www.mamboteam.com
  Home
07.09.2010
 
 
Hauptmenü
Home
Neueste Nachrichten
Linke Nachrichten Agentur
LinkeZeitung-TV
Newsticker
Marxismus Weblinks
Inland
Ausland
Wirtschaft
Kultur
Jugend
Frauen
Theorie
Positionen und Debatte
Leserbriefe
Linke Zeitung Berlin
Linke Zeitung Düsseldorf
Linke Zeitung Köln
Linke Zeitung Kassel
Konzeption
Archiv
Spendet !

   "Die erste Freiheit
   der Presse 
   besteht darin,
   kein Gewerbe
   zu sein"

marx.jpg


 




 

 

 

   
 Karl Marx

spendet.jpg

Ranking
Google Anzeigen
Banner linke Seite


LaikaBibliotheknotrans.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



rigo.jpg

 

 

 

 


sanktionen.jpg

 

 

 

 
boycott-apartheid.jpg

 

 

 

 

 

 

 

RH_Mumia_03.jpg

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 keinfriedenmitdernato.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

checkpoint.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 unterfalscherflagge.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

wahlcomputer1.jpg

  

 

 

 

 

 

 

rotehilfe.jpg

 

 

 

 

 

 

weblestlinkezeitung.jpg

 

 

 

 

 

 epa.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

breitesbuendnis.jpg

   


 

zeitungslogo.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

uruknetgif

 

 

 

 

 


logo-init-150.jpg 


arbeitermacht.jpg






isbanner150.jpg




 

NLO-Logo negativ mit Schrift-150.jpg


  

 





marxini.jpg 

 

 

 

so_fist.jpg

 

 

 

 

 

 

revo.jpg






aufbau.jpg



bolschewik.jpg



arbeiterpolitik.jpg



arbeiterstimme.jpg

 

wildcat.jpg

 

 

 

 

revolution.jpg


 



GIB.jpg

 

 

labournet.jpg

 

 


gendreckweg.jpg

  

 

 

 

 

 

kanalb.jpg

  

 

 

luxemburg_a_-_nelte_250.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Krise und Widerstand
  Finanzmarktkrise -
Rückblick und Ausblick
  Vor einem neuen
Wirtschaftsaufschwung?
  Das reformistische Schaf im autonomen Wolfpelz
  Mindestlohn,
Mindesteinkommen
oder "bedingungsloses
Grundeinkommen"?
  Europäisches
Aktionsprogramm
gegen die Krise
  Bildungsstreik: Bilanz,
Perspektive und Programm
  Massenstreikdebatte 1910:
Kautsky versus Luxemburg

A5 Buch, 224 Seiten, € 9

Zu bestellen über:
Kontaktadressen

 

Statistics
Besucher: 578714537
Mit Conrad Schuhler weiter im Dunkeln tappen. PDF Drucken E-Mail
von Norbert Nelte    18.08.2009 - bisherige Aufrufe: 1522

Zu seinem Interview „Nach den Wahlen wird uns die Rechnung präsentiert"

bosch_siemens_250_copy.jpgSchuhler stellt fest, dass die Koalition als „eine aktive Betreiberin des neoliberalen Modells" die Krise erst verursacht hat und rät am Ende des Interviews, „eine linke Partei, die sich als parlamentarische Speerspitze der außerparlamentarischen Bewegungen versteht und das Parlament zur Tribüne von deren Bedürfnissen und Forderungen macht", aber kein Wort zur Alternative zu dem bankrotten System, obwohl doch alle Welt danach fragt.

Eine wirkliche Alternative hat er nicht. Er ist schon immer von steigenden Profitraten im Kapitalismus ausgegangen und hat damit Marx in einem wichtigen Standbein widersprochen. Ich schrieb z.B. 1992 in der LO 2 Schuhler stellt in seiner Untersuchung des Marxschen Gesetzes des tendenziellen Falls der Profitrate fest, dass seine Realisierung »empirisch nicht der Fall war und ist«("Marxistische Blätter") der DKP, 2/92. In der Tat aber sank die Profitrate von weit über 10% um die Jahrhundertwende auf heute 2-3% in der Großindustrie."

