www.mamboteam.com
  Home
09.09.2010
 
 
Hauptmenü
Home
Neueste Nachrichten
Linke Nachrichten Agentur
LinkeZeitung-TV
Newsticker
Marxismus Weblinks
Inland
Ausland
Wirtschaft
Kultur
Jugend
Frauen
Theorie
Positionen und Debatte
Leserbriefe
Linke Zeitung Berlin
Linke Zeitung Düsseldorf
Linke Zeitung Köln
Linke Zeitung Kassel
Konzeption
Archiv
Spendet !

   "Die erste Freiheit
   der Presse 
   besteht darin,
   kein Gewerbe
   zu sein"

marx.jpg


 




 

 

 

   
 Karl Marx

spendet.jpg

Ranking
Google Anzeigen
Banner linke Seite


LaikaBibliotheknotrans.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



rigo.jpg

 

 

 

 


sanktionen.jpg

 

 

 

 
boycott-apartheid.jpg

 

 

 

 

 

 

 

RH_Mumia_03.jpg

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 keinfriedenmitdernato.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

checkpoint.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 unterfalscherflagge.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

wahlcomputer1.jpg

  

 

 

 

 

 

 

rotehilfe.jpg

 

 

 

 

 

 

weblestlinkezeitung.jpg

 

 

 

 

 

 epa.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

breitesbuendnis.jpg

   


 

zeitungslogo.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

uruknetgif

 

 

 

 

 


logo-init-150.jpg 


arbeitermacht.jpg






isbanner150.jpg




 

NLO-Logo negativ mit Schrift-150.jpg


  

 





marxini.jpg 

 

 

 

so_fist.jpg

 

 

 

 

 

 

revo.jpg






aufbau.jpg



bolschewik.jpg



arbeiterpolitik.jpg



arbeiterstimme.jpg

 

wildcat.jpg

 

 

 

 

revolution.jpg


 



GIB.jpg

 

 

labournet.jpg

 

 


gendreckweg.jpg

  

 

 

 

 

 

kanalb.jpg

  

 

 

luxemburg_a_-_nelte_250.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Krise und Widerstand
  Finanzmarktkrise -
Rückblick und Ausblick
  Vor einem neuen
Wirtschaftsaufschwung?
  Das reformistische Schaf im autonomen Wolfpelz
  Mindestlohn,
Mindesteinkommen
oder "bedingungsloses
Grundeinkommen"?
  Europäisches
Aktionsprogramm
gegen die Krise
  Bildungsstreik: Bilanz,
Perspektive und Programm
  Massenstreikdebatte 1910:
Kautsky versus Luxemburg

A5 Buch, 224 Seiten, € 9

Zu bestellen über:
Kontaktadressen

 

Statistics
Besucher: 579995669
Naomi Klein, Israel - Boykott und Toilettenjournalismus PDF Drucken E-Mail
von Nemetico    17.01.2009 - bisherige Aufrufe: 3705

Was ist Toilettenjournalismus? . victim gaza

Was ist ein Toilettenhirn?

Stellen Sich sich vor gewisse Menschen hätten statt Hüte Klobrillen auf den Köpfen. Es handelt sich gewiss um eine schrumpfende Gruppe unserer Gesellschaft. Das genau sind Toilettenhirne!
Für diese Menschen schreibt der Toilettenjournalismus, dessen Aufgabe es ist, die von imperialen Public Affairs Instituten und Propagandaorganisationen verabreichte "geistige Nahrung" zu vorzuverdauen und verabreichungsfähig in den eigenen Enddarm zu überführen. Der Enddarm ist dann das, was wir gewöhnliche Menschen in gedruckter oder online Form vom Medienbetrieb wahrnehmen, die Schlagzeilen, Kommentare, "Nachrichten".
Alles klar?
Möchten sie ein Toilettenhirn sein?


Es mag sein, dass sich ein "Waffenstillstand" im Gaza - Krieg abzeichnet. Aber das ist nicht Thema dieses Artikels.

