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Hitlers Amerikanische Lehrer – Die Eliten der USA als Geburtshelfer des Nationalsozialismus PDF Drucken E-Mail
von Hermann Ploppa    11.12.2008 - bisherige Aufrufe: 5052

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Ist tatsächlich der Nationalsozialismus mit all seinen schrecklichen Auswüchsen ein rein deutsches Produkt? Der Autor weist anhand von bislang unbekannten Dokumenten nach, dass viele Elemente des Nationalsozialismus aus Bestrebungen hervorgingen, die in den USA bereits seit der Wende zum Zwanzigsten Jahrhunderts Mainstream waren: z.B. die Ideologie der nordischen Herrenrasse oder die „Eliminierung Minderwertiger". Bereits vor dem Ersten Weltkrieg wurden in vielen Staaten der USA Gesetze zur Sterilisierung oder Kastration „Minderwertiger" in Kraft gesetzt.

         Und nicht nur das: im Jahre 1914 erarbeiteten US-Regierung, angesehene Stiftungen wie Carnegie oder Rockefeller, sowie einige der besten Wissenschaftler amerikanischer Universitäten ein detailliertes Rassenaufartungsprogramm nicht nur für die USA, sondern für die gesamte Menschheit. Nach diesem Plan sollten bis zum Jahre 1985 allein in den USA 45 Millionen „Minderwertige" „eliminiert" werden.

         Adolf Hitler hat dieses Programm in „Mein Kampf" mit Eifer propagiert. Hitler hat auch nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass er den US-Amerikanern Henry Ford, Madison Grant und Lothrop Stoddard entscheidende Anregungen verdankt. 

Jetzt ist mit Barack Obama zum ersten Mal ein Afroamerikaner zum Präsidenten gewählt worden. Damit könnte allzu leicht in Vergessenheit geraten, dass die - weißen - Eliten der USA ihre Herrschaft auf die rücksichtslose Unterdrückung vieler Völker und der ethnischen Minderheiten im eigenen Land gründeten. Das Buch zeichnet den Weg nach, wie sich nach dem US-amerikanischen Bürgerkrieg eine hauchdünne Elite an der Ostküste der USA herausbildet. Diese Elite betrachtet sich immer mehr als Maßstab der Menschheit. Systematisch werden die Voraussetzungen geschaffen, um die Herrschaft weltweit auszudehnen. Admiral Mahan sieht in der Beherrschung der Meere den Schlüssel zur Weltherrschaft. Indem der Kolonialmacht Spanien die Besitzungen abgenommen werden, sind bereits im Jahre 1900 wesentliche Voraussetzungen für die Weltbeherrschung geschaffen.

         Doch die Eliten organisieren auch planvoll die Gesellschaft der USA nach ihren eigenen Vorstellungen. In einer Art Öffentlich-Privater Partnerschaft werden Unternehmerverbände, Ministerien, Gewerkschaften und Stadtverwaltungen vernetzt und unter eine gemeinsame Kommandostruktur gebracht. Nicht nur technische Rationalisierung und Effiziensteigerung stehen im Vordergrund der Bemühungen. Auch die biologische Ausstattung der Menschen soll optimiert werden. Deswegen gründet das Landwirtschaftsministerium der USA im Jahre 1903 die American Breeders Association - eine ÖPP aus Bundesregierung, philanthropischen Stiftungen und den führenden Konzernen jener Zeit. Die ABA soll die biologische Ausstattung von Pflanzen, Tieren und - Menschen verbessern.

         Letzteres Ziel der nationalen Effiziensteigerung soll durch die biologischen Methoden der Eugenik vorangebracht werden. Allerdings haben die US-Menschenaufbesserer nur eine einzige Spielart der Eugenik im Blick: die Selektion. Unablässig erklären sie, dass die weiße nordische Herrenrasse der Höhepunkt der Evolution sei. Nur durch die „Eliminierung" „minderwertiger" (inferior) Erbstämme (Stocks) sei die Rassereinheit (race purity) der nordischen Rasse zu erreichen. Das Ziel der Ausmerze erbschwacher Stämme (the elimination of inferior stocks) war das erklärte Ziel US-amerikanischer Top-Wissenschaftler, Unternehmer und Politiker. Carnegie- und Rockefeller-Stiftung, und unzählige Einzelstifter finanzierten das Eugenics Record Office, das in den folgenden Jahrzehnten die Federführung der US-Eugenik übernehmen sollte.

