| Von Berlin nach Palästina: Egal wo, egal wie hoch - alle Mauern werden fallen |
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| von Bürgerkomitee Bilin (Übersetzung: M.Forberg) |
09.11.2009
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Der 20.Jahrestag des Falls der Berliner Mauer wird an diesem Freitag mit Massendemonstrationen in der gesamten Westbank begangen, bei denen ein sofortiger Abbau der israelischen Mauer und der Siedlungen gefordert wird.
Genau vor 20 Jahren, am 9.November 1989 wurde die Berliner Mauer innerhalb von zwei Tagen zur Geschichte - zwei Tage, die die Hoffnung auf eine Welt nährten, in der es keine Mauern mehr gibt, die Menschen voneinander trennt. Heute wird eine zweimal so hohe und fünfmal so lange Mauer von Israel in grober Missachtung des internationalen Rechts in der West Bank errichtet, um Palästinenser von ihrem Land zu trennen. Entgegen dem Gutachten des Internationalen Gerichtshofes (IGH) von 2004, das die israelische Mauer für illegal erklärt und ihre Entfernung gefordert hatte, änderte sich vor Ort nichts. Die Demonstrantinnen und Demonstranten stellten ein Modell der Mauer an der Mauer auf, um deutlich zu machen, dass - so wie die Berliner Mauer vor 20 Jahren fiel - die Mauer in Bilin heute fallen muss. Der Jahrestag des Falls der Berliner Mauer wurde zum Internationalen Aktionstag gegen Israels Sperranlage erklärt. Heute forderten die Protestierenden ihre Entfernung und versuchten, die Entscheidung des IGH umzusetzen. Mehrere Demonstranten litten unter Tränengasinhalationen aus Patronen, die die israelischen Besatzungssoldaten auf sie schossen, in der Absicht, den wöchentlichen Protest von Biliner Bürgerinnen und Bürgern und Solidaritätsgruppen zu unterdrücken.Zu der Demonstration hatte das Bürgerkomitee gegen die Mauer aufgerufen. Sie begann direkt nach den Freitagsgebeten. Den Biliner Bürgern schloss sich eine Gruppe von internationalen und israelischen Friedensaktivisten an. Zusammen trugen sie palästinensische Fahnen und Spruchbänder, auf denen sie die Besatzung, die rassistische Politik des Mauerbaus, der Landenteignung, der Straßenschließungen und des Tötens von unschuldigen Menschen verurteilten. Der Brecht-Eisler-Chor aus Brüssel sang mehrere Solidaritätslieder um den Widerstand in Bilin zu unterstützen. Die Musiker haben in Belgien eine gesangliche Darbietung zusammen gestellt, die sich unter dem Titel "Grenzzaun der Schreie" (www.shoutingfence.be) mit der palästinensischen Situation beschäftigt. Der Text stammt von (dem 2008 verstorbenen palästinensischen Schriftsteller, M.F.) Mahmoud Darwisch. (Aus einer Stellungnahme des Chores:) "Nach den Aufführungen (dieses Stückes) wollten wir mit eigenen Augen sehen, was die Auswirkungen im alltäglichen Leben der Palästinenser sind. Unsere Teilnahme an der Demonstration in Bilin intensiviert unsere Verbundenheit mit dem palästinensischen Freiheitskampf. Auf diese Art möchten wir in Belgien das Bewusstsein für die Besatzung und die Apartheidsmauer schärfen." Außerdem war aus Irland eine Gruppe des IPSC (Ireland Palestine Solidarity Campaign) vor Ort. Zwei Tage zuvor besuchte eine große Gruppe von europäischen Diplomaten Bilin. Sie gingen bis an die Mauer, um in Erfahrung zu bringen, wie sie das Land der Dorfbewohner raubt. Die Diplomaten kamen aus Rumänien, Frankreich, Slowenien, Schweden, Großbritannien, Portugal, Dänemark, den Niederlanden, Malta, Österreich, Finnland, der Tschechischen Republik, Polen, von der EU, aus Irland und Belgien. Von: http://www.palaestina-portal.eu/ Hier Videos zu den Mauerdemos ist Westjordanland gucken: Auch diese Mauer wird fallen: Nieder mit der Apartheid-Mauer in Palästina
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Der 20.Jahrestag des Falls der Berliner Mauer wird an diesem Freitag mit Massendemonstrationen in der gesamten Westbank begangen, bei denen ein sofortiger Abbau der israelischen Mauer und der Siedlungen gefordert wird.