(Vorsicht: die Illustrationsbilder dieses Artikels sind schockierend)

Kaum stand ich heute morgen auf, schon fiel mir ein Glanzstück bundesdeutschen "Journalismus" ins Auge, das sich scheinbar mit dem Thema Gaza - Krieg beschäftigt.
Thomas Assheuer ist der Name eines Autors und Redakteurs bei der ZEIT. Ich bin der freien Meinung (gemäß § Art. 5 Abs. 1 GG ), dass der Mann ein Lügner, Fälscher und Hetzer ist. Es ist aus meiner Sicht sehr aufschlußreich ihm dabei auf die Finger zu schauen. Tun Sie es mit mir, liebe Leser, und entscheiden Sie selbst!
In der transatlantischen PUBLIC AFFAIRS - Postille "ZEIT" schreibt dieser -hm- Mensch unter der Schlagzeile "Verblendet".

Naomi Klein ruft zum Boykott gegen Israel auf

Wer von diesem Artikel nach dieser Schlagzeile dann noch mehr erwartet als Hetze im Dienste des Massenmordes, den würde ich als reichlich naiv bezeichnen.

Wie ist das israelische Bombardement des Gaza-Streifens zu stoppen? 

Diese Eingangsfrage soll aus meiner Sicht wohl suggerieren, es handle sich bei dem Autor um einen normalen Menschen mit (mit-)menschlichen Gefühlen. Ein Eindruck, der sich schnell zerstreut, wenn man weiter liest, jedenfalls für mich.child victim

Gewisse Leute heucheln gern, auch sie würden gern das israelische Bombardement des Gaza - Streifens stoppen, sogar die Befehlshaber dieses abscheulichen Massakers selbst tun das.

Es pfeifen längst die Spatzen von den Dächern, dass die Unmenschen in der israelischen Regierung den Krieg vorsätzlich und eiskalt kalkulierend begonnen haben.

Davon schreibt dieser Mensch natürlich nichts. Davon will er bestimmt auch nichts wissen. Verträgt sich offenkundig mit mit seiner "Standesehre" (kotz, erbrech).

Trotzdem enthält der Artikel auch ein Quentchen Information:

Naomi Klein, die Heilige Madonna der Antiglobalisierungsbewegung, hat im Guardian dazu aufgerufen, israelische Geschäfte zu boykottieren und den Kauf jüdischer Exportartikel zu unterlassen. Ein Boykott sei »das effektivste Werkzeug im gewaltfreien Arsenal« und habe bereits das Apartheidregime in Südafrika zu Fall gebracht. »Enough!«

Diese Information ist teilweise korrekt, teilweise gelogen. "Heilige Madonna der Antiglobalisierungsbewegung" ist natürlich spöttisch gemeint, aber der "Schuss" dürfte angesichts der weltweiten Achtung für Naomi Klein ohnehin nach hinten losgehen. Naomi Klein spricht natürlich nicht von "jüdischen" Exportartikeln, sondern von israelischen. Das ist völlig unmißverständlich, also hat Assheuer "bewußt oder unbewußt" gelogen. Es gibt Israelis, die keine Juden sind, und Juden, die keine Israelis sind. Der Boykott richtet sich auch nicht gegen Einzelpersonen, sondern israelische oder andere Unternehmen, die an Besatzung und Krieg verdienen.victim gaza
Gut gemacht, Assheuer, selbst eine sachliche Information kommt in Ihren Texten nicht ohne eine untergemixte Lüge aus. Man wird mit Ihnen zufrieden sein!

Ich werde in weiteren Artikeln auf den Aufruf von Naomi Klein eingehen.
Aber mehr als diese zwei Sätze mit durch Lügen entstellte sachliche Information enthält der Artikel nicht.

Der Rest ist....