Er ging also schon damals in der stalinistischen DKP von einer steigenden Profitrate aus und vermittelt diesen Eindruck in dem LZ-Interview wieder, wenn er sagt „Das Casino ist ja schon wieder geöffnet, die Banken machen wieder ihre Profite von 15 bis 25 %", ohne zu erwähnen, dass diese hohen Profitraten nicht mehr in der Produktion, sondern eben nur in dem Finanzsektor, bei den Heuschrecken mit Betriebsschließungen und vielleicht noch in der Rüstungsindustrie erwirtschaftet werden. Dabei ist es wichtig, warum das so ist. 2002 setzte die Großindustrie Schröder unter Druck, die Heuschrecken und im Besonderen die Leerverkäufe zuzulassen, weil eben in die durchschnittliche Profitrate schon zu niedrig ist für eine lukrative Produktion. Die Konzerne mussten sich in ihrem Portfolio profitable Papiere zulegen, um im Gesamten auf einigermaßen für die Aktionäre annehmbare Dividendenausschüttungen zu kommen. Für den Kapitalismus sind die hohen Profitraten in der Finanzbranche ein Muss, die Krise ist nichts von der Koaliton Selbstgemachtes wegen derer neoliberalen Politik. Diese bedingt der Kapitalismus. So ein Müll müssen wir uns genau auch von der Wagenknecht anhören. Wenn Gutmenschen dann eine soziale Marktwirtschaft mit Gewerkschaften, Bürgerinitiativen und Aktionsgruppen hauen die Aktionäre gleich nach China ab und wenn dann der Gutstaat die Betriebe übernimmt, machen die Banken dicht und Franz-Josef leiht ihnen auch nichts mehr. Honegger lässt grüßen.

Aber Schuhler redet von der steigenden Profitrate, weil doch der Kapitalist rationalisiert. Er versteht eben Marx nicht im Geringsten. Weil die Konkurrenz auch rationalisiert, setzt sich der niedrige rationalisierte Durchschnittspreis durch und die Profitrate fällt (Seite 11). Das nur als gratis Nachhilfe für den Herrn „Wirtschaftswissenschaftler".

Die Linken Ökonomen müssen jetzt den Arbeitermassen erklären, dass der Kapitalismus, egal ob neoliberal oder mit einem starken Staatssektor a la Roosevelt, Peking oder Havanna, keiner Perspektiven mehr bietet. Eine Kollegenbastion nach der anderen von Opel bis Siemens verzichtet jetzt auf mühsam erkämpfte Löhne, nur weil die Gewerkschaftsführung ihr einredet, dass die Marktwirtschaft schon weitergehen werde, wenn sie nur sozial geführt werde. Sie handeln in dem Glauben, dass es dann weitergehen werde und kaum ein Linker, gar keiner mit Einfluss setzt de etwas entgegn. Im Gegenteil redet Conrad Schuhler nur davon, dass die nur linken nur ein Wenig linker sein sollen, aber die alte sozialdemokratische Gewerkschaftsführung rührt er nicht an. Kein Wort von der Selbsttätigkeit der Arbeitermassen, was zumindestens in Ansätzen in der WASG geführt wurde.

Wenn er als Politiker einen Aufruf für eine neue linke Partei sich vorstellt, gut, aber gerade er als Ökonom muss auch das ohne Illusionen angehen und klar besonders nach dem Desaster der WASG aufzeigen, dass ihr Sinn nur darin bestehen kann, die Selbsttätigkeit der Arbeiter zu unterstützen. Was sind die Linken ohne Arbeiter, Nichts, ein Haufen von Utopisten, die Morgen schon wieder wie die Grünen ihre Ideen verraten können. Statt das Parlament zur Tribüne für den proletarischen Klassenkampf zu nutzen will er es für die kleinbürgerlich beeinflusste „außerparlamentarische Bewegung" nutzen. Grün lässt grüßen.

Es gibt oft Aktionen von der Basis, die weiter gehen will, als die Gewerkschaftsführung, denken wir z.B. an Opel Bochum, Bosch-Siemens-Haushaltsgeräte Berlin, Streik-Bike oder Mahle. Dann fehlt immer eine starke Organisation, die z.B. für eine Delegation des Betriebes Veranstaltungen mit einer Rundreise organisiert, um Geld für den Kampf zu sammeln. Die Arbeiter haben immer ihre historische Mission erfüllt, jetzt wieder, nur die Linken versagen außer einer winzigen Minderheit.

Schuhler gehört auch zu den Versagern, hätte er lieber geschwiegen. Das kommt von seinem unendlichen Glauben an den Kapitalismus, der Verneinung der Marxschen Theorie des tendenziellen Falls der Profitrate. Die ganze ISW vertritt das Marxsche Gesetz des Profitratenfalls, nur ihr Chef nicht. Wenn er schon mit dem Privatkapitalismus gebrochen hat, dann geht's aber für ihn ewig weiter mit dem Staatskapitalismus.

Die einzige Zukunft liegt aber nicht auf der Konkurrenzproduktion, auch nicht die Konkurrenz zwischen Staaten und durch den Rüstungswettlauf vermittelt, sondern nur in einem Plan nach den Bedürfnissen der Arbeiter. Dafür ist es unbedingt notwendig, dass wir basisdemokratisch in einer Arbeiterräterepublik die Bedürfnisse eines jeden auch feststellen. Das kann keine noch so schlaue Gruppe von Stellvertretern. Außerdem können nur die Arbeiter selber demokratisch den Angriffsgelüsten von Imperialisten begegnen, ohne in den Rüstungswettlauf zu treten. Die russischen Revolutionäre konnten mit Trotzki im Bürgerkrieg die englischen Soldaten und französischen Matrosen zur Verweigerung animieren, so dass diese Armeen wieder ohne ein Schuss nach Hause fuhren musste.

