| Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg behindert Vorbereitungen für MyFest 2009 |
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| von Myfestcrew |
30.01.2009
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Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg behindert
Vorbereitungen für MyFest 2009
Seit sechs Jahren wird am 1. Mai mit großem Engagement Vieles war in den ersten Jahren möglich, weil die frühere Bezirksbürgermeisterin Cornelia Reinauer ihre Rolle als offizielle Veranstalterin sehr ernst nahm und sämtliche Ressourcen des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg – sei es in Schulen, Kitas und Jugendfreizeiteinrichtungen – bündelte und für das Gelingen eines friedlichen 1. Mai mobilisierte. Nach den Wahlen zum Bezirksparlament 2006 war jedoch von Seiten der Bezirksverwaltung und des Bürgermeisters Dr. Franz Schulz jegliche Rückendeckung für die „Myfestcrew“ dahin. Den Organisatoren wurden stattdessen ständig Steine in den Weg gelegt, eine erfolgreiche Durchführung des Festes zu gewährleisten, wenngleich sich das Bezirksamt immer dann öffentlich in Szene setzte, wenn es darum ging, den Erfolg des Festes zu vereinnahmen.
Hinter dem Rücken der Organisatoren wurden jedoch insbesondere die enormen Anstrengungen von Menschen nicht deutscher Herkunft diskreditiert, Einzelne wurden sogar regelrecht diskriminiert. Sämtliche in Kreuzberg 36 angesiedelten Jugendeinrichtungen des Bezirks, die dort beschäftigten Erzieher und Sozialarbeiter und insbesondere das Jugendamt unter Leitung von Frau Monika Herrmann haben sich einer konstruktiven Mitarbeit an der Vorbereitung und Durchführung des MyFest verweigert. Das „Kick“-Projekt unter Leitung von Dieter Both rief sogar offen zum Boykott auf. Dieser Boykott wurde begleitet von diffamierenden Äußerungen der Stadträtin Frau Herrmann über am MyFest beteiligte Kiezworker. Diese Kiezworker waren es letztlich, die eine enorme Mobilisierung von Jugendlichen für das Fest erreicht haben. Hinzu kamen nach dem MyFest 2008 Aussagen aus dem Bezirksamt gegenüber dem Berliner Abgeordnetenhaus, die nicht der Wahrheit entsprachen. Die Details können Sie den beigelegten Schreiben und insbesondere dem aktuellen Brief an das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg entnehmen.
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