| Der Zentralrat hat Broder verdient |
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| von Evelyn Hecht-Galinski - www.palaestina-portal.eu |
28.10.2009
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Oder „Wer Butter auf dem Kopf hat, sollte die Sonne meiden"Wäre der Pornoverfasser doch bei den St.Pauli-Nachrichten geblieben! Interessanterweise nahmen die Medien Broders PR-Gag gierig auf. Wie undankbar von Broder, wo Präsidentin Knobloch ihn doch so unterstützte und sich als sein Fan zu erkennen gab. Wer steckt also wirklich hinter diesem Coup? Lala Süsskind, der Berliner Gemeinde-„Giftzwerg", selbst Mitglied im Präsidium des Zentralrates, oder der Stahlhelm-Bundeswehr-Folter-Professor aus München, soeben aus dem Münchner Gemeindevorstand (Vorsitz „Knobloch") ausgeschieden (Denunziation ist eine Spezialität von ihm), oder Kollegen wie Vize Graumann oder Korn, wer weiß? Oder etwa die „Hasbara", oder gar der Mossad? Wer weiß, wer weiß ... Auch die NPD hat Broder aufgegriffen und sich sehr interessant mit ihm aus einander gesetzt. In der Tat hat es der „Antisemitismus-Experte" Broder geschafft, dem Zentralrat wieder ein bisschen auf die Sprünge zu helfen. Alle Vorurteile, die man tatsächlich gegen diesen Zentralrat samt seines konvertierten Sekretärs haben kann, werden nur bestätigt. Gerade Broder, dessen Steckenpferd es ist, alle Israel-Kritiker als Antisemiten zu verunglimpfen, beschimpft den Zentralrat, das „gute Gewissen Deutschlands" zu sein. Merkwürdig, weil Broder und der Zentralrat im Grunde deckungsgleich agieren und dieselben unsäglichen Themen vertreten. So will Broder die Holocaustleugnung nicht mehr bestraft sehen. Warum wirft Broder dann z.B. Ahmadinejad genau dieses vor? Die Stellungnahmen des Zentralrates zu allem und jedem sind ins Inflationäre abgedriftet und werden zwar noch wahrgenommen, aber nicht mehr beachtet. Aber sieht es denn bei Broder anders aus? Hatte nicht - unter anderem Broder - ebenso wie der Zentralrat - die perfide Treibjagd gegen die Bundesverdienstkreuz-Verleihung an Felicia Langer begonnen? Einmalig in der Bundesrepublik Deutschland dieser unverschämte Briefwechsel mit dem Tübinger OB Palmer und dem Bundespräsidialamt! Wäre Broder nicht Jude, hätte man ihm denn überhaupt geantwortet? Nur in Deutschland können Selbstdarsteller und Sarkasten noch so groß herauskommen. Wie bezeichnete er sich im Spiegel: als „Sohn von KZ-Krüppeln" ! Dieser Geschmacklosigkeit ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Auch in Israel konnte er nichts werden; da gibt es zu viele „Gleiche". So hat ihn der Zentralrat der Juden in Deutschland, der wie er als Sprachrohr der israelischen Regierung agiert und als Außenstelle der israelischen Botschaft fungiert, verdient. Wenn er dem Zentralrat vorwirft, sich als Weltgewissen aufzuführen, ist er doch mit dem Zentralrat deckungsgleich, der an Darfur und anderes erinnert, die Palästinenser aber aus guten Gründen in dieser Aufzählung „vergisst". Oder soll dieser PR-Gag hier nur vom Goldstone-Bericht ablenken, den Israel so vehement bekämpft? Vielleicht sind das die wahren Gründe für diesen Broder-Vorstoß, wer weiß ...? Übrigens wird der Goldstone-Bericht demnächst dank Abi Melzer und des „Semit" in deutscher Übersetzung vollständig vorliegen. Eigentlich sollte uns die Zeit viel zu schade sein, um sich mit uninteressanten Pornoverfassern zu beschäftigen. Sonst hätten wir ihn ja doch verdient. ... Viel schlimmer allerdings ist, wie die Israel-Lobby-Politik mit vorauseilendem Gehorsam beantwortet wird: eine E-mail der Deutsch-israelischen