www.mamboteam.com
  Home arrow Ausland arrow Naher Osten arrow Die Grüne Bewegung: nächste Runde im iranischen Machtkampf
03.09.2010
 
 
Hauptmenü
Home
Neueste Nachrichten
Linke Nachrichten Agentur
LinkeZeitung-TV
Newsticker
Marxismus Weblinks
Inland
Ausland
Wirtschaft
Kultur
Jugend
Frauen
Theorie
Positionen und Debatte
Leserbriefe
Linke Zeitung Berlin
Linke Zeitung Düsseldorf
Linke Zeitung Köln
Linke Zeitung Kassel
Konzeption
Archiv
Spendet !

   "Die erste Freiheit
   der Presse 
   besteht darin,
   kein Gewerbe
   zu sein"

marx.jpg


 




 

 

 

   
 Karl Marx

spendet.jpg

Ranking
Google Anzeigen
Banner linke Seite


LaikaBibliotheknotrans.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



rigo.jpg

 

 

 

 


sanktionen.jpg

 

 

 

 
boycott-apartheid.jpg

 

 

 

 

 

 

 

RH_Mumia_03.jpg

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 keinfriedenmitdernato.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

checkpoint.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 unterfalscherflagge.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

wahlcomputer1.jpg

  

 

 

 

 

 

 

rotehilfe.jpg

 

 

 

 

 

 

weblestlinkezeitung.jpg

 

 

 

 

 

 epa.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

breitesbuendnis.jpg

   


 

zeitungslogo.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

uruknetgif

 

 

 

 

 


logo-init-150.jpg 


arbeitermacht.jpg






isbanner150.jpg




 

NLO-Logo negativ mit Schrift-150.jpg


  

 





marxini.jpg 

 

 

 

so_fist.jpg

 

 

 

 

 

 

revo.jpg






aufbau.jpg



bolschewik.jpg



arbeiterpolitik.jpg



arbeiterstimme.jpg

 

wildcat.jpg

 

 

 

 

revolution.jpg


 



GIB.jpg

 

 

labournet.jpg

 

 


gendreckweg.jpg

  

 

 

 

 

 

kanalb.jpg

  

 

 

luxemburg_a_-_nelte_250.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Krise und Widerstand
  Finanzmarktkrise -
Rückblick und Ausblick
  Vor einem neuen
Wirtschaftsaufschwung?
  Das reformistische Schaf im autonomen Wolfpelz
  Mindestlohn,
Mindesteinkommen
oder "bedingungsloses
Grundeinkommen"?
  Europäisches
Aktionsprogramm
gegen die Krise
  Bildungsstreik: Bilanz,
Perspektive und Programm
  Massenstreikdebatte 1910:
Kautsky versus Luxemburg

A5 Buch, 224 Seiten, € 9

Zu bestellen über:
Kontaktadressen

 

Statistics
Besucher: 575590597
Die Grüne Bewegung: nächste Runde im iranischen Machtkampf PDF Drucken E-Mail
von Ali Schirasi - http://alischirasi.blogsport.de    28.12.2009 - bisherige Aufrufe: 1133

4.jpg16. Adhar (Asar) - der Tag der Studentenbewegung

Der 16. Adhar - d.h. der 7. Dezember dieses Jahres, war die erste Etappe im Kräftemessen zwischen dem Regime und seinen Gegnern in der jüngsten Zeit. Der 16. Adhar ist der traditionelle Gedenktag der Studentenbewegung an drei Opfer der Repression des Schahregimes. Die neue Bewegung hatte sich vorgenommen, an diesem Tag an möglichst vielen Hochschulen Protestkundgebungen abzuhalten und möglichst auch in die Bevölkerung zu tragen. Das Regime war vorbereitet und versuchte einerseits, die Hochschulen gegen die Umwelt abzuriegeln, andererseits schickte sie ihre Zivilbeamten und Bassidschis in die Unis, um die Kundgebungen im Keim zu ersticken. Dank der Tatsache, dass die Studenten sich nicht für eine zentrale Aktion an einer Uni, sondern an vielen Hochschulen gleichzeitig entschlossen hatten, gelang es der Regierung nicht, die Demos zu verhindern. Lediglich die Isolierung von der Außenwelt war erfolgreich. Aus der Sicht der Studierenden war der Protest ein Erfolg. Und sie verkündeten schon: „Wa‘de-ye ma, Tasu‘a, Wa‘de-ye ma, Ashura". (Wir versprechen euch, am Tasu‘a-Tag und am Ashura-Tag machen wir weiter. Die beiden Tage sind die wichtigsten im schiitischen Trauermonat Moharram.)

