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Die Furcht der zionistischen Führer PDF Drucken E-Mail
von Nemetico    03.02.2009 - bisherige Aufrufe: 2037

Happy birthdayTrotz der überwältigenden Massenmord - Fähigkeiten des zionistischen Gewaltapparates geht Furcht um in den Reihen der zionistischen Führung. Hören wir es uns aus berufenem Munde an, aus dem Munde des Kriegsverbrechers Olmert:
"Wenn der Tag kommt, da die Zwei-Staaten-Lösung kollabiert, und wir einem Südafrika-ähnlichen Kampf für gleiche Wahlrechte (auch für die Palästinenser in den besetzten Gebieten) gegenüberstehen, dann, sobald dies passiert, ist der Staat Israel am Ende".
Dies sagte Olmert November 2007 zur israelischen Zeitung "Haaretz" (1). Und er sagte noch mehr.
"Die jüdischen Organisationen, wo unsere Machtbasis in Amerika ist, werden die ersten sein, die gegen uns sein werden, weil sie sagen werden, sie können keinen Staat unterstützen, der nicht Demokratie und gleiches Wahlrecht für alle seine Einwohner unterstützt."
Schon 2003 hatte Olmert dieser "Schreckensvision" gegenüber "Haaretz" Ausdruck verliehen, und zwar mit folgenden Worten:
"Wir haben nicht unbegrenzt Zeit. Mehr und mehr Palästinenser sind uninteressiert an einer ausgehandelten Zwei-Staaten-Lösung, weil sie die Essenz des Konfliktes von einem 'algerischen' Paradigma in ein 'südafrikanisches' ändern wollen. Vom Kampf gegen 'Besatzung' in ihrer Sprache zu einem Kampf 'Ein-Mensch-eine-Stimme'.
Das ist natürlich ein sauberer Kampf, ein populärerer Kampf - und letztlich ein mächtigerer.
Für uns würde das bedeuten ein Ende des Jüdischen Staates."
Quelle (2)
Und weiter:
"Vor 23 Jahren schlug Moshe Dayan eine einseitige Autonomie vor. Auf der gleichen Wellenlänge müssen wir für eine einseitige Trennung eintreten. Wir brauchen nicht die Unterstützung der Palästinenser dafür. Was wir brauchen ist uns zusammensetzen, um festzulegen, wo die Linie verlaufen sollte."

Von wem spricht Olmert, wenn er "wir" sagt? Vorderhand soll man sicher glauben, er meint mit "wir" "die jüdischen Israelis". Doch sinnvoller ist eine andere Interpretation: er meint mit "wir" die Interessen der parasitären Klasse der israelischen Kapitalisten, die durch viele Bande mit der us-amerikanischen Plutokratie verbunden ist.

Zurück zu seiner Furcht vor "One-man-one-vote". Eine solche Lösung wäre in der Tat das Ende derjenigen Klasse, die Olmert repräsentiert, denn sie profitiert seit 60 Jahren direkt und unmittelbar von diesem Konflikt, der nur vorderhand ein "völkischer" und schon gar nicht ein "religiöser" ist. Aber der andauernde Kriegszustand gegen das palästinensische Volk, der im Bedarfsfall durch die untrennbar mit der Rüstungsindustrie verflochtenen israelischen Armee wieder herbeigeschossen wird (durch "extralegale gezielte Tötungen") garantiert die Loyalität der nationalistisch verblendeten Mehrheit der israelischen Bevölkerung gegenüber ihren kriminellen Führern. Die sozialen Spannungen auch innerhalb der jüdischen und jüdisch-stämmigen Bevölkerung Israels würden explodieren, wenn es das Gespenst der "äußeren Bedrohung" durch "die Palästinenser" nicht gäbe. Von daher muss - so Olmert - eine Pseudo-Zwei-Staaten-Lösung mit einigen palästinensischen Bantustans unter Kontrolle eines militarisierten Israel einseitig herbeigeführt werden.
Das Gaza - Pogrom 2008/2009 war insofern kein "erneuter Ausbruch des Konfliktes", die Herren stellen sich so etwas als eine Dauerlösung vor.
"Freiwillig geräumte" Palästinenserenklaven wie die in Gaza - Streifen, die je nach Bedarf - wenn es wieder "nationale Geschlossenheit" herzustellen gilt - mal wieder mit Massaker zu überziehen sind.
Nach langem Nachdenken gebe ich in der Frage Zwei-Staaten-Lösung oder Ein-Staaten-Lösung dem israelischen Historiker Ilan Pappe recht.
Palästinensische Bantustans in einer zionistischen Dauerkriegszone zum Nutzen des Militärindustriellen Komplexes kann keine Lösung sein.
Die einzige Lösung ist

One man one vote

Ein Palästina mit gleichen Rechten für alle seine Bewohner. Der Kampf für dieses Ziel ist das Zimmern des Sarges für das System der parasitären Nutznießer in der us-israelischen Todesindustrie.

(1) http://www.haaretz.com/hasen/spages/929439.html
82) http://www.haaretz.com/hasen/pages/ShArt.jhtml?itemNo=360533&contrassID=1&subContrassID=1&sbSubContrassID=0&listSrc=Y
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