| Das Licht der Nationen |
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| von Gilad Atzmon - www.tlaxcala.es |
24.11.2009
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"Israel ist das Licht
der Nationen", heißt es in der Torah*. Wirklich und nicht nur, weil die
Torah es sagt. Israel steht an der Spitze von allen in vielerlei
Beziehung. Nur als Beispiel: bei der Terrorisierung von zivilen
Bevölkerungen und bei der Praktizierung von den verheerendsten und
mörderischsten Praktiken gegenüber Alten, Frauen und Kindern.
Die Jerusalem Post hat gestern berichtet, daß der Vorsitzende des Militärkommittees der NATO Admiral Giampaolo Di Paola Israel zu Beginn der Woche besuchte, um "die IDF*-Taktiken und Methoden (zu studieren), die die militärischen Allianz in ihrem Krieg in Afghanistan anwenden kann". Ein hoher israelischer Offizier fügte hinzu: "Heute hat die NATO nur eine Sache im Kopf und zwar, wie sie den Krieg in Afghanistan gewinnen kann ... Di Paola war sehr beeindruckt von der IDF, die eine üppige Informationsquelle bedeutet auf Grund ihrer operativen Erfahrungen."
Ich würde sowohl dem
israelischen Offizier als auch Admiral Di Paola raten, ihre
Begeisterung etwas zu zügeln. Die IDF hat seit 1967 keinen einzigen
Krieg mehr gewonnen. Ja, sie hat viele Zivilisten ermordet, viele
Städte flach gemacht, Millionen verhungern lassen, sie hat
jahrzehntelang täglich Kriegsverbrechen begangen, aber dennoch, einen
Krieg hat sie nicht gewonnen. Die IDF kan also kaum die NATO lehren,
wie sie den Krieg in Afghanistan gewinnen kann. Wenn die NATO-Generale
dumm genug sind, der IDF-Taktik zu folgen, so wie die israelischen
Generale, dann werden sie bald sehen, wie sich die Anklagen wegen
Kriegsverbrechen gegen sie häufen werden. Sie werden vielleicht sogar
das Glück haben, ihre Zellen mit ein paar Israelis zu teilen, wenn erst
einmal Recht gesprochen wird.
In dem jüdischen Staat war man begeistert von dem Besuch Admiral Di Paolas. Man betrachtete dies als eine weitere Versicherung von 'Business as usual'. Der Besuch des höchsten NATO-Offiziers war dort, um die Überzeugung zu verbreiten, daß sich niemand um den Goldstone-Bericht kümmere. "Di Paolas Besuch ist wichtig", sagt die Jerusalem Post, "da er zu einer Zeit kommt, wo die IDF zunehmender Kritik unterworfen wird in Folge des Goldstone Berichts zur Operation Cast Lead und der Entscheidung der Türkei - eines NATO-Mitgliedes - Israel von den gemeinsamen Luftwaffenübungen auszuschließen."
