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Die wahren Gründe für den historischen Antisemitismus PDF Drucken E-Mail
von Nemetico    01.02.2009 - bisherige Aufrufe: 3158

Henry Ford: Der internationale Jude. Ein WeltproblemDie us-israelische Propagandaindustrie, die vom Militärindustriellen Komplex "des Westens" zum eigenen Nutzen ausgehalten wird, pflegt weltweit jede noch so verhaltene Kritik am israelischen Apartheids- und Pogromsystem und seine Massenmordattacken gegen die Nachkommen der antiken jüdischen Bevölkerung Palästinas als "Antisemitismus" zu bezeichnen. Das ist wohlbekannt. Besonders historisch ungebildete "Journalisten" greifen die Textbausteine der Kriegspropaganda gern auf, wonach die "Linke", die Arbeiterbewegung und die sozialistischen Parteien "schon immer" "antisemitisch" gewesen seien.
Dabei entblöden sich die Auftragsschreiber selbst nicht, Personen wie Karl Marx oder die zeitweilige KPD - Vorsitzende Ruth Fischer zu "Antisemiten" zu erklären - nicht wissend, dass es sich bei diesen und vielen anderen so beleidigten um jüdischstämmige Menschen handelte.
Hier wird Geschichte systematisch umgelogen, und zwar auf dreisteste Weise.
Der historische Antisemitismus des späten 19. Jahrhunderts und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hatte eine klare Aufgabe und eine klare Funktion: Er stellte das ideologische Instrument der Reaktion im Kampf gegen Arbeiterbewegung, Sozialismus, Kommunismus und Bolschewismus dar.
Die eigentliche "Schuld" des "Judentums" bestand demnach darin, für Revolutionen und soziale Bewegungen "verantwortlich" zu sein.
Dies ist völlig eindeutig.
Quellenbelege?
Gern. Zuvor zur Problematik des Quellennachweises. Es gibt zwei herausragende und für die Formierung des Antisemitismus zentrale "Schriften" als Quellen:
  • Henry Fords "Der internationale Jude. Ein Weltproblem"
  • Adolf Hitlers "Mein Kampf"

 

(Ich lasse an dieser Stelle die "Protokolle der Weisen von Zion" weg, die auch schon "die Juden" zu Drahtziehern der französischen Revolution erklärten).

Beides sind ausgesprochen abscheuliche Texte, doch um zu verstehen, was die eigentliche Stoßrichtung und Funktion des Antisemitismus war, ist es auch unerläßlich, sie zu studieren. Es wird dann nämlich klar, daß der Antisemitismus die wichtigste ideologische Waffe im Kampf gegen Arbeiterbewegung und Sozialismus war.
Ich werde zu beiden Schriften, die mir vollständig vorliegen, keine Quellenangaben mit Links machen, da sie naheliegenderweise ausnahmslos zu rechtsextremen Webseiten verweisen würden.
Aber grundsätzlich bin ich der Meinung, dass sie beide auch im Geschichtsunterricht und in der öffentlichen Diskussion vollständig vorliegen müssten, damit auch wirklich verstanden wird, was Antisemitismus eigentlich wirklich ist und war. Und damit auch sauber unterschieden werden kann zwischen realem Antisemitismus und dem "Antisemitismus", von dem die us-israelische Propagandamaschine spricht.

Beginnen wir mit dem Automobilfabrikanten Henry Ford, dessen 1920 erschienene Schrift nachweislich eine große Wirkung hatte und Adolf Hitlers Machwerk direkt und indirekt stark beeinflusste.Henry Ford (wikipedia)
Die internationalen Juden und ihre Helfershelfer als die bewußten Feinde alles dessen, was wir unter angelsächsischer Kultur verstehen, sind zahlreich wie die gedankenlose Masse, die alles verteidigt, was ein Jude tut, weil ihr die Meinung beigebracht worden ist, daß das, was jüdische Führer tun, richtig sei.
Der "Kampf der Kulturen" ist also keine neue Erfindung der US-Plutokratie, sondern ein Griff in die Mottenkiste. Was aber hat Henry Ford "den Juden" eigentlich vorzuwerfen? Es wird schon im ersten Kapitel deutlich:
Wieder erregt der Jude die kritische Aufmerksamkeit der ganzen Welt. (...)In Rußland beschuldigt man ihn der Urheberschaft des Bolschewismus, eine Anschuldigung, die je nach den Kreisen, aus denen sie kommt, als begründet oder nicht begründet nimmt; wir Amerikaner als Zeugen der glühenden Beredsamkeit und des prophetischen Feuers der jungen jüdischen Apostel einer sozialen und wirtschaftlichen Umgestaltung können uns ein ruhiges Urteil bilden, was es damit auf sich hat. In Deutschland wirft man ihm die Schuld am Zusammenbruch des Reiches vor; eine umfangreiche Literatur mit einer Unsumme von Beweisen macht den Leser nachdenklich.
Aha. "Glühende Beredsamkeit und prophetisches Feuers der jungen jüdischen Apostel einer sozialen und wirtschaftlichen Umgestaltung". Hochinteressant.
Natürlich versucht Henry Ford glaubhaft zu machen, dass seine Thesen nur die Zusammenfassung längst altbekannter Tatsachen seien und zitiert die etablierte damalige Presse:
Die "Chicago Tribune" also brachte am 19. Juni 1920 auf der ersten Seite in der ersten Spalte eine Kabelmeldung von ihrem Spezial-Korrespondenten John Clayton unter der Überschrift: "Trotzky führt die jüdischen Radikalen zur Weltherrschaft. Bolschewismus nur ein Werkzeug für einen Plan."
