| Öffentliche Veranstaltung in La Toma: „Wir entwickeln ein neues Gewerkschaftsmodel" |
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| von http://argentina.indymedia.org |
24.05.2009
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Die Aktion wurde von den Arbeitern von La Toma organisiert, welche die Arbeitnehmer der besetzten Fabrik Mahle, die Arbeiterführer des Sindicato de Trabajadores de la Industria Lechera de la República Argentina (ATILRA), Angestellte von Subterráneos de Buenos Aires und Repräsentanten von Central de Trabajadores de la Argentina (CTA) eingeladen hatten. Der Gesprächsleiter war Carlos Ghioldi, aus dem Gremium von La Toma. Nach den Presentationen, stellte als erstes Manuel Compañez, Abgeordneter der Untergrundvereinigung, seine Erfahrungen vor, er berichtete vom geführten Kampf und der Geburt des neuen Syndikats in der Unión Tranviaria Automotor (UTA). Compañez betonte die Wichtigkeit des Kampfes und Organisation der Angestellten von Metrovías: „ Wir sind Arbeiter mit Würde", und er behauptete „Wir entwickeln gerade ein neues Gewerkschaftsmodel", vorangetrieben durch die Entwicklung im letzten Jahr. Außerdem versicherte der Abgeordnete, dass sie kein Syndikat haben wollen welches nur für Löhne kämpft oder gegen Auslagerung und Entlassungen, sondern eines welches die Basis zusammenführt. „Wir Arbeiter müssen ein Programm haben und uns das aneignen was wir produzieren", beendete er seinen Vortrag. Danach war ein Arbeiter von Mahle, der sich für die Hilfe bei der Aktion vom 1. Mai bedankte, an der Reihe. Er bestritt auch, dass die Besetzung der Anlage von der lokalen Unión Obrera Metalúrgica (UOM) angeordnet wurde, er versicherte, dass diese Entscheidung von den dort Arbeitenden getroffen wurde, 40 Minuten nachdem die Schließung der Fabrik bekannt wurde. Abschließend kündigte er eine gemeinsame Aktion mit den Arbeitern von Mahle Deutschland an, welche kontaktiert wurden um sich mit dem Kampf zu solidarisieren. Morgen, Dienstag, um 7 Uhr früh werden 420 Kerzen am Tor des Werkes entzündet, sie Stehen für die Zahl der Entlassenen in Deutschland. Das gleiche wird in Deutschland geschehen, wo die Arbeitnehmer 460 Taschenlampen für die dortigen Arbeitslosen tragen werden. Der Generalsekretär von ATILRA Rosario, Victor Vega, stellte seinerseits die Handlungen der letzten Monate vor, inklusive der Neuigkeiten über das Eingreifen der Region und die Absetzung derer Autoritäten. Zum Schluss reflektierte der Assistenssekretär von der lokalen CTA, Gustavo Teres, über die Situation der Region vor der Krise und die Organisation der Arbeiterbewegung. „Es muss über neue Formen der gewerkschaftlichen Organisation nachgedacht werden, welche Veränderung der Arbeit mit sich bringt" meinte er. Im Vergleich zum Konflikt in Mahle und anderen Besetzungen währen des letzten Jahres im gleichen Bereich, war es bei Teres eine kritisch lange Zeit für UOM Rosarina. Er behauptete, dass diese Gewerkschaft „eine kriminelle Politik mit den Arbeitern geführt hatte, da ja überall der Kampf aufgegeben wurde". „Heute stellten sie Forderungen: die Untersuchung der Untergrundvereinigung, die Solidarität mit den Genossen von Mahle und gegen die Intervention von ATILRA Rosario. Zu den Forderungen bereiteten sie eine Reflexion: das Demokratieproblem der Gewerkschaften", meinte Carlos Ghioldi zum Ende der Aktion. Der Leiter versicherte das sie auf die gewerkschaftliche Demokratie Anspruch erheben, denn: „der große Feind der gewerkschaftlichen Demokratie ist der Arbeitgeber, welcher jede Art uns auszudrücken verbietet". Auf einer zweiten Ebene erschienen die Kuppler, welche innerhalb der Arbeiterbewegung ein gemütliches und privilegiertes Leben genießen und zu Lakaien und Dienern dieser Aktion der Arbeitgeber gegen die gewerkschaftliche Demokratie werden" behauptete er. Ghioldi kritisierte auch verschiedene Bereiche die „Zusammenarbeit bei einem Gerichtsfehler, der von den Arbeitgebern herrührte, anbieten". „Wir glauben, dass dieser Fehler taktisch genutzt werden kann, aber wir glauben nicht, dass die Arbeiter etwas erhoffen können was die gewerkschaftliche Demokratie fördert wenn es von der Staatsgewalt oder den Arbeitgebern kommt", versicherte er.
Das Gremium lud dazu ein
weiterhin solche Aktivitäten im Kulturzentrum La Toma zu veranstalten und
bestand auf der Notwendigkeit Diskussionen dieser Art fort zuführen. „Das sind
Debatten welche im Kern der Arbeiterbewegung geführt werden müssen", beendete
er.
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Montag 11.Mai Am Freitagnachmittag fand im
kulturellen Zentrum La Toma ein Treffen von Arbeitern aus verschiedenen Gremien
statt. Die Eckpunkte waren Reflexionen und Debatten über die Arbeiterbewegung,
deren Situation und die gewerkschaftliche Freiheit.





















