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Der
venezolanische Präsident Chavez hat Kolumbien davor gewarnt, der
Errichtung einer US-Militärbasis direkt an der gemeinsamen Grenze
zuzustimmen. Er betrachte dies als einen Akt der „Aggression“
Hintergrund der beabsichtigten Schaffung der US-Militärbasis auf einer
Insel direkt an der Grenze zwischen Kolumbien und Venezuela an der karibischen Küste ist die
Nichtverlängerung des Vertrages über die einzige südamerikanische
Militärbasis der USA in Ecuador. Ecuadors Präsident Correa hatte angekündigt, den auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern.
Chavez sagte, er werde der US-gestützten kolumbianischen Regierung es
nicht gestatten, eine amerikanische Militärbasis zu errichten.
„Wir werden es der kolumbianischen Regierung nicht erlauben, La Guajira
dem Imperium zu übergeben“ sagte Chavez in einer Rede vor Soldaten.
„Kolumbien bedroht uns mit Krieg“.
Wenn Kolumbien den Bau der Basis gestatte, werde seine Regierung sich
auf einen Jahrzehnte alten territorialen Konfliktes besinnen und die
betreffende Region für sich beanspruchen.
Chavez riet dem kolumbianischen Präsidenten Alvaro Uribe, sich diese
Entscheidung gut zu überlegen, denn Venezuela werde „um jeden Preis“
sicherstellen, daß keine US Militärbasis an seiner Grenze in der
karibischen See gebaut werde.
Chavez sagte, daß William Brownfield, der US Botschafter in Kolumbien, vorgeschlagen habe, die Basis von Ecuador an die Grenze Venezuelas zu verlegen. Später erklärte die US-Administration, sie werde nach der Auflösung der Basis in Ecuador von bestehenden Basen in Key West, El Salvador und Curacao aus operieren.
Es mache aber durchaus Sinn, enger mit Kolumbien zusammenzuarbeiten. Die strategische Stärkung von Kolumbien und Uribe gegen Chavez würde sicherlich dazu beitragen, Venezuelas Verrücktheiten einzudämmen. Da die Regierung Chavez Terrorgruppen unterstütze sei es für die USA wichtig Druck auf Chavez auszuüben, entweder klein beizugeben oder durchzudrehen und eine Basis an seiner Grenze würde dazu hervorragend beitragen.
Chavez werde lernen, daß er Uribe keine Vorschriften diktieren könne. Kolumbien könne auf seinem Territorium tun und lassen was es wolle, wozu auch die Verpachtung von Land für eine US-Basis gehöre.
Die Frage bleibt offen, warum dies ehedem nicht ebenso für Kuba galt, als selbiges russische Raketen auf seinem Territorium stationieren wollte. Damals erklärten die USA dies Vorhaben für eine Bedrohung seiner nationalen Sicherheit und die Welt stand am Rande eines dritten Weltkrieges.
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