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Bundeswehr ordert besonderen Impfstoff gegen Schweinegrippe PDF Drucken E-Mail
von Eugen Hardt    13.10.2009 - bisherige Aufrufe: 2407

bild-schweinegrippe.jpgFür die 250000 Soldaten der Bundeswehr wurde ein besonderer Impfstoff bestellt, der sich von dem, der in zwei Wochen an 40 Millionen Menschen verabreicht werden soll, dadurch unterscheidet, daß in ihm keine Zusatzstoffe wie Konservierungsmittel und Verstärker enthalten sind.

Damit unterstreicht die Bundeswehrführung die Kritik an dem vorliegenden Impfstoff. Diese richtet sich nicht zuletzt gegen diese Zusatzstoffe, über deren mögliche Nebenwirkungen keine gesicherten Erkenntnisse vorliegen. Sie sind offenbar so groß, daß die Militärführung Zweifel an der Einsatzbereitschaft der Truppe hat.

Was für die Hälfte der Gesamtbevölkerung von „Experten" und Regierung für völlig unbedenklich erklärt wird erscheint plötzlich bedenklich, wenn es um die Gesundheit und Kampfkraft der Krieger geht. Der Bundeswehr-Impfstoff wird auch in den USA, Australien und in anderen Teilen der Welt eingesetzt. Er hat keine Verstärker und funktioniert genauso wie das normale saisonale Grippeserum. "Die Bestellung der Bundeswehr ist natürlich eine Ohrfeige für das Gesundheitsministerium, aber es ist die einzig richtige Entscheidung", sagte Alexander Kekulé, Virologe und Leiter des Instituts für Medizinische Mikrobiologie an der Universität Halle.

Gesundheitsministerin Ulla Schmidt erklärte, wenn ein Impfstoff zugelassen sei sei er auch sicher.  Der Impfstoff des britischen Pharmakonzern GlaxoSmithKline sei unbedenklich, bekräftigte Gesundheitsstaatsekretär Klaus Theo Schröder. Warum das Ministerium gleichzeitig Schwangeren von der Impfung abrät, bleibt offen.

 

bundeswehr-impfung.jpg
Unabhängig von den quecksilberhaltigen „Verstärkern" und anderen „Zusatzstoffen" gibt es keine medizinisch nachvollziehbaren Gründe für die vorgesehene Impfung bald der halben Bevölkerung mit einem Impfstoff, bei dessen Prüfung die sonst vorgeschriebenen Testphasen zum Zwecke der schnellstmöglichen Bereitstellung stark verkürzt und vereinfacht wurden. Demgemäß liegen keine sicheren Informationen über eine angebliche Unbedenklichkeit auch ohne Additive vor.
Man verlässt sich allein darauf, daß bisherige, ähnliche Grippeimpfstoffe relativ gut verträglich waren.

Im Zusammenhang mit der Schweinegrippe wird seitens der Medien immer wieder Angst geschürt mit dem Verweis auf die spanische Grippe, die 1918 Millionen dahinraffte. Es gibt aber nicht den geringsten Hinweis darauf, daß die heutige Schweinegrippe einen Verlauf wie die spanische Grippe nehmen wird.

Insgesamt haben sich in Deutschland bisher 21 600 Menschen infiziert. Die Grippe verläuft meist mild, d.h. die Betroffenen klagen über Husten, Halsschmerzen und leichtes Fieber an 2-4 Tagen.

Bis jetzt gab es in Deutschland 2 Todesfälle, die der Schweinegrippe zugerechnet werden. Eine Frau aus Gelsenkirchen starb in der Uni-Klinik Essen an den Folgen einer so genannten Superinfektion mit mehreren Erregern. Darunter war auch das Schweinegrippevirus. Die 180 Kilo schwere Frau (Raucherin, Diabetikerin) war nach einer verschleppten Grippe ins Krankenhaus eingeliefert worden. In Bayern ereignete sich ein Todesfall, der mit einer Infektion an Schweinegrippe in Zusammenhang steht. Bei dem Fall handelt es sich um einen 5-jährigen Jungen aus dem Landkreis München mit schweren Vorerkrankungen.

Beide Tote sind so genannte opportunistische Todesfälle, d.h. die Schweinegrippe hätte sie nicht getötet, wenn sie nicht bereits schwerste Vorerkrankungen gehabt hätten.