Bildverbrennung - eine Provokation der Regierung?

Die Machthaber zogen darauf ihr nächstes Register: Sie strahlten über das staatliche Fernsehen aus, wie ein Photo von Ajatollah Chomeini verbrannt wird und behaupteten, das hätten die Anhänger der Grünen Bewegung getan. Auf diesem Weg hofften sie, unter den konservativ denkenden Menschen eine Gegenreaktion auszulösen und eine Gegenbewegung auf die Straße zu holen. Aber sie hatten die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Selbst in der 12-Millionen-Stadt Teheran brachten sie damit gerade einmal 7000 Menschen auf die Straße, in vielen anderen Orten fanden bedeutend kleiner Proteste statt. Die oppositionellen Kandidaten Karrubi und Mussawi beantragten darauf bei den Behörden eine Erlaubnis, mit dem Bildnis von Chomeini auf die Straße gehen zu dürfen, um gegen diese Entweihung zu protestieren, was aber abgelehnt wurde. Das ist ein weiteres Indiz dafür, dass diese Bilderverbrennung möglicherweise ein Werk der Staatsorgane war.
Montaseris Tod - eine Million auf den Straßen

Die nächste Phase in dieser Runde war nicht geplant - der Großajatollah Montaseri starb in der Nacht vom Samstag auf Sonntag, den 20. Dezember 2009. Montaseri war einer der angesehensten Geistlichen im ganzen Iran, und sein Wort als auserkorener Nachfolger von Chomeini hatte Gewicht. Er wurde es nicht, weil er die Massaker Chomeinis verurteilte, und weil er auch nach der Wahlfälschung von 2009 scharfe Kritik an den machtversessenen Geistlichen übte, aber im Volk genoss er umso mehr Achtung. Die Regierung riegelte Qom ab, um zu verhindern, dass die Menschen bei seinen Angehörigen ihr Beileid bezeugten, und am Tag der Beerdigung, dem 21. Dezember, versuchten die Behörden sogar, den Leichnam zu übernehmen, um die Kontrolle über den Ablauf der Trauerfeier zu gewinnen. Aber die Trauernden ließen sich dieses Recht nicht entreißen, und so liegen die Schätzungen zwischen 500.000 und einer Million Menschen, die von Ajatollah Montaseri Abschied nahmen. Dabei wurden auch Parolen wie „Moharram mah-e chun e, Seyed Ali sar-negun e." (Der Moharram ist der Monat des Bluts (der Märtyrer), Seyed Ali (Chamenei) ist gestürzt) gerufen. Die Reaktion der Regierung: Sie verbot weitere Trauerfeiern, wie sie im Schiitentum zum 3. Tag nach dem Tod, zum 7. Tag nach dem Tod etc. üblich sind, im ganzen Land. Doch der 7. Tag fiel auf das Aschura-Fest, dem höchsten religiösen Feiertag der Schiiten, auf dem die Bevölkerung traditionel zu Umzügen auf die Straßen geht, so wie es im Katholizismus die Passionsspiele zum Kreuzestod gibt.

1.jpg

Dschamaran, am Abend des 9. Moharram

Tasu‘a - der 9. Moharram, das Vorspiel

Der Tasu‘a-Tag, der 9. Tag des Trauermonats Moharrams, selbst schon ein staatlicher Feiertag, stellte das Vorspiel dar. Die Regierung zog allein für den Raum Teheran 50.000 Personen zusammen - Bassidschis, Beamte der Geheimdienste und Pasdaran in Zivil, und stationierte sie vor dem Staatlichen Radio- und Fernsehgebäude, vor den Kasernen, vor den Gefängnissen. Außerdem postierte sie ihre Kräfte an den wichtigsten Plätzen entlang der Strecke zwischen Meydan-e Asadi bis Meydan-e Imam Hossein, sowie senkrecht dazu entlang der Vali-Asr-Straße von Meydan-e Vanak bis zur Dschomhuriye-Eslami-Straße. Die Demonstrierenden versuchten deshalb, über Nebenstraßen und Gässchen bis zu den großen Plätzen vorzustoßen. Sobald über 1000 Menschen zusammenkamen, riefen sie Parolen, beim Angriff der Regierungskräfte liefen sie wieder auseinander. Die Regierung setzte Tränengas und Pfefferspray ein, auch vom Knüppel wurde erbarmungslos Gebrauch gemacht. So kam es zwar vom Morgen bis zum Nachmittag überall Zusammenstöße, aber die Menge schwoll nirgends auf Zehntausend oder gar Hunderttausend Menschen an.