Klar doch. Propaganda statt Nachrichten gab es also damals auch schon vom "seriösen Journalismus". Der Bolschewismus als Werkzeug des Judentums zur Weltherrschaft ist das zentrale, sich durchziehende Motiv dieses Textes. Henry Ford führt viele "schlüssige Beweise" dafür an, z.B.:
Der Sowjet ist keine russische, sondern eine jüdische Einrichtung. Auch ist er keine moderne Erfindung der russischen Juden, eine neue politische Idee Lenins und Trotzkys: er ist alt-jüdischen Ursprungs, eine Organisationsform, welche die Juden nach der Eroberung Palästinas durch die Römer sich gegeben haben, um ihr abgesondertes rassisches und nationales Leben zu erhalten.
Wer hätte das gedacht? Also kann im Umkehrschluss natürlich jede räteartige Organisation als eine alt-jüdische Verschwörung bezeichnet werden.
Der moderne Bolschewismus, der nun als die bloße Hülle für einen lang geplanten Schlag erkannt ist, der die Herrschaft einer Rasse herstellen soll, nahm sofort die Regierungsform des Sowjet an, weil die Juden aller Länder, die am russischen Bolschewismus mitwirkten, in der Art und dem Aufbau des Sowjet von alters her geschult sind.
Sicher waren an der russischen Revolution im Verhältnis zu ihrer Bevölkerungszahl überdurchschnittlich viele Juden beteiligt, aber das galt für alle nationalen und kulturellen Minderheiten im zerbrechenden Zarenreich. Dass aber die Organisationsform des Arbeiterrates (=Sowjet) ein "alt-jüdisches" Erbe darstellen soll, ist natürlich höchst albern. Entsprechend wäre jede religiöse Gemeinde gleich welcher Religion ein "Sowjet" zu nennen. Doch auf solche Feinheiten haben die Leser dieses Machwerkes wahrscheinlich keine Achtung gehabt.
Am nachdrücklichsten wird die Behauptung bestritten, daß der Bolschewismus, sei es in Rußland oder in den Vereinigten Staaten, jüdisch ist. Diese Ableugnung ist eins der deutlichsten Beispiele dreister Doppelzüngigkeit. Den Juden gegenüber wird der jüdische Charakter des Bolschewismus geleugnet. Im Schoße und in der Stille der jüdischen Gemeinden oder unter dem jüdischen Dialekt versteckt oder in der jüdisch-nationalistischen Presse verborgen, findet man stolze Bekenntnisse – dem eigenen Volke gegenüber! –, daß der Bolschewismus jüdisch ist!
"Heimlich", versteht sich, tuscheln "die Juden" untereinander "Haben wir doch geschickt gemacht..." - das soll wohl die gewünschte Assoziation sein.
Der allerschlimmste aller Juden aber ist - wie könnte man zweifeln...Trotzki (wikipedia)
Niemand hat bisher Trotzkys Nationalität angezweifelt – er ist Jude und heißt richtig Braunstein. Seit einiger Zeit wird den Nichtjuden erzählt, Trotzky selbst habe gesagt, er gehöre überhaupt zu keiner Konfession. Vielleicht stimmt das. Aber zu irgend etwas muß er gehören!
Zu irgendetwas muss er gehören, klar doch. Es zählt nicht Religion oder Konfession (Trotzki war Atheist), sondern es muss "völkisch" passend gemacht werden.
Warum werden sonst aus den russischen christlichen Kirchen Ställe, Schlachthäuser und Tanzsäle gemacht, während die jüdischen Synagogen unberührt bleiben? Und warum mußten die christlichen Geistlichen Straßenarbeiten verrichten, während die Rabbiner in ihrem Amte unbehelligt blieben? Trotzky gehört vielleicht keiner Konfession mehr an, gleichwohl ist er Jude. Es ist nicht etwa nichtjüdischer Eigensinn, der darauf besteht, daß Trotzky Jude ist – von allen jüdischen Autoritäten wird er als solcher angesehen.
Das muss auch so sein, denn sonst ginge die gesamte Legende vom jüdisch gesteuerten Bolschewismus nicht auf.
Die Bolschewiki-Regierung zeigte nach dem Stande vom Spätsommer 1920, als der letzte Bericht an gewisse Staatsstellen durchgeschmuggelt wurde, die vollständige Herrschaft des Judentums. Diese Lage hat sich seitdem nur ganz geringfügig verändert. Um das Verhältnis zu zeigen, geben wir nur ein paar Proben. Man darf nicht etwa annehmen, daß die nichtjüdischen Mitglieder der Regierung Russen sind. Nur sehr wenige Russen haben augenblicklich in Angelegenheiten ihres Landes etwas zu sagen. Die sogenannte "Diktatur des Proletariats", wobei das Proletariat nicht das geringste zu sagen hat, ist russisch nur in dem Sinne, daß sie in Rußland errichtet ist. In Wirklichkeit ist sie nicht russisch, weil sie weder vom russischen Volke ausgegangen ist, noch des russischen Volkes wegen besteht. Der Bolschewismus ist das internationale Programm der Protokolle, das in jedem Lande von einer Minderheit verwirklicht werden soll; die Vorgänge in Rußland sind die Generalprobe.

Die "Protokolle"? Richtig, die "Protokolle der Weisen von Zion", fabriziert und als ideologische Fiktion von der zaristischen Geheimpolizei Ochrana im Kampf gegen die sozialrevolutionäre und sozialdemokratische Opposition.
Trotz des Untergangs des maroden zaristischen Reiches tut das Machwerk noch seine Dienste und verkündet durch Henry Ford: alle Revolution geht vom "Judentum" aus.
Dies kleidet H.F. noch durch weitere "Fakten" aus:
In der hochangesehenen Zeitschrift "Asien", Februar-März 1920, steht ein Aufsatz, der unter anderen wichtigen Mitteilungen die folgende enthält: "In allen bolschewistischen Institutionen sind die Häupter Juden. Der Hilfskommissar für Elementarunterricht, Grünberg, kann kaum Russisch. Die Juden sind in allem erfolgreich und erreichen ihre Ziele. Sie verstehen es, völlige Unterwerfung zu erreichen und zu erhalten. Aber sie sind hochmütig und verachtungsvoll gegen jedermann, und dies regt das Volk sehr gegen sie auf ... Gegenwärtig ist eine starke nationalreligiöse Begeisterung unter den Juden. Sie glauben, daß die Zeit der Herrschaft des auserwählten Volkes auf Erden heranrückt. Sie haben Judaismus und Weltrevolution miteinander verkettet. Sie sehen in der Ausbreitung der Revolution die Erfüllung der Schrift: "Wenn ich auch ein Ende mache allen Völkern, unter die ich dich zerstreut habe, will ich dir nicht ein Ende machen."