Ach lesen Sie doch selbst:

Naomi Kleins Aufruf ist so empörend wie aufklärend. Empörend ist die historische Assoziation, nämlich die NS-Parole aus dem April 1933: »Wehrt Euch! Kauft nicht bei Juden!« Aufklärend jedoch ist, welches Erbe zwischen den Zeilen zum Vorschein kommt: jener antisemitische Reflex, der sich bei Globalisierungskritikern zuverlässig immer dann einstellt, wenn sie die israelische Regierung im Besonderen oder den Kapitalismus im Allgemeinen ins Visier nehmen.

 Soso. Es ist also "antisemistisch", die Verbrecherbande in der israelischen Regierung oder gar den Kapitalismus im allgemeinen "ins Visier zu nehmen".
Empörend wie aufklärend? Wie ist das gemeint?
Empörend also die historische Assoziation mit der Boykott-Kampagne der Nazi - Regierung 1933 gegen jüdische Einzelpersonen. Empörend?

Damals boykottierte ein rassistischer, zum Massenmord entschlossener Staat Angehörige einer wehrlosen minoritären gesellschaftlichen Gruppe.

Heute boykottieren Angehöriger vieler gesellschaftlicher Gruppen (Juden, Christen, Muslims, Atheisten usw) einen rassistischen, zum Massenmord entschlossenen Staat, der eine wehrlose Bevölkerungsgruppe Massakern unterzieht.

Rational denkenden Menschen entgeht nicht, dass es sich um eine in der Stoßrichtung genau entgegengesetzte Kampagne handelt.

Naomi Klein sagt im übrigen auch, dass im Rahmen der Boykottkampagne es wichtig ist, genau dies immer wieder geduldig zu erklären. Es ist wichtig, so Naomi Klein, die Gründe für diesen Boykott immer wieder darzulegen, denn "die da oben" wollen nicht, dass wir diese Bilder sehen. Stattdessen soll uns das Hirn mit viel Scheiße aufgefüllt werden.

Die Gründe dieses Boykotts - bloß nicht darüber nachdenken, ja nicht der Wahrheit ins Gesicht sehen.
Die "Empörung" des Herrn Assheuer ist also nach meiner Meinung vollständig aufgesetzt, auftragsgemäß, in keiner Weise wahrhaftig, reine Attitüde.

Widerlich.

Der Leser soll bloss nicht weiter darüber nachdenken, "hängen bleiben" soll: Israel- Boykott, das ist genau das, was die Nazis damals machten.

Also nochmals zum Mitschreiben für die Hausfrau und die vollkommen ungebildeten Leser: nein, das ist es nicht. Die Nazis boykottierten keinen Staat Israel, sondern wehrlose Angehörige der jüdischen Minderheit in Deutschland. Die waren in ihrer großen Mehrheit auch keine Zionisten, die wenigen Zionisten unter den Juden damals waren damals allerdings begeistert von Adolf Hitler und seinen "Visionen", sagten sich: "Au ja, so was machen wir auch!" (Aber das ist eine andere Geschichte...)

Es geht darum, eine Mordmaschine zum Stehen zu bringen. Eine Mordmaschine, die nach Belieben Zivilisten tötet.

Kommen wir zur "Aufklärung" des Herrn Assheuer (welch ein sprechender Name!). Er meint also in Naomi Kleins Initiative einen "antisemitischen Reflex" zu erkennen. Hochinteressant, wie er das begündet:

...der sich bei Globalisierungskritikern zuverlässig immer dann einstellt, wenn sie die israelische Regierung im Besonderen oder den Kapitalismus im Allgemeinen ins Visier nehmen.