2.jpg


Angriff von Basiji und Männern in Zivil auf die Veranstaltung von Chatami am 26.12.2009

Dann kam der Abend. Am 9. Moharram hält Chatami, der ehemalige Präsident und Vorgänger von Ahmadineschad, jedes Jahr eine Ansprache zum Aschura-Tag in der Dschamaran-Moschee. Die Dschamaran-Moschee liegt im Wohnviertel von Ajatollah Chomeinis Familie, der Abglanz von Chomeinis Namen verleiht dieser Moschee fast schon einen Heiligenschein. Dieses Jahr musste Chatami sich zuvor verpflichten, nichts Politisches zu sagen, sonst dürfe er die Ansprache nicht halten. Er ging darauf ein. Von überall her strömten Menschen zusammen, viele mussten draußen vor der Moschee bleiben und wurden nicht eingelassen. Als Chatami, dessen Rede per Lautsprecher übertragen wurde, erklärte, dass Imam Hossein für die Freiheit gekämpft habe und dass die Freiheit noch wichtiger sei als Imam Hossein, war das für die Regierungsanhänger das Signal, anzugreifen. Ein Stoßtrupp von 50 Männern stürmte in die Moschee auf Chatami zu, um ihn zum Schweigen zu bringen. Die Menge war empört und rief lauthals „Tod dem Diktator". Chatamis Leibwächter zogen den Redner aus dem Verkehr und brachten ihn in Sicherheit.

3.jpg


Video von gestern Abend, Demonstration nach der verhinderten Veranstaltung von Chatami

Da die Behörden nicht mit so einer Entwicklung gerechnet hatten, dauerte es drei Stunden, bis sie genügend Kräfte zusammen hatten, um die anschließenden Demonstrationen auf den Straßen zu unterbinden. Es heißt, dass Zehntausende an den Protest-Kundgebungen in der Umgebung der Moschee - Dschamaran und Mansariye - teilgenommen haben. Die Bewohner dieser Viertel hielten ihre Haustüren offen, damit alle, die vor den Regierungskräften fliehen mussten, sich in Sicherheit bringen konnten.

4.jpg


Aschura - der 10. Moharram, ein Mosaik von Demonstrationen

Nachdem die Regierung am Vortag gesehen hatte, dass ihre Kräfte nicht reichten, verstärkte sie diese noch in der Nacht auf den Sonntag entlang der beiden Hauptachsen im Zentrum Teherans. Die Bevölkerung kam ab dem Morgen auf die Straßen. Man konnte es ihnen nicht verbieten, denn die Orte, wo die Aschura-Trauerfeiern stattfinden, die Moscheen und Hosseinijes, sind über die ganze Stadt verstreut. Und anzusehen war es auch niemandem, ob er nun zur Trauerfeier ging oder zum Demonstrieren. Ein kleiner Teil machte sich auf den Weg auf die Plätze, wo die Anhänger Chameneis ihre Trauerfeier abhielten, ein größerer Teil ging zu den Plätzen, wo jedes Jahr Aschura-Feiern abgehalten werden, und ein weiterer - beachtlicher - Teil zielte auf die Verbindungsachse zwischen Meydan-e Asadi und Meydan-e Imam Hossein bzw. zwischen Meydan-e Vanak und Dschomhuriye Eslami-Straße. Ihnen entging das verstärkte Kräfteaufgebot der Regierung nicht. Und so gingen sie wortlos die Straßen auf und ab, bis sie sich zu einer ausreichenden Zahl - etwa 1000 Menschen - gesammelt hatten, dann riefen sie Parolen.


5.jpg
Bewaffnete Sicherheitskräfte werden verjagt

Darauf griffen die Regierungskräfte an, auch die Schläger und Messerstecher auf Motorrädern. Aber sobald sie von einer Seite angriffen, fiel ihnen die Menschenmenge, die sich auf dieser Straßenachse hinter ihnen aufhielten, in ihren Rücken und bewarf sie mit Steinen.