Natürlich wird diese "Erkenntnis" auch gleich verallgemeinert:
Wie allbekannt (!!!), erlitten während der französischen Kommune (Winter 1871) die jüdischen Rothschilds nicht einen Pfennig Schaden, während andere vermögende Leute schwere Eigentumsverluste hatten.
Auch hinter der Pariser Kommune, ein Arbeiteraufstand der Bevölkerung von Paris, steckte also "in Wirklichkeit" "das Judentum". Und aus den "Protokollen" war schon zu entnehmen: auch hinter der französischen Revolution.
Ebenso sind die Beziehungen zwischen den jüdischen Finanziers und den gefährlicheren jüdischen Umstürzlern in den Vereinigten Staaten derart, daß irgendwelche Verluste der ersteren bei irgendeinem Ereignis so gut wie ausgeschlossen sind.
Gegen die Agitation der damaligen Kommunistischen Internationale, wonach die kapitalistischen Eliten, die den ersten Weltkrieg verursacht hatten, zu enteignen und ihr Eigentum in Gemeinbesitz zu überführen sei, positioniert H.F. die Legende, dass "in Wirklichkeit" "die Juden" sich über den Weg der Revolution alles Eigentum aneignen wollten.
Eine geschickte Demagogie, vor allem gegenüber den breiten Massen bedrohter Kleinbürger, Handwerker und Kleinselbständigen, die damals vor dem Absturz in das Proletariat standen.
Die Zielscheibe aller Umsturzmächte ist der nichtjüdische Besitz, kein anderer. "Der Reichtum der ganzen Welt gehört uns!" ist das unausgesprochene Losungswort jedes jüdischen Zerstörungswerkes in der Welt.
Damit war die Propagandalinie gegen gewerkschaftliche, sozialistische und kommunistische Bewegungen klar: alles "Werkzeug" des "Judentums".
Um die bolschewistische Bewegung zu erklären, wird bisweilen gesagt, daß sie von Deutschland finanziert worden ist, eine Behauptung, auf die sich die Kriegspropaganda in den Vereinigten Staaten stützte. In der Tat ist ein Teil des Geldes aus Deutschland gekommen. Aber ebenso ist ein Teil aus den Vereinigten Staaten gekommen. Die volle Wahrheit ist, daß die jüdische Finanz in allen Ländern am Bolschewismus als einem jüdischen Unternehmen interessiert war. Während der Kriegszeit verbarg sich das jüdische Weltprogramm unter diesem oder jenem nationalen Namen - die Alliierten schoben die Schuld auf die Deutschen, die Deutschen auf die Alliierten, die Völker aber wurden in Unkenntnis über die wahren Hintermännergehalten.
Die "wahren Hintermänner" von was? Des Weltkrieges? Nein, die Hintermänner der russischen Revolution. Eine geradlinige Übernahme der Propaganda des Zarismus vor seinem Untergang in der Revolution 1917.
 
Der Bolschewismus in Amerika arbeitet genau nach denselben Methoden, zum Teil mit denselben Agenten wie in Rußland. Als Martens, der sogenannte Botschafter Sowjetrußlands, die vereinigten Staaten verlassen mußte, ließ er als Ersatzmann einen Karl Recht, einen jüdischen Neuyorker Rechtsanwalt, zurück; sein Büro ist der Treffpunkt der jüdischen Gewerkschaftsführer der Stadt und des Landes, gelegentlich auch einiger amerikanischer Beamten, die mit den jüdischen Bestrebungen in den Vereinigten Staaten sympathisieren.
Henry Ford wäre nun kein us-amerikanischer Fabrikant gewesen, wenn er sich die jüdische Weltverschwörungslegende auch für den Kampf gegen die "eigenen Gewerkschaften" zunutze machen würde.
Um zu zeigen, wie die jüdische Organisationen die Revolution und den Bolschewismus in den Vereinigten Staaten vorwärtstreiben, ist es nötig, einen Blick auf die dortige jüdische Arbeiterbewegung zu werfen.
Der aufmerksame Leser versteht: es geht auch gegen die Arbeiterbewegung in den USA und die damals recht militanten Gewerkschaften. Das darf aber nicht direkt ausgesprochen werden, denn zu viele Leser könnten sich mit diesen solidarisch führen. Besser, das ganze "völkisch" hingedreht:
Die "Fünfte Avenue" in Neuyork war bis vor etwa 15 Jahren der Mittelpunkt amerikanischen Geschäftslebens von anerkanntem Ruf. Jetzt ist diese Straße und das benachbarte Viertel das Sammelbecken polnischer und russischer Juden; ihre Beschäftigung ist alles, was mit "Konfektion" zusammmenhängt. Der amerikanische Kaufmann zog sich zurück; die Gebäudewerte sanken, Juden kauften sie zu niedrigen Preisen.
Aha, es spielen also auch ganz gewöhnliche "marktwirtschaftliche" Rivalitäten eine Rolle.
Heute drängen sich dort abends Tausende dunkler Gestalten und machen die Straße für andere ungangbar – eine slawisch-orientalische Atmosphäre. Sie halten dieses Viertel so fest und ausschließlich besetzt, als hätten sie es mit dem Bajonett erobert.
Eine "slawisch-orientalische" "Atmosphäre", "dunkle Gestalten". Doch worum geht es eigentlich?