Herr Assheuer (der Name könnte glatt erfunden sein) nimmt also mit ein wenig rhetorischem Getrickse eine Art "Definition" vor.
Etwa in dem Sinne: "Antisemitismus" ist, wenn jemand "die israelische Regierung" oder "den Kapitalismus im Allgemeinen" ins Visier nimmt.victim gaza
Daß es diesen Figuren sogar an formaler Logik gebricht, wird einem spätestens dann klar, wenn man festgestellt, dass gemäß dieser Definition die NSDAP gar nicht antisemitisch war, denn sie nahm bekanntermaßen weder die israelische Regierung noch den Kapitalismus "ins Visier". So macht man das, Begriffe in ihr Gegenteil zu verkehren.
Doch lesen wir weiter, was Assheuer uns zu sagen hat.

Die mal offene, mal verdeckte Allianz von Antikapitalismus und Antisemitismus ist kein Zufall und fällt nicht vom Himmel. 

Ein nüchtern denkender Mensch würde sagen, da strickt gerade ein an paranoiden Wahnvorstellungen leidender Mensch an einer "Verschwörungstheorie".
Doch so ist es nicht. Es ist viel schlimmer. Da folgt nach meiner Einschätzung ein Schreiberling blind den Vorgaben der imperialen Public Affairs - Institute. Ob er das solcherart durch ökonomische Infusion verabreichte auch selbst glaubt, ist nicht festzustellen. Ob dieser Mensch auch ein Gewissen hat, woher kann ich das wissen? Aber es ist letztlich auch egal.

Dahinter steckt der alte Aberglaube, das »abstrakte Kapital«, das heute die »Weltherrschaft« ausübe, sei jüdischen Ursprungs. 

Der "alte Aberglaube". Wessen Aberglaube denn? Adolf Hitlers Aberglaube vielleicht? Selbst dieser paranoide Wahnsinnige ging nicht davon aus, dass das Weltkapital jüdischen Ursprungs sei, allein schon deswegen, weil einer seiner wichtigsten Inspiratoren, Henry Ford, ja selbst damals der größte Kapitalist in den USA war. Von ihm entstammt implizit die skurrile Vorstellung vom Gegensatz "schaffendes" versus "raffendes" (=jüdisches) Kapital.
Wenn ich es mir recht überlege, kenne ich keine politische Sekte, die einen solchen Blödsinn behaupten würde, noch nicht einmal der Hitler - Verehrer Horst Mahler.
Es dürfte sich also mal wieder um die Anwendung der Taktik "Unterstelle dem Gegner absurde Vorstellungen und kritisiere diese wortreich" handeln.

Unauffällig habe der Gott des Judentums die Maske gewechselt und sich in den »Monotheismus« des Geldes verwandelt. In Gestalt des »raffenden Kapitals« überfalle er die »Lebensräume des Volkes« und sauge das brave, das »schaffende Kapital« aus. Rechtsintellektuelle sagen es kaum anders. Der Kapitalismus sei eine jüdische Erfindung.

Man sieht, Assheuer weiss es also: die Unterscheidung zwischen "raffendem" und "schaffendem" Kapital nach "völkischen" Gesichtspunkten ist ein alter Topos der Faschisten. Dass aber der "Kapitalismus" insgesamt gar eine "jüdische Erfindung(!!!)" sei ist eine so blödsinnige Idee, dass selbst hartgesottene Faschisten dem nicht anhängen.

 Aber Captain Assheuer geht es um was anderes, um eine Art "Definitionsumkehr". Wenn nämlich "diese da" ("Globalisierungskritiker") sagen (was sie nicht tun), dass der Kapitalismus eine "jüdische Erfindung" sei, dann richtet sich - so will es uns Assheuer verkaufen - jede Kapitalismuskritik auch sozusagen gegen "das Judentum".
Sagen Sie mir jetzt nicht, dass das allein schon an formaler Logik gebricht!
Ich weiß auch, dass diese Kerle sich im Grunde die Naziideologie zu eigen gemacht haben und sie für eigene Zwecke "uminterpretieren". Wenn das Kapital schon eine "jüdische Erfindung" sein soll und der Verbrecherstaat Israel als Inkarnation des Judentums, dann ist eben jede Kapitalismuskritik auch "antisemitisch", weil ja das Kapital eine "jüdische Erfindung" sei.
Ich meine. liebe Leser, merken Sie das auch?
Sagen Sie selbst, liebe Leser: ist das etwas anderes als gequirrlte Scheiße? shoe