In Europa gibt es bis jetzt 190 Todesfälle, davon 115 aus Frankreich und Großbritannien vor allem weil in die Statistik deren Kolonialgebiete mit eingehen. Dies zeigt auf, daß es die Lebensbedingungen sind, die über die Schwere des Verlaufs der Schweinegrippe entscheiden. Nicht nur Menschen mit erheblichen gesundheitlichen Vorbelastungen können an ihr sterben, sondern besonders solche, die an Unterernährung und Raubbau an ihrem Körper leiden, den sie als ihr einziges Kapital zum Überleben vermarkten müssen.

In diesem Fall gilt dies in einem höchst wörtlichen Sinn: Das Blut, das in unseren Kliniken verbraucht wird, stammt zu einem großen Teil aus den Slums der Halbkolonien, in denen die Menschen für ein paar Dollars ihr Bluteiweiss verkaufen. Ihr Tod ist dann laut medizinischer Statistik auf irgendeine Infektionskrankheit zurückzuführen, nicht aber auf die durch das regelmäßige Abzapfen der Immuneiweisse geschwächte Abwehr ihrer Körper. Nicht zufällig traten die ersten gehäuftenTodesfälle an der Schweinegrippe in Mexikostadt auf und die Medien wunderten sich, daß ihr Verlauf in den kapitalistischen Metropolen völlig harmlos war.

So ist es auch kein Zufall, daß die spanische Grippe gerade 1918 einen derart schweren Verlauf nahm. Millionen Menschen waren infolge ihres durch die Folgen des Weltkrieges geschwächten Immunsystems gegen das Virus wehrlos. Auch die Pest im 14. Jahrhundert wurde nicht vom Teufel oder wahlweise von den Juden verursacht, sondern war Folge der Verschlechterung der hygienischen Zustände durch veränderte soziale und ökonomische Bedingungen. Die Tuberkulose im 19. Jahrhundert war Volkskrankheit wegen der miserablen Lage der Arbeiterklasse und minderte sich mit deren Besserung, keineswegs aber durch eine bessere Medizin.

Nachdem sich der milde Verlauf der Schweinegrippe inzwischen nicht mehr zu einem Vergleich mit der spanischen Grippe eignet, wird jetzt in den Medien behauptet, die Impfung sei nötig wegen der so genannten „zweiten Welle", die im Winter auf uns zukomme. Diese sei ungleich gefährlicher. So wird auch die Eile bei der Herstellung und Überprüfung des Impfstoffes begründet.

Jedoch handelt es sich dabei um eine reine Spekulation. Zwar verläuft die „normale" Grippe in der Regel so, daß einer harmlosen Vorphase eine schwere zweite folgt, jedoch ist durch nichts belegt, daß die Schweinegrippe schwerer verlaufen wird als die saisonale normale Grippe, die in jedem Winter in Deutschland Millionen infiziert. Nach Angaben des Robert Koch-Institutes gab es im Winter 2002/2003 in Deutschland 5 Millionen Infizierte und 16.000 bis 20.000 Todesfälle, die auf eine Influenza zurückzuführen waren - die Zahl ist in der Regel höher als die Zahl der Verkehrstoten. Allerdings handelt es sich auch hier bei den meisten Toten um „opportunistische Todesfälle", d.h. die Grippe gibt hauptsächlich denjenigen Kranken den Rest, die auf Grund ihren Vorerkrankungen bereits erheblich geschwächt sind.

Die vorgesehene Massenimpfung ist darum nicht ein vorbildliches Verhalten der Regierung, die das Ziel verfolgt, die Menschen rechtzeitig zu schützen, sondern zum einen ein Milliardengeschenk an die Pharmaindustrie, die sich so einen Markt für ein überflüssiges Produkt schafft und zum anderen der erste flächendeckende pharmazeutischen Großversuch, dessen Folgen unabsehbar sind.

Nicht nur ist das Ausmaß möglicher Nebenwirkungen unbekannt. Hinzu kommt die Gefahr, daß durch die Durchimpfung der Hälfte der Bevölkerung gerade das Risiko steigt, dessen wegen die Angst vor dem Virus geschürt wurde: Das Überspringen auf andere Arten und die Kreuzung mit deren spezifischen Viren. Folge kann das Worstcase-Szenario sein, das Entstehen eines völlig neuen Virus, der sich rapide ausbreitet, hochaggressiv ist und gegen den unser Immunsystem in keiner Weise geschützt ist.

 




 

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