Die Konfektionsgewerkschaften sind rein jüdisch, weil das ganze Geschäft es ist. Dies muß man angesichts der zahlreichen Streiks in diesem Gewerbe und der außerordentlichen Verteuerung aller seiner Erzeugnisse im Auge behalten. 99 Millionen Amerikaner haben diese Streiks und die hohen Profite dieses jüdischen Monopolgewerbes zu bezahlen. Während des Krieges wurden die Preise in der Konfektion verdreifacht. Dies geschah trotz der Erklärung der Stoffabrikanten, daß der gesamte Gewinn ausschließlich den Kleidermachern zufiele.
Gewerkschaften, so die deutliche Konnotation zwischen den Zeilen, sind etwas "jüdisches".
Eine andere große, zur Kehillah gehörige Gewerkschaft ist die der Vereinigten Kleidermacher Amerikas mit 200 000 Mitgliedern. An ihrer Spitze stehen russische Juden, die unverfroren bolschewistische Propaganda treiben. Vorsitzender ist Sidney Hillmann, ausgesprochener Bolschewist, aus Rußland gebürtig. Seine Sekretäre, Joseph Schloßberg und Abraham Schiplakoff, verkünden als Ziel die gewaltsame Vertreibung der Unternehmer nach russischem und Turiner Muster, wo die Arbeiter mit Musik und wehenden Fahnen Besitz von Fabriken ergriffen. Sie vergessen nur zu erwähnen, daß diese Fabriken kurz darauf stillstanden.
Was ist Kehillah? Henry Ford erklärt es so:
Das Wort Kehillah hat dieselbe Bedeutung wie "Kahal" und heißt soviel wie "Gemeinde", "Versammlung", auch "Verwaltung". Der Kahal ist eine besondere jüdische Form der Regierung und Verwaltung in der Diaspora. Das heißt also: seitdem die Juden sich über der Erde ausgebreitet haben, haben sie überall ihre eigene Regierung und deren Organe geschaffen, ohne Rücksicht auf die von den "Gojim" eingesetzten Regierungen.
Da Kahal nach H. Ford ohnehin synonym mit "Sowjet" ist, erscheint also dem dumpfbackigen Leser logisch und konsequent, dass jede jüdische Gemeinde ein Sowjet (ein Arbeiterrat) und jeder Arbeiterrat (z.B. ein Streikkomitee) eine jüdische Gemeinde sein muss.
Nachdrücklich betont werden muß, daß diese bolschewistischen Propagandagewerkschaften Mitglieder der Kehillah sind und somit der Leitung der Herren vom Amerikanisch-Jüdischen Komitee unterstehen.
Die Gleichsetzung von Bolschewismus und Judentum zieht sich auch weiter durch, so lange, bis es für jeden Leser zu einer feststehenden Tatsache geworden ist.
Wie amerikanisch die jüdischen Organisationen sind, mag man daraus ersehen, daß von etwa 2000 Vorsitzenden 90 v.H. aus Rußland, Österreich-Ungarn, Rumänien und Deutschland stammen. Ihr Ziel ist nicht, die Juden zu amerikanisieren, sondern Amerika zu bolschewisieren.
Ich denke, aus diesen Zitaten wird die wesentliche Argumentationsrichtung des Antisemitismus und seine eigentlichen Motive klar.
Die russische Revolution übte zu der damaligen Zeit (1920) eine gewaltige Anziehungskraft auf viele Millionen Menschen in Europa, USA und weltweit aus. Nach dem Blutbad des ersten Weltkrieges war es für die alten Mächte, die Industriebarone und Rüstungsfabrikanten sehr schwierig, da dagegen zu halten.
Der Antisemitismus erwies sich da als "großer Wurf": von Gewerkschaften bis hin zu den kommunistischen Parteien und Organisationen war alles "vom Judentum" gelenkt. Und genau darin, so H.F. bestand "das eigentliche Verbrechen" dieser "Rasse".
Adolf Hitler, dem Henry Fords Machwerk ohne Zweifel bekannt war, übernahm alle wesentlichen Thesen von diesem und formulierte sie für eigene Zwecke um.
Zunächst sei vorausgeschickt, dass Hitlers "Mein Kampf" vom Biographischen her nicht viel hergibt. Zur Gesamtproblematik dieses Buches siehe den entsprechenden, durchaus lesenswerten wikipedia - Artikel.
Mir geht es nur darum, die "argumentative" Begründung für Hitlers Antisemitismus herauszuarbeiten. Auffällig ist, dass er inhaltlich in allen wesentlichen Punkten der Vorlage von Henry Ford folgt.
Hitler betont zunächst, dass seine "Abneigung" gegen das Judentum keine religiösen oder "konfessionellen" Gründe habe.
Noch sah ich im Juden nur die Konfession und hielt deshalb aus Gründen menschlicher Toleranz die Ablehnung religiöser Bekämpfung auch in diesem Falle aufrecht. So erschien mir der Ton, vor allem der, den die antisemitische Wiener Presse anschlug, unwürdig der kulturellen Überlieferung eines großen Volkes. Mich bedrückte die Erinnerung an gewisse Vorgänge des Mittelalters, die ich nicht gerne wiederholt sehen wollte.
Groteske Sätze aus der Feder eines Mannes, der verantwortlich für den größten Massenmord der Geschichte ist: ihn "bedrückte" die Erinnerung an die mittelalterlichen Judenverfolgungen im Gefolge der Kreuzzüge.
Wenn es denn keine religiösen Gründe waren, die ihn zum Antisemiten werden ließen, welche waren es dann?
Er erzählt eine "anrührende" Geschichte über seine Drangsalierung durch "Sozialdemokraten":
Hatte ich bis dorthin die Sozialdemokratische Partei nur als Zuschauer bei einigen Massendemonstrationen kennengelernt, ohne auch nur den geringsten Einblick in die Mentalität ihrer Anhänger oder gar in das Wesen der Lehre zu besitzen, so kam ich nun mit einem Schlage mit den Produkten ihrer Erziehung und "Weltanschauung" in Berührung. Und was sonst vielleicht erst nach Jahrzehnten eingetreten wäre, erhielt ich jetzt im Laufe weniger Monate: das Verständnis für eine unter der Larve sozialer Tugend und Nächstenliebe wandelnde Pestilenz, von der möglichst die Menschheit schnell die Erde befreien möge, da sonst gar leicht die Erde von der Menschheit frei werden könnte.