Darauf kommt es diesen Typen und ihren Hintermännern gar nicht an, Konsistenz in ihren kranken ideologischen Konstrukten. Wichtig ist nur, was für "Assoziationen" sie bei ihren Lesern erzeugen, vorausgesetzt, diese haben die Toilettendeckel auf ihren Köpfen weit geöffnet, damit die imperialen Enddarmausgänge darauf Platz nehmen können.

Vermutlich hat der Frankfurter Erziehungswissenschaftler Micha Brumlik recht: Ein Teil der Linken ist »von einem ihr unbewussten Judenhass« durchdrungen.

Huch, was für einen "Erziehungswissenschaftler" zitiert Assheuer da? Geht es mal wieder um "Umerziehung"? Für näher Interessierte: im Dienste seiner Herren erfand Micha Brumlik die beleidigende Floskel von den antisemitischen Juden. Diese Herrschaften haben es ja mit dem wachsenden Problem zu tun, dass sich immer weniger Juden weltweit in den Herrenmenschen - Kontext des Staates Israel hineindefinieren lassen und sich lautstark gegen die Verbrechen am palästinensischen Volk engagieren. Also musste ein "Konstrukt" gefunden werden, mit dem der Begriff "Antisemitismus" endgültig seines historischen Inhalts beraubt wurde, nämlich der "antisemitische Jude". Gemeint sind damit nicht etwa die zionistischen Schlägertrupps, die den Nazis 1939-1945 in den KZs als "Judenräte" halfen, nichtzionistische Juden umzubringen. Gemeint sind jüdische Menschen, die es wagen, den Staat  Israel anzuprangern. Diese stehen, wie es sich für "Judenlümmel" gehört, nun einmal meist auf der Linken. Aber heute sagt man nicht mehr "Judenlümmel" zu denen, sondern "antisemitische Juden", die "sich selbst" "hassen".

Zurück zur "Linken", die nach Meinung des wenig erfolgreichen Umerziehers Brumlik von einem ihr "unbewussten" Judenhass« durchdrungen sein soll.

Diesen Hass schleppe sie aus ihren historischen Beständen mit, ohne sich über ihr trübes Erbe beizeiten Aufklärung verschafft zu haben. 

Wenn ein Säufer anderen Enthaltsamkeit predigt.... Assheuer sollte sich lieber mal Aufklärung verschaffen über das trübe Erbe der Plutokratensippe Bush, die durch die Finanzierung der NSDAP im Auftrag des amerikanischen Kapitals erst in die Elite aufstieg. Aber womit sollte er dann noch sein Geld verdienen?
Etwa Scheisse schippen im Klärwerk?
Da lohnt es sich offensichtlich mehr, das zu schreiben, was hohe Herren von einem erwarten. Die wissen schon, was sie tun, denn die werden schließlich dafür bezahlt.gaza victim

Es wird alles schon seine Richtigkeit haben, nicht wahr, Herr Ass... äh..heuer?

Also schwadroniert der Herr "Journalist" weiter:

In der Tat, schon die französischen Frühsozialisten um Proudhon (1809 bis 1865) waren notorisch antisemitisch und wollten »die jüdische Rasse zurück nach Asien« schicken. 

Der klassische Antisemitismus war in ganz Europa unter allen erlauchten "Eliten" verbreitet und tief verwurzelt, keinesfalls speziell bei den "Frühsozialisten".

Russische Anarchisten wie Bakunin gaben sich als glühende Judenhasser, von dem Revolutionär Richard Wagner ganz zu schweigen. 