         Eugenik war Mainstream in den USA. Die Eugenik schien durch Züchtung gesunder, kriminalitäts- und devianzfreier Menschen den Königsweg zur Kostensenkung im Sozial- und Gesundheitswesen darzustellen. Die eugenischen Denkfabriken und Kliniken schossen aus dem Boden wie Pilze. 1914 schließlich, am Beginn des Ersten Weltkriegs, arbeitet die ERO in Zusammenarbeit mit US-Bundesbeamten und Top-Wissenschaftlern ein penibel und präzise ausgearbeitetes Rassenaufartungsprogramm aus. Grundgedanke: im Laufe der nächsten Jahrzehnte sollten die rassisch-eugenisch „minderwertigsten" Menschen auf der Welt „eliminiert" werden. Exakt bis auf die letzte Stelle hinter dem Komma wurde für jedes Jahr bis 1985 ausgerechnet, wie viele Menschen kastriert, sterilisiert oder lebenslang eingesperrt werden sollten, um aus der biologischen Reproduktion ausgeschlossen zu werden. Wenn das Werk vollendet war, sollten die nächsten „minderwertigen" 10% ebenso dieser Behandlung unterzogen werden - bis schließlich nur noch Vertreter der Nordic Race übrigbleiben sollten.

         In den frühen Zwanziger Jahren ergoß sich ein Strom von eugenischen Schriften über die USA. Ein prominenter Vordenker der US-Eugeniker war Madison Grant. Grant ist aus gutem Grund aus dem kollektiven Gedächtnis der USA getilgt worden. Denn seine Gedanken zur Herrschaft der nordischen Herrenrasse und der Auslöschung „minderwertiger" Rassen haben ganz direkt Adolf Hitler in seiner Gefängniszelle in Landsberg beeinflusst. Was Hitler in einem Dankschreiben an Grant auch offen zugibt. Grant prägte den Begriff „Nordisizing". Damit verband Grant das „Programm", Gebiete mit nordischen Rassemenschen zu besiedeln und die bisherigen Bewohner aus „niederen Rassen" auszurotten. Als „Aufnordung" machte Grants Wortschöpfung bei der SS eine schaurige Karriere. Der andere führende eugenische Vordenker war Lothrop Stoddard. Stoddard lieferte die geopolitischen Strategien für die eugenischen Rassisten. Von ihm haben die Nazis u.a. den Begriff des „Untermenschen" übernommen.

         Die Nazis bezogen ihre Variante der Eugenik, mitsamt dem Konzept der „Rassenaufartung", in modifizierter Form aus den US-amerikanischen Quellen, und nicht so sehr aus der deutschen Rassenhygiene, wie das Buch aufzeigt.

         Dass Henry Ford die NSDAP sowohl ideologisch als auch finanziell nachhaltig gefördert hat, ist in Ansätzen bekannt. Henry Ford, beziehungsweise sein Ghostwriter, der zaristische Agent Boris Brasol, haben in die Nazibewegung die paranoide Konstruktion der „Protokolle der Weisen von Zion" eingebracht, sowie die „bakteriologische" Spielart des Antisemitismus.

         „Hitlers Amerikanische Lehrer" zeigt somit jene entscheidenden Einflüsse auf, die Adolf Hitler nach dem gescheiterten Putsch von 1923 bei seiner Neukonzeption der nationalsozialistischen „Bewegung" angeleitet haben.

         „Hitlers Amerikanische Lehrer" macht verständlich, warum heute gerade im angloamerikanischen Kulturraum wieder so angestrengt nachgedacht wird über genetische Manipulation, genetische Beurteilung von Menschen, sowie über Versicherungstarife nach genetischer Ausstattung des Versicherungsnehmers gestaffelt. In Großbritannien werden bereits genetische Datenbanken für Straftäter angelegt.

         „Hitlers Amerikanische Lehrer" zeigt, in welche Abgründe eine Gesellschaft geraten kann, wenn eine selbsternannte Elite unkontrolliert vom Volk in Öffentlich-Privater Partnerschaft schalten und walten kann. Das sollte uns in der aktuellen Situation in Deutschland ein Warnsignal sein.

 „Hitlers Amerikanische Lehrer" ist im Buchhandel und bei Online-Versanddiensten zu erwerben. Sie können es aber auch direkt bei mir erwerben. Das geht vermutlich schneller. Beantworten Sie einfach diese E-Mail, indem Sie ihre Bestellung und Ihre Postadresse angeben. Ich schicke Ihnen dann portofrei für 20 Euro pro Exemplar das Buch zu.


Vorträge/Buchpräsentationen:

Natürlich stelle ich auch gerne das Buch in einer Power Point-Präsentation in Ihrem Ort vor. Sie können sich per E-Mail an mich wenden, oder per Telefon: 04637-964 935


Leseprobe - Einleitung, Inhaltsverzeichnis :

http://hitlersamerikanischelehrer.wordpress.com/


Hermann Ploppa

Hitlers Amerikanische Lehrer –

Die Eliten der USA als Geburtshelfer des Nationalsozialismus

Liepsen Verlag

296 Seiten
ISBN 978-3-9812703-0-3 

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