Er spricht von seiner Wiener Zeit. Natürlich läßt sich wenig über den Wahrheitsgehalt seiner Ausführungen sagen, aber es ist wichtig, die Linie der Argumentation zu verfolgen. Er ist also - angeblich aufgrund eigener persönlicher erfahrung, von Hass gegen die Sozialdemokratie Österreichs erfüllt.
Am Bau fand mein erstes Zusammentreffen mit Sozialdemokraten statt. Es war schon von Anfang an nicht sehr erfreulich. Meine Kleidung war noch etwas in Ordnung, meine Sprache gepflegt und mein Wesen zurückhaltend. Ich hatte mit meinem Schicksal noch so viel zu tun, daß ich mich um meine Umwelt nur wenig zu kümmern vermochte. Ich suchte nur nach Arbeit, um nicht zu verhungern, um damit die Möglichkeit einer wenn auch noch so langsamen Weiterbildung zu erhalten. Ich würde mich um meine neue Umgebung vielleicht überhaupt nicht gekümmert haben, wenn nicht schon am dritten oder vierten Tage ein Ereignis eingetreten wäre, das mich sofort zu einer Stellungnahme zwang. Ich wurde aufgefordert, in die Organisation einzutreten.
Aha.
Jedenfalls war das, was ich so vernahm, geeignet, mich aufs äußerste aufzureizen. Man lehnte da alles ab: die Nation, als eine Erfindung der "kapitalistischen" - wie oft mußte ich nur allein dieses Wort hören - Klassen; das Vaterland, als Instrument der Bourgeoisie zur Ausbeutung der Arbeiterschaft; die Autorität des Gesetzes, als Mittel zur Unterdrückung des Proletariats; die Schule, als Institut zur Züchtung des Sklavenmaterials, aber auch der Sklavenhalter; die Religion, als Mittel der Verblödung des zur Ausbeutung bestimmten Volkes; die Moral, als Zeichen dummer Schafsgeduld usw. Es gab da aber rein gar nichts, was so nicht in den Kot einer entsetzlichen Tiefe gezogen wurde.

Und für diese Auswüchse des "Kotes einer entsetzlichen Tiefe" gibt es "natürlich" nur eine einzige erklärung:
Nur die Kenntnis des Judentums allein bietet den Schlüssel zum Erfassen der inneren und damit wirklichen Absichten der Sozialdemokratie. Wer dieses Volk kennt, dem sinken die Schleier irriger Vorstellungen über Ziel und Sinn dieser Partei vom Auge, und aus dem Dunst und Nebel sozialer Phrasen erhebt sich grinsend die Fratze des Marxismus.
"Die Fratze des Marxismus" als Werk des "Judentums". Man könnte mutmaßen, daß Adolf irgendwann einmal von sozialdemokratischen Arbeitern eins auf die Schnauze bekommen hat, aber ich nehme an, dass Hitler zu diesem Zeitpunkt (seine Wiener Zeit) noch ein sehr unpolitischer Mensch gewesen war, nach heutigem Kenntnisstand (er warwahrscheinlich 1918 Spitzel der Reichswehrleitung in den Ereignissen um die Münchner Räterepublik).
Henry Fords 1920 erschienene Schrift mag ihm später "Augenöffner" gewesen sein, zumindestens hört es sich gut an.
Indem ich den Juden als Führer der Sozialdemokratie erkannte, begann es mir wie Schuppen von den Augen zu fallen. Ein langer innerer Seelenkampf fand damit seinen Abschluß. Schon im tagtäglichen Verkehr mit meinen Arbeitsgenossen fiel mir die erstaunliche Wandlungsfähigkeit auf, mit der sie zu einer gleichen Frage verschiedene Stellungen einnahmen, manchmal in einem Zeitraume von wenigen Tagen oft auch nur wenigen Stunden. Ich konnte schwer verstehen, wie Menschen, die, allein gesprochen, immer noch vernünftige Anschauungen besaßen, diese plötzlich verloren, sowie sie in den Bannkreis der Masse gelangten.
Doch Hitler gibt selbst zu, dass die sozialen Forderungen der sozialdemokratischen Arbeiter berechtigt waren. Wie dagegen an argumentieren? Es geht nur wohl nur "völkisch":
Alles vermochte ich dabei noch zu begreifen: daß sie mit ihrem Lose unzufrieden waren, das Schicksal verdammten, welches sie oft so herbe schlug; die Unternehmer haßten, die ihnen als herzlose Zwangsvollstrecker dieses Schicksals erschienen; auf die Behörden schimpften, die in ihren Augen kein Gefühl für die Lage besaßen; daß sie gegen Lebensmittelpreise demonstrierten und für ihre Forderungen auf die Straße zogen, alles dies konnte man mit Rücksicht auf Vernunft mindestens noch verstehen. Was aber unverständlich bleiben mußte, war der grenzenlose Haß, mit dem sie ihr eigenes Volkstum belegten, die Größe desselben schmähten, seine Geschichte verunreinigten und große Männer in die Gosse zogen. Dieser Kampf gegen die eigene Art, das eigene Nest, die eigene Heimat war ebenso sinnlos wie unbegreiflich.
Und was ist des "Rätsels" Lösung? Klar...
Daß die sozialdemokratische Presse überwiegend von Juden geleitet war, lernte ich allmählich kennen...
Die "geniale" Idee des Industriemagnaten Henry Ford findet ihre "kreative" Anwendung:
Nur eines war vielleicht auffallend; es gab nicht ein Blatt, bei dem sich Juden befanden, das als wirklich national angesprochen hätte werden können, so wie dies in der Linie meiner Erziehung und Auffassung gelegen war. Da ich mich nun überwand und diese Art von marxistischen Presseerzeugnissen zu lesen versuchte, die Abneigung aber in eben diesem Maße ins Unendliche wuchs, suchte ich nun auch die Fabrikanten dieser zusammengefaßten Schurkereien näher kennenzulernen. Es waren, vom Herausgeber angefangen, lauter Juden. Ich nahm die mir irgendwie erreichbaren sozialdemokratischen Broschüren und suchte die Namen ihrer Verfasser: Juden.