Dass Bakunin mit antisemitischer Rhetorik vor allem seinen Rivalen Karl Marx attackierte, dürfte in diesem Zusammenhang nicht so recht ins Konzept passen, deswegen läßt Assheuer es einfach weg, sonst liesse sich auch Karl Marx  nicht als Judenfeind hinstellen (siehe unten). Wenn diese Rhetorik nicht so scheußlich wäre, so könnte man es fast witzig nennen. Gewisse Typen - auch "Journalisten" - machten noch vor 65 Jahren "das weltweite Judentum" für Revolutionen, Arbeiterbewegung, Sozialdemokratie, Russische Revolution, Bolschewismus, Kommunismus etc. verantwortlich. Heute müssen Journalisten das alles wohl für "antisemitisch" erklären, weil die "oberen Etagen" wieder mal Geschichte umfälschen müssen.

Es ist und bleibt aber das gleiche Gesindel.

Schließlich kommt es nur darauf an, im Dienste der herrschenden Bestialität gewisse "Assoziationen" zu erzeugen.

Was Richard Wagner anbetrifft, so bin ich ein wenig verwundert, ihn in dieser Auflistung anzutreffen, ist R.W. nun nicht gerade ein Säulenheiliger der "Linken" oder der "Globalisierungskritiker". Es reicht wohl für Assheuer aus, dass Wagner 1848 in Dresden an revolutionären Unruhen teilnahm, um ihn in die "antisemitische Verbrecherliste" der "Linken" aufzunehmen. Der Stumpfsinn dieses Autors läßt sich aus meiner Sicht kaum noch überbieten.

Karl Marx redete verächtlich von der »jüdischen Geldwirtschaft« und war in die Idee vernarrt, der »göttlichen Warenform« die theologischen Mucken auszutreiben. 

Nun, jeder historisch auch nur halbgebildete Mensch weiß: Marx stammte aus einer (konvertierten) jüdischen Familie. Ansonsten gehe ich auf diesen von Unwissen, absoluter Blödheit und Unverständnis nur so strotzenden Satz nicht weiter ein.

Von hier aus war es nur ein kurzer Weg zu der »Erkenntnis«, alle Übel der Moderne – das kalte Geld, der Handel, überhaupt alles »Abstrakte« – seien eine Transformation des jüdischen Geistes. Und Bankiers, Bonzen und Kapitalisten seine Vollstrecker.

Na, da werden die imperialen Enddärme aber zufrieden sein. Erfolgreich entleert!
Kapitalismus ist "Transformation des jüdischen Geistes". Bankiers usw "die Vollstrecker". So denken also "diese Globalisierungskritiker", so hätte es dieser Assheuer gern hingestellt. Horst Mahler spinnt manchmal so rum, vielleicht hat Assheuer auch Horst Mahler gelesen, um sich "fit zu machen" für den Informationskrieg (ich glaube das nicht, ich glaube, der Mann holt sich mit copy & past einfach Textbausteine). Entsprechend realitätsfern und blödsinnig auch seine Schreibe. Ist ja für einen "guten Zweck", so zu lügen.

Es gibt bestimmt Leute, die sich was gedacht haben bei dieser Schlächterei, und die wesentlich "klüger" sind als ein Assheuer.gaza victim
Aber immerhin - dieser Mann verdient Geld damit. Auch er.
Gewiss, es ist auch keine grundsätzlich andere Arbeit als im Klärwerk Scheisse zu schippen.

Aber wahrscheinlich besser bezahlt.

Und gesellschaftlich nicht im entferntesten so nützlich wie echte biologische, menschliche Scheiße schippen.


Aber lesen wir weiter:

Judenfeindliche Untertöne in der Globalisierungskritik sind aber deshalb so degoutant, weil ihre Vertreter bei jeder Gelegenheit als Avantgarde der Aufklärung auftreten. Mit dieser Aufklärung sollten sie rasch beginnen.

Schön.
Beginnen wir mit der Aufklärung.