Es wäre jedoch entscheidend,
die entstehenden wechselseitigen Interessen zwischen den beiden
Parteien, Israel und NATO, näher zu bestimmen. "Bei ihrem Treffen
diskutierten Di Paola und Ashkenazi Wege, um die
israelischen-NATO-militärischen Verbindungen zu Während die Israelis verzweifelt die NATO-Legitimität brauchen, ist die NATO weitaus bescheidener. Alles, was sie braucht, ist Wissen und Taktik. Aus irgendeinem Grund besteht sie darauf, von den Israelis zu lernen, wie man einer zivilen Bevölkerung Qualen zufügt. Das heißt mehr Qualen, als man ohnehin schon zufügt. "NATO-Verteidigungsoffiziere sagten, daß Di Paola diese Treffen mit der IDF benutzte, um neue Technologien kennenzulernen, die im Krieg in Afghanistan verwendet werden können." Die Jerusalem Post berichtet, daß Israel "weltführend (sei) bei der Entwicklung von spezialisierten Panzerungen zum Schutz gegen improvisierte Explosivsätze (IEDs), gewöhnlich Straßenbomben (Unkonventionelle Sprengvorrichtung) genannt." Das ist tatsächlich der Fall. Israelische Generäle haben vor langer Zeit gemerkt, daß ihre wertvollen jungen Männer es vorziehen, sich in ihren Panzern zu verstecken, statt den 'Feind', d.h. die Zivilbevölkerung, Kinder, Alte und Frauen direkt anzugreifen. Aber das ist noch nicht alles. Di Paola war auch interessiert an "den israelischen Fähigkeiten und Methoden zur Nachrichtengewinnung, die von der IDF benutzt werden, wenn sie in bevölkerten Stadtzentren operiert". Di Paola merkte an, daß "die NATO und die IDF ähnlichen Bedrohungen gegenüberständen - die NATO in Afghanistan und Israel in seinem Krieg gegen die Hamas und die Hisbollah". Ich würde dem Admiral Di Paola vorschlagen, sofort aufmerksam den Goldstone-Bericht zu lesen, damit er seine eigenen persönlichen Konsequenzen begreift, sobald er anfängt, die "israelischen Taktiken" umzusetzen. Wenn Admiral Di Paola seiner Armee dienen will, sollte er wirklich Israel besuchen, er sollte auch jeden Kriegsverbrecher im Militär und der Politik treffen, damit er genau weiß, was er NICHT zu tun hat.
Wenn uns Frieden am Herzen liegt, und wenn wir ihn bewahren wollen, dann können wir nur eins tun: uns so weit wie möglich von jeder geistigen, ideologischen, politischen und militärischen Beziehung zum Zionismus, Israel und seinen Lobbies fernzuhalten. Wenn 'Israel' wirklich ein "Licht für alle Nationen" ist, dann sollte uns doch jemand mal erklären, warum seine Aussichten auf Frieden immer geringer und finsterer werden. Meine Antwort ist sehr einfach. Israel kann leicht als "Licht für alle Nationen" gesehen werden, so lange man von Israel lernt, was man nicht tun soll. Das ist in der Tat die Botschaft, die uns von den großen humanistischen Propheten Jesus und Marx überliefert wurde. Liebe deinen Nächsten, lebt zusammen, erhebt euch über das Stammesdenken in das Reich des Universums. Und das ist genau das, was die Israelis nicht begreifen können. Aus irgendeinem Grund lieben sie sich selbst beinahe so sehr, wie sie ihre Nachbarn hassen. Wenn Admiral Di Paola die Herzen und Köpfe des afghanischen Volkes gewinnen will (statt einen 'Krieg zu gewinnen'), sollte er erst einmal lieben lernen. Das ist etwas, was er nicht in Jerusalem oder Tel Aviv lernen wird. Eher in Gaza, Ramallah und Nablus.
*"Ich,
der HERR, ich habe dich in Gerechtigkeit gerufen und ergreife dich bei
der Hand. Und ich behüte dich und mache dich zum Bund des Volkes, zum
Licht der Nationen." (Jes.42,6)
NATO bittet Israel um Flottenunterstützung
Mit der Entscheidung der NATO, die israelische Flotte um Unterstützung zu bitten, sind die Verbindungen zwischen Israel und der NATO gefestigt worden. Israel wird eines seiner Kriegsschiffe in das Mittelmeer entsenden, um sich der NATO Active Endeavor Seestreitmacht anzuschließen, die das östliche Mittelmeer patrouilliert und die Schiffahrt überwacht, um mitzuhelfen, terroristische Aktivitäten aufzudecken, abzuwenden und vor ihnen zu schützen und, wenn notwendig, Schiffe zu entern.