Natürlich wird auch noch die traditionelle "Eifersucht auf die Gnade Gottes" des Christentums dezent untergemischt:
Ich merkte mir die Namen fast aller Führer; es waren zum weitaus größten Teil ebenfalls Angehörige des "auserwählten Volkes", mochte es sich dabei um die Vertreter im Reichsrat handeln oder um die Sekretäre der Gewerkschaften, die Vorsitzenden der Organisationen oder die Agitatoren der Straße. Es ergab sich immer das gleiche unheimliche Bild.
Verschwörungslegende würden wir heute sagen. Aber keineswegs Produkt einfach nur einer krankhaften Phantasie, sondern eine politische klare Strategie mit Ausrichtung und Ziel, eine "Linie":
Das eine war mir nun klar geworden: die Partei, mit deren kleinen Vertretern ich seit Monaten den heftigsten Kampf auszufechten hatte, lag in ihrer Führung fast ausschließlich in den Händen eines fremden Volkes; denn daß der Jude kein Deutscher war, wußte ich zu meiner inneren glücklichen Zufriedenheit schon endgültig.
Dank Henry Ford, den Adolf Hitler hier wohl trefflich ins "Deutsche" übersetzt hat. Hinter den Gewerkschaften, der Sozialdemokratie usw steckt also "in Wirklichkeit"  "der Jude".
Wie Henry Ford Judentum und Bolschewismus als Synonyme behandelt, so Adolf Hitler Judentum und Marxismus:
Indem ich mich in die Lehre des Marxismus vertiefte und so das Wirken des jüdischen Volkes in ruhiger Klarheit einer Betrachtung unterzog, gab mir das Schicksal selber seine Antwort. Die jüdische Lehre des Marxismus lehnt das aristokratische Prinzip der Natur ab und setzt an Stelle des ewigen Vorrechts der Kraft und Stärke die Masse der Zahl und ihr totes Gewicht. Sie leugnet so im Menschen den Wert der Person, bestreitet die Bedeutung von Volkstum und Rasse und entzieht der Menschheit damit die Voraussetzung ihres Bestehens und ihrer Kultur.
Am Buch Adolf Hitlers haben gewiss zahlreiche Autoren mitgeschrieben und herumkorrigiert. Aber die Stoßrichtung ist klar und eindeutig: Die Aufgabe des Antisemitismus besteht darin, die Arbeiterorganisationen, den "Marxismus" anzugreifen.
"Das Judentum" wird zum kollektiven Verschwörer deklariert, der mithilfe von Gewerkschaften und Marxismus die Menschheit auslöschen will.
Siegt der Jude mit Hilfe seines marxistischen Glaubensbekenntnisses über die Völker dieser Welt, dann wird seine Krone der Totenkranz der Menschheit sein, dann wird dieser Planet wieder wie einst vor Jahrmillionen menschenleer durch den Äther ziehen. Die ewige Natur rächt unerbittlich die Übertretung ihrer Gebote. So glaube ich heute im Sinne des allmächtigen Schöpfers zu handeln: Indem ich mich des Juden erwehre, kämpfe ich für das Werk des Herrn.
Die Textstellen, in denen vor allem "der Jude Karl Marx" und seine ebenso "jüdischen" Gesinnungsgenossen Ziel seiner Haßtiraden darstellen, sind so zahlreich, dass allein schon beim Überfliegen der seitenlangen Tiraden der Eindruck sich aufdrängt, dass der Sack geprügelt, aber der Esel gemeint ist. Marx
Dadurch erspart sich der Autor (dessen Text ohnehin den Eindruck erweckt, dass zahlreiche "Mitschreiber" vorhanden waren) die Auseinandersetzung mit den eigentlichen Inhalten der "jüdisch gelenkten" Bewegung.
Dabei beteuert Adolf Hitler durchaus "Mitgefühl" mit den Nöten der Arbeiterschaft:
In Hunderten von Beispielen habe ich dieses alles miterlebt, anfangs angewidert oder wohl auch empört, um später die ganze Tragik dieses Leides zu begreifen, die tieferen Ursachen zu verstehen. Unglückliche Opfer schlechter Verhältnisse. Fast trüber noch waren damals die Wohnungsverhältnisse. das Wohnungselend des Wiener Hilfsarbeiters war ein entsetzliches. Mich schaudert noch heute, wenn ich an diese jammervollen Wohnhöhlen denke, an Herberge und Massenquartier, an dies düsteren Bilder von Unrat, widerlichem Schmutz und Ärgerem.
Geschenkt, wir wissen, welche "Alternative" Hitler und seine Hintermänner den deutschen und deutschösterreichischen Arbeitern zur "jüdisch gelenkten" Sozialdemokratie und zum "jüdischen" Bolschewismus anzubieten hatten: die Identifikation mit dem "Vaterland", der "arischen Rasse" und den Krieg gegen die "Untermenschen" in Osteuropa, mit dem Ergebnis von über 60 Millionen Kriegsopfern.
Doch nach der Lektüre dieser ausgesprochen unappetitlichen Textstellen möchte ich die "Generallinie" dieses Schrifttums auf den Punkt bringen. Der historische Antisemitismus war in jeder Hinsicht eindeutig eine Reaktion der besitzenden Klassen auf die revolutionären Erschütterungen des 19. und 20. jahrhunderts.
Unzweifelhaft spielten Menschen jüdischer Herkunft eine große (aber keineswegs ausschließliche oder selbst nur dominante) Rolle in allen sozialen und revolutionären Bewegungen.