Gesellschaft (DIG) reicht, und OB Ude, München, kündigt die Räumlichkeiten für ein Wochenendseminar im Pädagogischen Zentrum. Besonders die Begründung des Schreibens der DIG München vom Vize- Vorsitzenden Stefan Staufner lässt aufhorchen. Außer der üblichen Verleumdung gegen Prof. Ilan Pappe wird für diese Veranstaltung die Einladung einer Gegenposition z.B. von Michael Wolffsohn gefordert. Welche Ironie! Hatte nicht Broder z.B. eine Einladung in die Villa Lessing nach Saarbrücken als Gegenposition zu mir mit der Begründung abgelehnt: „Da könnte ich ja gleich mit Horst Mahler diskutieren." Auch von der jüdischen Gemeinde fand sich niemand! Hatte nicht Ilan Mor, der ehemalige Gesandte der israelischen Botschaft, abgelehnt, mit mir als Gegenposition in einer Phoenix-Talkshow aufzutreten? Oder weigerte sich nicht Generalsekretär Stephan Kramer als Gegenposition im Deutschlandfunk Streitgespräch anzutreten? Solche Beispiele ließen sich seitenweise fortsetzen. Das ist also die traurige deutsche Wirklichkeit im Jahr 2009. Vergessen wir also den sich selbst als „ islamophoben" bezeichnenden Broder. Lernen wir lieber von der Türkei! Auch in Deutschland und Europa sollten prominente und weniger prominente Juden sich von der israelischen Unrechtspolitik distanzieren. Durch die Billigung dieser Politik machen wir uns tatsächlich der schrecklichen israelischen Verbrechen mitschuldig. Hatte nicht der Zentralrat während des Gazakrieges große Anzeigen, einseitig die israelischen Kriegsverbrechen verherrlichend, in deutschen Zeitungen gebracht? So wurde "Präsidentin Knobloch" nicht mit in den Gazakrieg gezogen, wie sie fälschlicherweise behauptet, sondern hat mit dem Zentralrat - als Körperschaft des öffentlichen Rechts - Steuergelder missbraucht. Genau so wie der deutsche Staat, wenn er unsere Steuergelder für Waffen, Rüstungsgüter und Kriegsschiffslieferungen für einen Staat missbraucht, der die Genfer Konventionen mit Füßen tritt. Pfui!!! Das ist also lt. Bundeskanzlerin Merkel „deutsche Staatsräson". Ein Fußtritt gegen das Grundgesetz! Ich frage uns alle, wie lange müssen wir diese Taten und Art der Propaganda noch hinnehmen, in die wir alle ungefragt hineingezogen werden? Die Türkei wacht langsam auf und beginnt umzudenken. Am 27. Dezember jährt sich der Beginn des schrecklichen Gazakrieges mit dem harmlosen Namen „Gegossenes Blei". Tatsächlich handelte es sich um „vergossenes Blut", durch Luftangriffe, Phosphorbomben und eine menschenrechtsverletzende Kriegsführung der Armee, der „einzigen Demokratie im Nahen Osten" gegen eine wehrlose Zivilbevölkerung des am dichtesten besiedelten Freiluftgefängnisses der Welt, nämlich des Gazastreifens. Daher sollten wir Deutsche am 27. Dezember Flagge zeigen, und diese auf Halbmast setzen - als ein Zeichen der Trauer für die 1400 getöteten Palästinenser in Gaza. Lassen Sie uns gemeinsam ein Zeichen setzen und sagen: „nicht in unserem Namen!" Evelyn Hecht-Galinski, Publizistin Ergänzende Links: Reaktionen auf Henryk M. Broder Aktion: "Ich werde Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland >>> Landgericht Berlin - Urteil Pornoverfasser >>> NPD - Der Spaltpilz in der jüdischen Schuldkult-Zentrale >>> Die Jagdaktion gegen Felicia Langer >>> Henryk M. Broder organisiert wie ein Beleg zeigt wohl mit hauptverantwortlich die Aktion: "Gebt euer Bundesverdienstkreuz zurück. - >>> Henryk M. Broder und Boris Palmer >>> Die Achse des Guten: Die Saar ruft >>> The "Best" of Henryk M. Broder - Sein "zweite Gesicht" >>> {jcomments on}
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