| Frieden und Brot! Erste Erfolge in den Nahrungsmittelkämpfen! |
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| von Norbert Nelte |
08.04.2008
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Der weltweite Aufruhr gegen die massiven Preiserhöhungen der Lebensmittel (seit 2005 um 75%) hat zu ersten Erfolgen geführt. Einerseits in Ägypten bei den Textilarbeitern von el Mahalla zur Entwicklung des Massenbewusstseins durch Solidaritätsdemonstrationen und Kundgebungen und anderseits in Vietnam zu Zulagen in klingender Münze. Die monetären Erfolge in der Nachschlagbewegung machen Mut und werden letztlich den weltweiten Kampf weiter vorantreiben. Das sind zwar nur 4 €uro im Monat, aber für Vietnam bedeutet das schon mehr. Labournet schreibt dazu in seinem Rundbrief:
„Am Montag waren die 15.000 Beschäftigten - meist Frauen - des NIKE-Subunternehmens Vietnam Ching Luh Shoes aus Taiwan in den Streik getreten um, angesichts der zunehmenden Teuerung eine Lohnerhöhung von rund 8 Euro im Monat durchzusetzen. Die offizielle Gewerkschaft hatte noch am selben Tag eine Erhöhung von etwa 4 Euros ausgehandelt und den Streik für erfolgreich beendet erklärt und auch Nike, das etwa ein Drittel seiner weltweiten Produktion in rund 50 vietnambasierten Subunternehmen herstellen lässt, betonte Verständnis angesichts der Lage. Am Dienstag aber äusserten sich viele Arbeiterinnen unzufrieden mit der Vereinbarung - so viele und so vehement, dass die Wiederaufnahme der Arbeit, die für diesen Tag angekündigt war, um einen Tag verschoben werden musste. Der Bericht "Nike : Affrontements lors de la reprise" der Zeitung Romandie, gespiegelt am 4. April bei "Solidarité Ouvrière":" Jetzt sehen wir langsam auch, wohin die imperialistische Wirtschaftspolitik mit den Ölkriegen, den Schulden und den Ungleichgewichten in der Welt führen. In Amerika selber wachsen die Proteste der Obdachlosen und Arbeiter. (Foto Philadelphia). Sie müssen die Kriegslasten tragen, und das sind schon seit 2001 2 Billionen Dollar. Der Turbo der Gelddruckmaschine wurde angeworfen, was in den USA schon zu einer zweistelligen Inflationsrate geführt hatte. Jedenfalls ist die Geldmenge M3 in den letzten 12 Monaten um 19,2% gestiegen. Die Inflation übertrug sich in Windeseile auf die ganze Welt, besonders stiegen wegen der Biospritprogramme die Nahrungsmittel.
Die Stadt Philadelphia setzt Zwangsversteigerungen aus. Auch die Städte Cleveland und Baltimore planen ähnliche Empfehlungen auszugeben. Das und die Lebensmittel-Karten sind die Maßnahmen, die wir aus den 20er Jahren der großen Depression schon kennen. Die Profitproduktion lohnt sich kaum mehr und die Grenzen des Marktes sind erreicht, jetzt exportieren die Schwellenländer schon mehr in die Metropolen als die Metropolen in die Schwellenländer. Amerika hat nur noch einen militärischen Vorteil und es lohnt sich fast nur noch der Rohstoffklau. General Motors hat fertig (40 Mrd. Verlust), es lebe Exxon (42 Mrd. Gewinn), heißt die Devise der Neokonservativen, nur, sie haben dabei eines auf der Darstellung des Großen Knalls auf der Rückseite meines Buches übersehen. Wo? Links in der Mitte - der Klassenkampf. Der kommt jetzt mit geballter Kraft, so, wie die Preissteigerungen. 15.000 Nike Arbeiterinnen, 25.000-Riot in Mahalla (Video auf Al Jazeera - wie in Oaxaca) und wann kommst Du?
Solidarität mit den Mahalla-Textilarbeitern! Brot und Frieden, Butter statt Kanonen!Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können Internationale Sozialisten im Netzwerk Linke Opposition
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| Letzte Aktualisierung ( 08.04.2008 ) | |||||||
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Der weltweite Aufruhr gegen die massiven Preiserhöhungen der Lebensmittel
In Deutschland stiegen die Nahrungsmittel im März 2008 zwischen
Zum 31.3 mussten auch die amerikanischen Banken ihre faulen Kredite abschreiben, das sind nicht nur mehr Hypotheken-Kredite, nein auch Verbraucher-Kredite, Kreditkartenkredite, Heuschreckenkredite usw. Die USA hat auch den Kredit in der Welt verloren. Citigroup musste 31,4 zum 1.3. abschreiben, Merrill Lynch 26,2, UBS 19,0, American Industrial Group 17,7, HSBC 17,0, Bear Stearms 10,5, Morgan Stanley 10,3, Bank of America 10,0, IKB 7,7, Washington Mutual 6,5, Credit Agricole 6,5, Deutsche Bank 6,1, Mizuho Group 3,1, Bayern LB 4,3, Sachsen LB 2,8, Dresdner 1,9, LBBW 1,7 Mrd. usw. und 2,5 Billionen kommen noch, eine no ending Story. In Deutschland muss der Verlust der öffentlich-rechtlichen der Steuerzahler bezahlen und in Amerika hat die Federal den Banken die faulen Schulden gegen US-Staatsanleihen umgetauscht. Das ist zwar beides nichts wert, aber die Banken können diese wenigstens als Aktiva buchen und somit noch ein kleines Stück länger leben. Die Inflation wird dies weiter antreiben.
In Europa glauben die Herrschaften noch, mit den Todesschüssen auf Demos nach dem neuen 


















