorsitzende im Unternehmen, Alexej Etamnow, am Dienstag mit. Wie er sagte, befinden sich etwa 250 Streikende vor dem Gelände. Die Leitung des Ford-Werks in Russland hat für die streikenden Beschäftigten den Zugang zum Betriebsgelände gesperrt.Die Betriebsausweise der Arbeiter seien annulliert worden. Die Unternehmensführung habe die Sondereinheit OMON angefordert.
Nach Streikbeginn um Mitternacht hat sich ihm zufolge ein Teil der Belegschaft in das Werk begeben, doch die Arbeit verweigert. Von 2 200 Beschäftigten haben 1 500 Mitarbeiter die Arbeit niedergelegt. „Wir haben beschlossen bis zur Erfüllung unserer Forderungen zu streiken“ Weiter sagte Sprecher Etmanov: „Die Arbeiter verlangen eine Erhöhung der Löhne auf einen Grundlohn von 28000 Rubel ( (ca. 840 €) Gegenwärtig beträgt der Grundlohn nur 19000 Rubel. Die Verbraucherpreise sind in Russland besonders im letzten Jahr stark angestiegen angesichts einer Inflationsrate von 8%. Ford erklärte, dass die Forderungen nicht erfüllt würden. Arbeitsdirektor Theo Streit sagte: „Die vom Streikkomitee erhobene Forderung einer Lohnerhöhung um 30% ist extrem und bedarf keiner weiteren Erörterung“. Das Fordwerk in St. Petersburg ist das größte ausländische Unternehmen in Russland und die dort beschäftigten Arbeiter produzieren 60000 Wagen im Jahr.
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| Letzte Aktualisierung ( 20.11.2007 ) | |||||||
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