An Stellen, wo die Regierungskräfte die Plätze besetzt hielten, riefen ihnen die Demonstranten aus den Gassen und Seitenstraßen Parolen entgegen, worauf die Beamten sie verfolgten. Das nutzten die anderen Demonstranten, auf den Platz vorzudringen. So konnten sie abwechselnd den einen, dann den andern Platz einnehmen. Beispielsweise gelang es ihnen um 13 Uhr, den Vali-Asr-Platz und den Bulwar-e Keschawars zu besetzen und die Polizei in Flucht zu schlagen. Die Menge ließ sich auch nicht von Hubschraubern einschüchtern, die über den Menschenmassen flogen, und empfing sie mit Buh-Rufen. Später wurden sie wieder von den Staatskräften vertrieben. Diese setzten schließlich sogar Schusswaffen ein, so dass in Teheran mindestens fünf Menschen an Schussverletzungen gestorben sind. Eines der Opfer ist Seyd-Ali Mussawi, ein Neffe von Mir Hossein Mussawi. Dadurch, dass die Opposition gegen das Regimes kein Zentrum hat, sondern vernetzt ist und ohne Führer auskommt, kann sie schnell reagieren und Großaufgebote der Regierung umgehen.

6.jpg


7.jpg

Demonstration am Baharistan Platz „Chamenei, schäm dich" und „Chamenei, verlass das Land"

Das zeigte sich auch heute auf dem Baharistan-Platz unweit des iranischen Parlaments. Dieser Platz liegt nicht an den Hauptachsen der Hauptstadt und die Regierung hatte nicht damit gerechnet, dass dort Demonstranten auftauchen könnten. Sie erschienen, es werden Zahlen zwischen 5000 und 10000 Menschen genannt, die sich dort zum Protest versammelten. Die Regierung schickte Verstärkung, um den Platz wieder einzunehmen, aber er wechselte dreimal die Hand, bis sie endlich die Demonstranten vertreiben konnte.


8.jpg

Video einer großen Ansammlung von Menschen, Barrikaden werden gebaut

Diese Art von Auseinandersetzungen hielten bis um 18:30 in Teheran an.

9.jpg


Die Revolution der Revolution - Handy statt Führer

Auch die Pasdaran sind sich bewusst, dass sie es nicht mehr mit einer Partei oder Organisation zu tun haben, bei der es genügt, die Führer zu verhaften und der Fall ist erledigt. Heute sind die Menschen per Internet und Handy miteinander verbunden. Das Internet lässt sich für ein paar Stunden abstellen, aber nicht landesweit. Und da die Regierungskräfte selbst per Handy kommunizieren, können sie zwar die Leistungsfähigkeit des Netzes reduzieren, aber sie hüten sich, es ganz abzuschalten. Von diesen Lücken profitiert auch die Protestbewegung.


10.jpg

Wer geht auf die Straße?


Aus sämtlichen Videos, die trotz der Zensur ins Ausland gelangen, wird eins deutlich: Diejenigen, die heute gegen die Regierung auf die Straße gegangen sind, waren nicht die Armen, die Hungrigen. Es war vor allem die Jugend, gebildete Menschen, Schülerinnen und Schüler, Studentinnen und Studenten.

Zehntausende auch in den anderen Städten auf der Straße


Wichtig ist, dass die Grüne Bewegung nicht auf die Hauptstadt beschränkt ist. In Isfahan, Schiras, Nadschaf-Abad, Maschhad, Ardabil, Tabris, gingen die Menschen ebenfalls auf die Straßen und lieferten sich Auseinandersetzungen mit den Staatskräften. Dabei wurden in Tabris vier Demonstranten getötet.


11.jpg

Straßenkampf in Teheran am 27.12.2009. Die brennenden Motorräder gehören bewaffneten Spezialeinheiten


http://alischirasi.blogsport.de/2009/12/27/die-gruene-bewegung-naechste-runde-im-iranischen-machtkampf/
Kommentare
Neuer Kommentar Suche
Anonym   |2009-12-29 10:47:26
Diese Proteste sind nichts weiter als amerikanische Einmischung. CIA und MOSSAD lässt grüßen.
Die USA haben angst vor einer militärischen Konfrontation, also setzen sie daraauf das Regime von innen zu destabilisieren.
Arme, dumme Iraner, lässt euch benutzen wie schon so viele vor euch.....
Karl   |2009-12-29 13:23:55
Sicherlich mischen sich die USA in die inneren Angelegenheiten des Irans ein. Dennoch haben die Menschen im Iran von der Terrordiktatur ihrer Regierung die Schnauze voll. Es hat nichts mit Freiheit und Antiimperialismus zu tun, wenn Kinder öffentlich an Kränen gehenkt werden, weil sie ihre Sexualität entdecken.