Naomi Klein, die in diesem substanzlosen Artikel von Assheuer als Antisemitin hingestellt wird, ist selbst Jüdin. Sie hängt das nicht raus und soll mal gesagt haben, wo kämen wir hin, wenn nur noch Juden Israel anklagen "dürften". Recht hat sie. Amerikanische Juden sind Teil der Avantgarde aller progressiven Bewegungen in Nordamerika, ob es sich um die Bewegung für schwarze Bürgerrechte, die Bewegung gegen den Vietnamkrieg oder jetzt diese Boykottkampagne handelt. Daran hat sich bis heute nichts geändert.naomi klein
Naomi Klein, eine wundervolle, mutige Frau, fordert uns alle auf, Israel konsequent zu boykottieren, die Maschine der Vernichtung zum Halten zu bringen. Das ist der wahre und einzig wirklich sachliche Inhalt des Artikels.

Wir sollten auf Naomi Klein hören.

Der gesamte Artikel von Assheuer enthält ausser den bezeichneten zwei Sätzen über Naomi Klein keinerlei sachlichen inhalt, sondern ausschließlich Suggestionen, rhetorische Floskeln, imperialistische Propaganda. Sie bezahlen mit Ihrem Geld solche Propaganda, wenn Sie weiterhin die ZEIT kaufen. Ein anständiger Mensch läßt die Finger von solch einem Blatt. Kaufen Sie keine Zeitungen, wenn Sie wissen, dass dort Massenmord - Propaganda betrieben wird! Kaufen Sie Zeitungen, die sich um Berichterstattung bemühen, und informieren Sie sich ansonsten im Internet.
Es sind alle Informationen verfügbar, Sie müssen sich nicht ins Hirn scheissen lassen, wirklich nicht. Es ist Ihrer unwürdig, liebe Leser, deswegen lassen Sie es auch nicht zu!
Allein wenn Sie nur täglich die Schlagzeilen von Net News Global oder von der Linken Zeitung studieren (beispielsweise) sind Sie schon besser informiert als durch 20 beliebige Tages-Zeitungen und 10 Nachrichtensendungen im Fernsehen. Sparen Sie Ihr Geld oder geben Sie es für seriöse journalistische Projekte aus. Ihre Kinder und Enkel werden es Ihnen danken!

Alle Bilder auf dieser Seite, das von Naomi Klein ausgenommen, aus dem Blog http://rafahtoday.org oder von http://electronicintifada.net

Naomi Kleins Webseite

Kommentare
Neuer Kommentar Suche
Kommentar schreiben
Name:
Email:
 
Website:
Titel:
UBBCode:
[b] [i] [u] [url] [quote] [code] [img] 
 
 
:angry::0:confused::cheer:B):evil::silly::dry::lol::kiss::D:pinch:
:(:shock::X:side::):P:unsure::woohoo::huh::whistle:;):s
:!::?::idea::arrow:
 
Please input the anti-spam code that you can read in the image.

3.26 Copyright (C) 2008 Compojoom.com / Copyright (C) 2007 Alain Georgette / Copyright (C) 2006 Frantisek Hliva. All rights reserved."

Letzte Aktualisierung ( 20.01.2009 )
 
< Zurück   Weiter >
Newsticker
Letzte Artikel
RSS Newsfeed
LZ Print

print.jpg

 

 

 

 

  

 


 

Newsletter
bannernewsletter.jpg
Newsletter
Name:
EMail Adresse:
Gruppe:
Beliebte Artikel
Gemeinsam stark
wirwollenartikelbeige.jpg
Google Anzeigen

Google
Banner rechte Seite

bayer.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alg2.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 sozialhilfe.jpg

 

 

 

 

 

 

 


tlax.jpg

 

 

 

 

 

ila.jpg

 

 

 


    

 america21.jpg

  




 

modemo.jpg  

 

 

 

bahnfueralle.jpg

 

 

 

 

  

      

nachrichtenpool.jpg













elo.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

survival.jpg

 
Top! Top!