Die Operation wird vom Allied
Maritime Component Command in Neapel, Italien durch einen im ötlichen
Mittelmehr eingesetzten Einsatzverband geleitet. Der stellvertretende Generalsekretär der NATO, Claudio Bisogniero, wird am Montag und Dienstag nächster Woche mit einer Delegation in Israel sein, um auf hoher Ebene Gespräche mit israelischen Offizieren über die israelische Beteiligung im Mittelmeer zu führen. Während seines Besuches in Tel Aviv und Jerusalem wird Bisogniero den stellvertretenden Premierminister und den Außenminister Avigdor Lieberman treffen, den Vorsitzenden und Mitglieder des Außen- und Verteidigungskommittees der Knesset, den stellvertretenden Verteidigungsminister Matan Vilnai, den Chef des Nationalen Sicherheitsrates von Israel, Dr. Uzi Arad und andere Regierungsmitglieder. Wenn alles wie geplant verläuft, wird sich das israelische Kriegsschiff wahrscheinlich Anfang nächsten Jahres der NATO-Streitmacht anschließen.
Es sind Abmachungen getroffen worden, daß das
israelische Kriegsschiff nicht an Missionen in arabischen
Territorialgewässern teilnimmt.
Quelle: www.macaunews.net/story/567937 Quelle: Der Autor - As the Light onto the Nations Originalartikel veröffentlicht am 21.112009 Über den Autor Einar Schlereth ist ein Mitglied von Tlaxcala, dem internationalen Übersetzernetzwerk für sprachliche Vielfalt. Diese Übersetzung kann frei verwendet werden unter der Bedingung, daß der Text nicht verändert wird und daß sowohl der Autor, der Übersetzer, der Prüfer als auch die Quelle genannt werden. URL dieses Artikels auf Tlaxcala: http://www.tlaxcala.es/pp.asp?reference=9334&lg=de
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"Israel ist das Licht
der Nationen", heißt es in der Torah*. Wirklich und nicht nur, weil die
Torah es sagt. Israel steht an der Spitze von allen in vielerlei
Beziehung. Nur als Beispiel: bei der Terrorisierung von zivilen
Bevölkerungen und bei der Praktizierung von den verheerendsten und
mörderischsten Praktiken gegenüber Alten, Frauen und Kindern.
verbessern und auch den Plan, die israelische Kriegsflotte in Active Endeavor
zu integrieren, eine NATO-Mission, die nach den 9/11 Angriffen
eingerichtet wurde, wonach NATO-Schiffe das Mittelmeer patrouillieren,
um illegalen Terror-Aktivitäten zu verhindern." Dies ist in der Tat ein
wichtiger Schachzug für die Israelis. Gegenwärtig operiert die
israelische Flotte im Mittelmeer wie eine Horde jiddischer Piraten, die
in internationalen Gewässern Schiffe überfallen, kapern und rauben.
Operieren sie erst einmal unter der NATO-Fahne, wären die Israelis in
der Lage, im Namen des 'Westens' jedes Schiff auf hoher See zu
terrorisieren. Für den jüdischen Staat wäre das ein großer Schritt
vorwärts. Bisher haben die Israelis Greueltaten im Namen des jüdischen
Volkes begangen. Aber operieren sie unter der NATO-Fahne, dann sind die
Israelis in der Lage, ihre Piraterei im Namen 'Europas' durchführen.
Solch ein Zug ist ein weiterer Beweis für den geistigen und
ideologischen Übergang innerhalb des Zionismus vom "gelobten Land" zum
"gelobten Planeten".
NATOs
Chancen, den Krieg in Afghanistan zu gewinnen, sind nicht begrenzt, sie
sind vielmehr erschöpft. Sie kann nur verlieren. Einige
Militäranalytiker und Veteranen meinen, daß sie bereits verloren hat.
Die NATO hat hinreichend Blutbäder über das afghanische Volk gebracht,
ohne irgendeines der militärischen oder politischen Ziele zu erreichen.
In Anbetracht, daß Israel 2006 im Libanon von der kleinen
paramilitärischen Hisbollah schwer erniedrigt wurde und auch nicht
seine militärischen Ziele in der Operation Cast Lead bei seinem
Genozidkrieg gegen die Hamas erreichen konnte, gibt es nichts, was die
NATO von den Israelis lernen könnte. Sollte die NATO fortfahren,
zusätzliche IDF-Taktiken einzuführen, würde sie damit nur eine
dramatische Verringerung der Sicherheit in ganz Europa und den USA
erreichen.