Da diese Bewegungen alle auf realen Konflikten und Widersprüchen beruhten, war ihre Relevanz und "Existenzberechtigung" nicht direkt anzugreifen. Auch ein Adolf Hitler tat das nicht; er "gab zu", dass die Arbeiterschaft Wiens etwa eine "elende" Existenz führte. "Ideologische" Angriffsstrategie war insofern, die "Führer" dieser sozialen und revolutionären Bewegungen von der "blinden Masse" zu trennen. Und dies war am einfachsten durch eine "völkische" Verschwörungslegende.
Beide "Autoren" geben zwischen den Zeilen zu, dass die Führungen von Sozialdemokratie, Gewerkschaften und Bolschewismus nicht vollständig und noch nicht einmal mehrheitlich aus jüdischstämmigen Menschen bestanden, doch die Aufmerksamkeit wurde entsprechend gelenkt, "günstig disponiert", etwa wenn ein Henry Ford wohl vermerkt, dass der Revolutionsführer Trotzki ("wahrer Name Braunstein") zwar "konfessionslos" "angeblich" sei, "aber irgendwohin muss er doch gehören", zur "jüdischen Weltverschwörung" natürlich.
Mithin war der eigentliche Zweck des Antisemitismus der frontale ideologische Angriff gegen die Führungen der sozialen und revolutionären Bewegungen und Organisationen. Damit wurde der Versuch gemacht, Führung und Bewegung voneinander zu trennen.
Wie wir wissen, war diesen Versuchen nur wenig Erfolg beschienen, und Wirkung erzielten solche Konstrukte nur bei besonders politisch ungebildeten Schichten der Arbeiterschaft und den Massen verarmten Kleinbürgertums, die sich an ihrer vermeintlichen "rassischen Überlegenheit" gern berauschen liessen und der NSDAP folgten.
Der Antisemitismus reichte aber aus, um mit Unterstützung der "industriellen Eliten" eine gewalttätige Massenbewegung zu erzeugen, die die Organisationen der Arbeiterbewegung als ganzes zerschlugen, so geschehen ab 1922 in Italien und ab 1933 in Deutschland.
Eine besondere Funktion erhielt der Antisemitismus auch im Ostfeldzug der deutschen Wehrmacht. Weit über die Hälfte der Holocaustopfer waren osteuropäische Juden. Diese standen in den Augen der rassistisch verblendeten Wehrmachtsführung (und der SS natürlich auch) im Verdacht, eine "heimliche Führung" der als "Untermenschen" betrachteten "Ostvölker" darzustellen. Im sogenannten "Komissarsbefehl", in dem angeordnet wurde, gefangene politische Komissare der Roten Armee sofort zu erschiessen, wurde dies auch damit begründet, dass "die meisten" politischen Komissare ohnehin "Juden" seien, was natürlich trefflich zur ideologie des vom "Judentum" geführten Bolschewismus passte.
Die Rede, die CDU-Hohmann hielt, ist noch ganz in diesem "Geist" gehalten: die "Juden" als "Tätervolk", weil sie verantwortlich für den Bolschewismus gewesen seien.
Kostprobe:
Wie kommt Ford zu seinen Thesen, die für unsere Ohren der NS-Propaganda vom "jüdischen Bolschewismus" ähneln? Hören wir, was der Jude Felix Teilhaber 1919 sagt: "Der Sozialismus ist eine jüdische Idee ... Jahrtausende predigten unsere Weisen den Sozialismus." Damit wird auch ausgedrückt, daß an der Wiege des Kommunismus und Sozialismus jüdische Denker standen. So stammt Karl Marx über beide Eltern von Rabbinern ab.

Neulich, daran möchte ich erinnern, behauptete eine Figur aus dem gleichen politischen Lager, Karl Marx wäre "Antisemit" gewesen. Witzig, wenn es nicht so skurril wäre.
Diese Leute lügen sich offenkundig die Dinge immer so zurecht, wie sie sie gerade brauchen. Aber es sind und bleiben die gleichen Figuren.
Sein Porträt hing im Wohnzimmer einer jüdischen Frauenforscherin, die im übrigen bekennt: "Ich bin damit groß geworden, daß ein jüdischer Mensch sich für soziale Gerechtigkeit einsetzt, progressiv und sozialistisch ist. Sozialismus war unsere Religion." Immer wieder klingen in den Schriften dieser frühen kommunistischen Zeit quasi religiöse Züge an. Viele der für den Bolschewismus engagierten Juden fühlten sich sozusagen als "gläubige Soldaten der Weltrevolution".
...
Konkret stellt sich die Frage: Wieviel Juden waren denn nun in den revolutionären Gremien vertreten? Zum siebenköpfigen Politbüro der Bolschewiki gehörten 1917 vier Juden: Leo Trotzki, Leo Kamenjew, Grigori Sinowjew und Grigori Sokolnikow. Die Nichtjuden waren Lenin, Stalin, Bubnow.
....
Nun kommen wir zur Gegenwart.
Heute ist wieder allenthalben von "Antisemitismus" die Rede. Die mediale Popagandamaschinerie bezeichnet jeden Standpunkt, der selbst zaghafte "Kritik" an der Politik des Staates Israel übt, als "antisemitisch".
Angeblich stünden sie damit in der Tradition eines Kampfes gegen Antisemitismus, was eine dreiste Lüge ist.
Dies ist nicht nur ein spezifisches deutsches Phänomen (etwa wie die offensichtlich geheimdienstlich gelenkten "antideutschen Linken"), sondern ein weltweites.
In der Jerusalem Post konnte ich eben lesen, dass nach dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und Venezuela sogleich irgendein angeblicher venezolanischer "Rabbi" Chavez des "Antisemitismus" bezichtigte.
Der historisch genau zu umreissende Begriff Antisemitismus soll damit eine Umdeutung, eine Verkehrung in sein Gegenteil erfahren.