Trotzki beschreibt das in der „Verratenen Revolution" (Leo Trotzki: "Verratene Revolution", aus Schriften 1.2, Hamburg 1988, S. 882).

»Die Bürokratie hat nicht nur mit der Vergangenheit gebrochen, sondern auch die Fähigkeit eingebüßt, deren wichtigste Lehren zu begreifen. Die bedeutendste dieser Lehre ist: Die Sowjetmacht hätte keine zwölf Monate standgehelten, wären nicht die direkte Hilfe des internationalen, insbesondere des europäischen Proletariats und die revolutionäre Bewegung der Kolonialvölker gewesen. Ihren Angriff auf Sowjetrußland führte die österreichisch-deutsche Soldateska nur deswegen nicht zu Ende, weil sie in ihrem Rücken den glühenden Atem der Revolution verspürte. Knapp ein dreiviertel Jahr dauerte es, bis die Aufstände in Deutschland und Österreich-Ungarn dem Friedensvertrag von Brest-Litowsk ein Ende bereiteten. Die Meuterei der französischen Matrosen im Schwarzen Meer vom April 1919 nötigte die Regierung der Dritten Republik, auf weitere Militäroperationen im Süden des Sowjetlandes zu verzichten. Die Regierung Großbritanniens zog im September 1919 unter dem unmittelbaren Druck der englischen Arbeiter ihre Expeditionstruppen aus dem Sowjetnorden zurück. Nach dem Rückzug der Roten Armee vor Warschau im Jahre 1920 hinderte nur eine machtvolle Welle revolutionärer Proteste die Entente, Polen zu Hilfe zu kommen, um so das Sowjetregime zu zerschmettern.«

Nur so konnte der Kapitalismus daran gehindert werden, vermittels des Rüstungswettlaufs durch die Hintertür wieder Einlass zu finden. Dann müssen die Arbeiterräte aber demokratisch das Sagen haben und die Arbeitermassen sagen können: Das ist mein Staat, mein Petrograd, jetzt gehört es ganz mir.

Das ist authentischer Marxismus. Aber damit hat der Herr Sozialwissenschaftler nichts zu tun, eher mit den kleinbürgerlichen Salonkommunisten.

Norbert Nelte

http://www.linkezeitung.de/cms/Basis/ Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können

Internationale Sozialisten im Netzwerk Linke Opposition

Kommentare
Neuer Kommentar Suche
Gerd REINHOLD Dr.phil.     |2010-03-25 22:52:39
Hallo!

Die DKP-Leute und andere Marxisten theoretiseren ohne Ende, aber `was rundherum Fortschrittliches und Humanes haben sie im realen Sozialismus nicht zustandegebracht . . . Im Gegenteil: Ihnen allen (marxistischen Theoretikern und Praktikern) "verdanken" wir es, dass der Sozialismus auch keine Alternative (mehr) zum verheerenden Kapitalismus ist - leider! Das soll überzeugen?!?

MfG

gez. Dr. Gerd REINHOLD
Internet: www.DritterWeg.de (ff)
Kommentar schreiben
Name:
Email:
 
Website:
Titel:
UBBCode:
[b] [i] [u] [url] [quote] [code] [img] 
 
 
:angry::0:confused::cheer:B):evil::silly::dry::lol::kiss::D:pinch:
:(:shock::X:side::):P:unsure::woohoo::huh::whistle:;):s
:!::?::idea::arrow:
 
Please input the anti-spam code that you can read in the image.

3.26 Copyright (C) 2008 Compojoom.com / Copyright (C) 2007 Alain Georgette / Copyright (C) 2006 Frantisek Hliva. All rights reserved."

Letzte Aktualisierung ( 18.08.2009 )
 
< Zurück   Weiter >
Newsticker
Letzte Artikel
RSS Newsfeed
LZ Print

print.jpg

 

 

 

 

  

 


 

Newsletter
bannernewsletter.jpg
Newsletter
Name:
EMail Adresse:
Gruppe:
Beliebte Artikel
Gemeinsam stark
wirwollenartikelbeige.jpg
Google Anzeigen

Google
Banner rechte Seite

bayer.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alg2.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 sozialhilfe.jpg

 

 

 

 

 

 

 


tlax.jpg

 

 

 

 

 

ila.jpg

 

 

 


    

 america21.jpg

  




 

modemo.jpg  

 

 

 

bahnfueralle.jpg

 

 

 

 

  

      

nachrichtenpool.jpg













elo.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

survival.jpg

 
Top! Top!