Wer nicht als treuer Untertan zu seiner Regierung steht, die gerade ein Problem mit den USA hat, ist noch lange kein Agent der USA. Zum kotzen dieses billige schwarz-weiß-Schema.
Chris Sedlmair  - Nix gelernt aus der Geschichte     |2009-12-29 15:51:38
haben die "linken" Fans der grünen Revolution. Nix gelernt aus 1989, nichts ghelernt aus den orangenen Revolutionen und den Vorgängen in Venezuela.

Wer ist dieser Moussavi? Der Kriegs-PM im Krieg gegen den Irak, der Mörder tausender Oppositioneller. Der Hiwi von Rafsanjani, dem korruptesten neoliberalste Kopf der iranischen Elite. Dazu etwas CIA und Mossad, etwas "liberalisierung" (der Märkte) und der Kniefall vor der imperialistischen Vorherrschaft. Die prowestlichen verlieren Wahl um Wahl und erklären die Sieger zu Wahlbetrügern. WEr dieses Spiel noch nicht durchschaut hat, hat keine Qualifikation sich als "Avantgarde" der Arbeiterklasse oder sowas aufzuspielen, sondern ist bestenfalls das Endstück des imperialistischen
Rattenschwanzes. Aus der Geschichte mit der "I""K"P und den "Arbeiter""kommunisten" im Irak sollte man gelernt haben. Nicht überall wo "links" darufsteht ist auch "links" drin. Bei der Wahl zwischen Mullahs und imperialistischen Statthaltern sind erste die Wahl des detulich geringeren Übels.
Emilio   |2009-12-29 19:04:09
Hallo Chris Du hast voll ins schwarze getroffen.So ist es.Alles andere ist dummes
Geschwätz.

Gruss
Werauchimmer   |2009-12-30 09:59:41
Es darf keine Wahl zwischen Mullahs oder imperialistischen Statthaltern geben.
Es gibt im Iran auch andere Kräfte, die demonstrieren auch und werden von dem Bastard Moussavi nur instrumentalisiert.
Die müssen unterstützt werden und keine verdammten Mullahs oder Neoliberale.

Für die sozialistische Weltrevolution, nicht für das "geringere" Übel! Verdammt noch mal!
Chris Sedlmair  - Welcome to Reality     |2009-12-30 14:20:45
Wenn eine heutige imperialistische Großmacht eine Kriegsfront gegen ein antiimperialistisches Regime eröffnet, gibt es kein "Third Camp", es gibt nur mit oder gegen die Agression. Der Kampf im antiimperialistischen LAger um die Führung, um Strategie und Taktik und Ideologie darf keinesfalls dazu führen, daß das Lager des Imperialismus daraus einen Vorteil ziehen kann. So lange die integrität des Iran nicht gesichert ist, wärer jeder Versuch einer "sozialistischen Revolution" zum Scheitern verurteilt und würde zum Triumph des Imperialismus werden. Solche "Linke" sind das schlimmste, was dem Iran passieren kann. Dafür zu sorgen, daß die Iraner sich keine SChleier mehr leisten können ist kein adequates Mittel um für Frauenrechte zu kämpfen. Ist schon lustig. Vor ein ppar Tagen in München hüpften die Jubelperser des Schahs herum um für die "grüne Revolution" PR zu machen. Wer mit solchen Leuten paktiert hat den Boden der internationalen Solidarität verlassen. Solche "Linke" sind "Neue Rechte"
Werauchimmer   |2010-01-03 09:47:46
Wo is denn der Iran bitte ein antiimperialistisches Regime?
Das isn scheiss kapitalistisches Land das einfach nur in der Defensive aktuell ist.
Was soll bitte "gegen die Aggression" sein wenn man gleichzeitig vom Regime plattgemacht wird?
Das ist kein Antiimperialismus sondern Imperialismus, und wer sich vom iranischen Regime, egal ob vom jetzigen oder von Moussavi, antiimperialismus erwartet sollte sich vielleicht nochmal, statt der unwissenden Geschwätzes über "Imperialismus" mal ein paar grundsätzliche Sachen zum Thema Rolle des Staates anschauen.
Kapitalistische Staaten gehören nicht verteidigt sondern abgeschafft.
Diese Burgfriedenidee ist der erste Schritt weg vom Internationalismus.
Der Hauptfeind steht immer zuerst im eigenen Land.