Hierbei ist nicht nur die Tatsache auffällig, dass die sozialen Schichten, die den historischen Antisemitismus forcierten, und die heute weltweit eine Kampagne gegen "Antisemitismus" führen, nahezu deckungsgleich sind, vor allem geradezu genial symbolisiert in der Sippe Bush, deren Ahnherr Prescott Bush einer der persönlichen Verantwortlichen für die Finanzierung der NSDAP und die Wiederaufrüstung der deutschen Wehrmacht war.
Auch die Methode der Agitation und Propaganda dieser Kreise ist im wesentlichen die gleiche geblieben:
stets werden die wirklichen politischen und ökonomischen Motive der tatsächlichen Interessensgruppen durch "völkische" Mystifikationen und Spekulationen verschleiert und übertüncht.
Nur tarnt sich die Rüstungs- und Kriegsindustrie heute mit dem angeblichen Motiv, das "jüdische Volk" vor seiner Ausrrottung durch Quassam - Feuerwerksraketen zu "schützen.
Auch diese "völkische" Mystifikation ist eine Lüge, denn weder waren die Führer von Sozialdemokratie, Gewerkschaften, Bolschewismus alle "jüdisch", noch sind es umgekehrt heute die Drahtzieher und Nutznießer der fortlaufenden "Nahost-Konflikte" "die Juden", im Gegenteil finden sich reichlichst "Arier" im schlechtesten Sinne darunter.
So nützlich der historische Antisemitismus der Todesindustrie war, so nützlich ist er auch heute, weswegen diese Kreise auch versuchen, ihn geradezu zu provozieren.
Denn ein realer Antisemitismus würde natürlich Menschen, die sich dem Judentum in welcher Form auch immer zugehörig fühlen, zur Auswanderung nach Israel treiben. Denn Israel braucht - bei rückläufigen Einwanderungsquoten - eine "völkisch" denkende und "fühlende" Population und vor allem skrupellose Soldaten.
Die orthodoxen Juden von Neturei Karta - scharfe Antizionisten - haben dies sehr schön herausgearbeitet, wenn sie Theodor Herzl und Ariel Sharon zitieren.
Herzl bezeichnete -tatsächlich!- den Zionismus als die "Endlösung der Judenfrage" und schrieb
Antisemiten sind unsere engsten Freunde und antisemitische Staaten sind Alliierten
Sharon erklärte 2003:
Die beste Lösung zum Antisemitismus ist die Einwanderung nach Israel. Das ist der einzige Platz auf Erden, wo Juden als Juden leben können.
Quellenangabe beider Zitate
Dass der Antisemitismus den Interessen des Militärindustriellen Komplexes in hohem Maße nützlich ist, stellt also keine "Verschwörungstheorie" dar, es geht aus den Aussagen der zionistischen Repräsentanten dieser Todesindustrie eindeutig hervor.
Zu guter Letzt möchte ich noch darauf hinweisen, dass das alles kein Zufall ist. Das "Antisemitismus" - Geschrei der Propagandisten der Todesindustrie deckt sich auf skurrile Weise mit der historischen Wahrheit, dass der Zionismus im Laufe seiner gesamten Existenz Schatten und Zwilling des völkischen Antisemitismus ist.
Wer sich Über die enge Zusammenarbeit von Zionisten und Nazis in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gründlich informieren möchte, dem empfehle ich die Lektüre von FARIS YAHYA : DIE ZIONISTEN UND NAZI-DEUTSCHLAND, ein Werk, das online im Internet verfügbar ist.
1. Teil
2. Teil
In diesem Werk wird nachgewiesen, dass die zionistischen Organisationen und Parteien, die vor 1933 nur eine winzige Minderheit speziell unter den deutschen Juden darstellten, in einzigartiger Weise vom Nationalsozialismus profitierten, gerade durch ihn ihren Aufstieg erlebten und in jeder Hinsicht ihn beerbten.
Yahya behauptet übrigens nicht, wie zionistische Faschisten, die sein Buch sehr fürchten, ihm unterstellen, "die Juden" seien "selbst schuld am Holocaust" (diese dreiste Lüge lese ich immer wieder in Zusammenhang mit seinem Namen).
Aber er weist anhand von unbestreitbaren Quellen nach, dass die Zionisten (und nicht "die Juden") mit den Nazis in vielfältiger Weise bis in die KZs hinein kollaborierten und ihre ideologischen Vorstellungen nicht nur ähnlich, sondern fast identisch waren:
...der Antisemitismus, der Zionismus und der Nazismus sind verschiedene Erscheinungen eines Rassenwahns und eines Nationalismus, die in demselben Gebiet und demselben Geistesklima aufgewachsen sind.
Den Beweis liefert wörtlich Daniel Ben Gurion selbst, 1938:
Die Zionisten akzeptieren grundsätzlich die rassistische Ideologie der Antisemiten, kommen jedoch zu umgekehrten Schlußfolgerungen. Statt des Germanen ist der Jude die reine oder überlegene Rasse.
Die Details sind bedrückend und ernüchternd: die Zionisten sahen im Holocaust und die dadurch forcierte Auswanderung nach Palästina die einzigartige Chance, ihre Vision von einem zionistischen Palästina zu verwirklichen, und sie sabotierten deshalb auf vielfältige Weise den heldenhaften Widerstand, den zehntausende von Juden, Polen, Russen etc. z.B. als Partisanen gegen die nationalsozialistische Vernichtungsmaschine leisteten.
Yahas Text endet so:
Die ganze Geschichte der Rolle des Zionismus während der Hitlerzeit ist immer noch nicht sehr bekannt, weder im allgemeinen noch in den jüdischen Gemeinden. Die Effektivität, mit der sie unterdrückt wird, und der Mythos, daß die Zionisten die Verteidiger der Juden sind, sind ein Zeichen dafür, wie erfolgreich die zionistische Bewegung in der Kunst der Propaganda ist.
"Völkische" und rassistische ideologien sind von Übel, egal in welcher Form, und sie dienen immer der Todesindustrie.
Aber darum muß man die Dummheit ja ausrotten; weil sie dumm macht, die ihr begegnen.
B.Brecht
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