| Jungle World: Rassistische Hetze gegen Türken |
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| von Hans Andresch |
07.07.2008
- bisherige Aufrufe: 4433 |
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Unter dem Vorwand, den deutschen Nationalismus bekämpfen zu wollen und endgültig Schluss zu machen mit seinem Militarismus und Chauvinismus positioniert man sich ultranationalistisch was den zionistischen Nationalismus und seine kriegerische rassistische Landraubpolitik anbelangt. Im vorliegenden Machwerk, das den Tatbestand der Volksverhetzung locker erfüllt, tritt der ganze arrogante Hass der „westlichen Humanisten“ in Erscheinung gegen die „niedrige“ morgenländische Kultur, ein Hass, den man sonst allenfalls an übelsten Stammtischen im Suff antrifft. Man hat wirklich keinerlei Hemmungen und bedient bereitwillig schlimmste sexistische rassistische Vorurteile: „ Zweite Sohn Orhan. Wenn er 17, ich sage: Oglum, milli olmanın zamanı geldi; Meine Sohn, mussu nasyonal werde. Wir gehe Puff. Dort Schwuchtel in Angebot! Ich sage: Schwuchtel ficke nix schwul, aber wenn Schwuchtel dich ficke, ich deine Mutter ficke. Danach ich stolz. Gehe mit Orhan in Teehaus, rufe: Meine Sohn jetz nasyonal! Ich zahle und wir singe und tanse die ganse Nacht mit alle Mann“. In diesem Stil geht es weiter von einem rassistischem Ressentiment zum nächsten. Man kann eigentlich nur angeekelt wegklicken in der stillen Hoffnung, dass es sich um eine Art Ausrutscher handeln könnte. Doch die unter dem Pseudonym Bayram Karamollaoglu rassistisch agierende Redaktion von Jungle World ist schon länger und systematisch antitürkisch mit der Serie „I hate Kreuzberg“ unterwegs. Am 12. Mai 2005 konnte man in der Jungle World lesen: „Alle sagen: »Kreuzberg sehr türkisch«, »Kreuzberg nix Deutsch«, »Klein-Istanbul«. Auch ich geglaubt das. Kollege in Türkiye, Kollege von Import-Export-Firma, hat er zu mir gesagt: »Kreuzberg ist wie anatolisch Dorf, nur deutsche Staat zahle Kindergeld. Ich mach dich Kreuzberg!« Ich sofort zu Ayse und Zeynep und Safiye und Hafize gerufe: »Alle Kinder einpacke, nix vergesse, in Kreuzberg wir braucht alle! Nur Fatma sofort verkaufe, brauche Geld für Otobüs!« http://jungle-world.com/artikel/2005/19/15196.html In der Jungle World Nr. 19/2005 kann man lesen:
"(...)
In Kreuzberg gibt Spezial-Aleman-Frau, Öko-Frau. Die rede. Ich sag:
'Boncuk gözlüm, deine Augen strahlt wie Himmel blau'. Sie sagt: 'In
Türkei viel Folter.' Ich sag: 'Alles egal, wenn ich seh deine schöne
Augen.' Sie sagt: 'Schlimm, viel Folter.' Undsoweiter, ganse Tag, immer
nur labern, labern, nix ficke (...)"
Hier
werden alle Klischees des deutschen Stammtischs gegen gebürtige Türken
bedient - von Sprachproblemen, Faulheit und wildem Kinderzeugen bis hin
zum "Sozialschmarotzertum" und zur patriarchalen Unterdrückung der
eigenen Familie, insbesondere der Frauen. "Schöner" hätten die
autoritär- fremdenfeindlichen Republikaner oder neofaschistische
NPD-Kader ihre völkischen Vorurteile auch nicht ausdrücken können.
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| Letzte Aktualisierung ( 07.07.2008 ) | |||||||
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