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Goldgrube Afghanistan PDF Drucken E-Mail
von LZ    26.02.2008 - bisherige Aufrufe: 2928

chinakupfer.jpgChinesen erhalten 30-Jahresvertrag zur Ausbeutung von einem der größten Kupfervorkommen der Welt

In Afghanistan werden immer neue Rohstoffvorkommen entdeckt. Der Marionettenminister für Bergbau  Mohammad Ibrahim Adel erklärte dazu Aufschlureiches.

Die imperialistischen Besatzungstruppen kämpfen demnach um signifikante Vorkommen von Kupfer, Gold, Öl, Gas, Kohle sowie diverse Edelsteinvorkommen, die allesamt noch unerschlossen sind aber reichen Profit versprechen  - wenn es nicht den Widerstand gäbe gegen die Ausplünderung des Landes. 

Am weitesten fortgeschritten ist die Erschließung von immensen Kupfervorkommen 30 Km östlich von Kabul,  bei denen es sich um eine der größten Lagerstätten weltweit handelt. „Man schätzt, daß sich über 11 Millionen Tonnen Kupfer abbauen lassen (United States Geological Survey (USGS). Das ergibt bei heutigen Preisen einen Wert von 88 Milliarden Dollar.

Ausgerechnet eine chinesische Firma hat im November einen 30-Jahresvertrag mit der Marionettenregierung abgeschlossen zur Erschließung und Ausbeutung dieser Kupfervorkommen.

Der Anteil der Marionettenregierung beträgt 400 Millionen Dollar jährlich. Ferner sagten die Chinesen Investitionen in Höhe von 800 Millionen Dollar zu. Dazu gehören der Bau einer Eisenbahnline, eines Kraftwerkes, einer kleinen Stadt für die Arbeiter komplett mit Schulen, Krankenhäusern und sonstiger Infrastruktur. 5000 Arbeitsplätze sollen geschaffen werden

Damit konnten die Chinesen die westlichen Konkurrenten ausstechen. Das ist angesichts der geostrategischen Konkurrenzsituation zwischen den USA und China und der Besatzung Afghanistans durch zunehmend mehr imperialistische Truppen bemerkenswert.

Chinas Strategie besteht darin nicht nur lokalen Regierungen hohe Geldsummen zu garantieren, sondern obendrein in Sektoren des Landes eine komplette Infrastruktur zu errichten. Damit wird der Marionettenregierung das frei Haus geliefert wozu sie alleine außer Stande sind und was die westlichen Imperialisten bislang nicht bereit waren zu leisten.

Das Aynakprojekt stellt nur die Spitze des Eisberges der Ausbeutung der afghanischen Rohstoffvorkommen dar. Momentan ist man dabei, diese mit modernster Technologie zu erfassen. Die USGS erstellt bis Ende nächsten Jahres eine Gesamtübersicht über die Bodenschätze Afghanistans und insbesondere der Vorkommen an Gas und Öl. Studien in 10% des Landes ergaben unabsehbar große Vorkommen von Kupfer, Eisen, Zink. Blei, Gold, Silber, Salz und Kohle.

Die USGS schätzt die Gasvorkommen auf 700 Milliarden Kubikmeter und 300 Millionen Tonnen Öl in den nördlichen Provinzen. Die Eisenvorkommen werden auf 2 Milliraden Tonnen geschätzt.
Die Erschließung der Gas- und Ölvorkommen erfordert Investitionen von ca. 1,5 bis 3 Milliarden Dollar. Die Marionettenregierung will Ausbeutungslizenzen an Privatkapitalisten verkaufen. Dabei dient das Aynakprojekt als Modell und Vorbild. Die Regierung erhofft sich durch den solcherweise bewerkstelligten Aufbau von Infrastruktur über die Stadt Kabul hinaus mehr Einfluß im Lande.

Der Verwirklichung dieser Pläne steht allerdings der wachsende militärische Widerstand gegen die imperialistischen Besatzer im Wege. Ausländische Firmen sind heute von ganzen Regionen des Landes abgeschnitten.

Da sich die Mineralvorkommen überwiegend im Süden des Landes befinden kann es keine Erschließung und Ausbeutung der Bodenschätze ohne die Zustimmung des Widerstandes geben. Eine Zahlung von Geldern an ihn käme hingegen einer Finanzierung des Krieges gegen die eigenen imperialistischen Truppen gleich.

Der Marionettenminister für Bergbau, Mohammad Ibrahim Adel bietet den Bergbaufirmen eine Lösung des Problems an: „Wir sind in der Lage, Sicherheit für die Bergbauunternehmen zu garantieren, indem wir einfach private Sicherheitsfirmen entsprechend beauftragen", sagte er.






 

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