| Fracksausen an der Börse - Fortsetzung |
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| von Norbert Nelte |
22.01.2008
- bisherige Aufrufe: 1640 |
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Nachdem am Freitag der amerikanische Dow Jones vom Höchststand 14.190 auf 12.099 runtergekracht ist, hat heute der Frankfurter Dax vom Höchststand 8.330 auf unter 6500 Punkte nachgezogen. Binnen vier Stunden sauste er um 7% runter. Die West-LB geht durch die Hypthekenkrise verursacht von einem Konzernverlust von ungefähr einer Milliarde Euro plus einer weiteren Milliarde Euro nicht dauerhafter Wertminderung aus und benötige eine Finanzspritze von einer Milliarde. Das wird 2.000 Arbeitsplätze kosten.
In Asien sind alle Börsen eingebrochen. Die größte Firma der Welt, die Bank of China, muss in diesem Jahr mit Verlusten rechnen. Nachdem in Amerika mit einer Rezession und Inflation gerechnet wird, werden die Auguren ihre Wirtschaftserwartungen noch einmal en ganzes Stück runterschrauben müssen. Wirtschaftsminister Glos war schon bei 1,7% angekommen. Bis jetzt sind im subprime-Hypotheken-Markt erst 300 Milliarden Dollar abgeschrieben, 4 Billionen müssen aber noch abgeschrieben werden. Der amerikanische Produktionssektor liegt schon darnieder. Sogar ein Casino in Las Vegas hat die Krise erfasst. Das einzige, was noch flutscht, ist die Rüstungsindustrie, also auf nach Afghanistan für die Weltwirtschaft, dass der Frackträger nicht ganz so traurig kucken muss. Das schafft noch Arbeitsplätze, zumindest in der Rüstungsindustrie, der Bundsarmee und den Bestattungsinstituten. „Es war der größte Absturz seit den Anschlägen vom 11. September 2001." hieß es im Spiegel. Also die Epoche des Finanzmarktes rechnet sich nach dem Inside Job. War da nicht noch etwas? Ach ja, der Weltkrieg fing schon mal mit den Ölländer an. Also war das der größte Absturz seit dem Beginn des 3. Weltkrieges. Na da werden ja noch einige mehr kommen. Langsam kann man sich den Sonnenkollektor für die künftigen stromarme Zeiten nach dem Wirtschaftszusammenbruch besorgen und nicht vergessen, morgen, den 22. Januar 2008 auf nach Bochum zur Nokia-Demo; Beginn: 13.00 Uhr; Ort: Riemker Markt. Da kann man nur sagen, prima, weiter so, Börse runter, Klassenkampf hoch. Euer Katastrophenberichtserstatter 21.1.2008 Norbert Nelte Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können Internationale Sozialisten im Netzwerk Linke Opposition
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| Letzte Aktualisierung ( 22.01.2008 ) | |||||||
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Nachdem am Freitag der amerikanische Dow Jones vom Höchststand 14.190 auf 12.099 runtergekracht ist, hat heute der Frankfurter Dax vom Höchststand 8.330 auf unter 6500 Punkte nachgezogen. Binnen vier Stunden sauste er um 7% runter. Die West-LB geht durch die Hypthekenkrise verursacht von einem Konzernverlust von ungefähr einer Milliarde Euro plus einer weiteren Milliarde Euro nicht dauerhafter Wertminderung aus und benötige eine Finanzspritze von einer Milliarde. Das wird 2.000 Arbeitsplätze kosten.



