Mir antideutsches Ideengut zu unterstellen ist übrigens eine bodenlose Frechheit. Die einzige Möglichkeit wirklich für Frauenrechte zu kämpfen ist die Abschaffung eines Systems, das in seinen Grundzügen Diskriminierung von Frauen, durch Benachteiligung bei Einstellung und Beförderung, und noch wichtiger durch die kostenlose Reproduktion der Ware Arbeitskraft fest verankert hat.

Ich paktiere nicht mit den "Jubelpersern", du aber mit den Mullahs.
Chris Sedlmair  - Mal ruhig bleiben     |2010-01-03 18:46:54
1. Ich habe Dir nicht unterstellt, mit Antideutschen zu paktieren. Aber die schwingen, wie du zugeben mußt, die WErbetrommel mit den orangenen/grünen Revolutionäre. Also solltest Du überlegen, mit wem du Dich in ein Boot setzt: Schah-Perser, Antidetusche, EU und USA. Dagegen stehen Venezuela und Co., die mit Ahmadinejad im Bunde sind.

2. Ich paktiere nicht mit den Mullahs, sondern verteidige lediglich ein Regime, das vom Imperialismus bedroht wird. Aber die jetzigen iranischen Zustände sollten IMHO zu Gunsten der Werktätigen aufgelöst werden und nicht zu Gunsten des Imperialismus, das würde den iranischen Markt aufbrechen und das Land um Jahrzehnte zurückwerfen. Die Objektiven Vorraussetzungen für einen progressiven Wandel sind nicht gegeben und ich für meinen Teil fühle mich wohler mit Ahmadinejad, der von den werktätigen und armen Massen gestützt wird, als von korrupten Agenten, Massenmördern und Kriegsverbrechern wie Moussavi. Wenn Du Dich ein bißchen auskennst, wirst Du mir Recht geben, wenn ich sage, daß die Ahmadinjad Connection stück für stück den Mullahs ökonomsiche MAcht abgerungen hat. Somit steht Ahmadinjad für den weltlichen Flügel der islamischen Revolution. Seine Connection sind vor allem Revolutionsgardisten.

3. Auch ein kapitalistisches, besonders ein staatskapitalistisches Regime kann antiimperialistisch sein. Dies umso mehr, wenn es sich im Konflikt mit einem Imperialismus befindet. Siehe Lenin "Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus". Alleine der Titel verrät schon, daß es sich beim modernen Imperialismus nicht um jeden Kapitalismus handeln kann.
So kann ein imperialistisches Regime in Widerspruch stehen zu den bestrebungen der natioanlen bourgoisie weniger entwickelter Länder.

4. Im Kampf zwischen Imperialismus und nicht-imperialismus gibt es kein "Drittes Lager". Dieses Geschwätz führt Kommunisten nur in die Selbstvernichtung bzw den offenen Verrat. Siehe "Arbeiterkommunisten" im Irak und
"Irakische" "K"P.

Fazit: Somit ist jeder Versuch in der jetzigen Situatiion eine "Sozialistische Revolution" im Iran zu starten zum Scheitern verurteilt und führt zum Sieg des Imperialismus - und das auch noch für lau, also ohne Krieg. Linksradikale Revolutionsromantik sollte nicht dazu führen den analytischen Verstand auszuschalten. Ich rede nicht von oben herab oder so, denn ich habe das selbe Problem. ;-)
Kommentar schreiben
Name:
Email:
 
Website:
Titel:
UBBCode:
[b] [i] [u] [url] [quote] [code] [img] 
 
 
:angry::0:confused::cheer:B):evil::silly::dry::lol::kiss::D:pinch:
:(:shock::X:side::):P:unsure::woohoo::huh::whistle:;):s
:!::?::idea::arrow:
 
Please input the anti-spam code that you can read in the image.

3.26 Copyright (C) 2008 Compojoom.com / Copyright (C) 2007 Alain Georgette / Copyright (C) 2006 Frantisek Hliva. All rights reserved."

Letzte Aktualisierung ( 28.12.2009 )
 
< Zurück   Weiter >
Newsticker
RSS Newsfeed
LZ Print

print.jpg

 

 

 

 

  

 


 

Newsletter
bannernewsletter.jpg
Newsletter
Name:
EMail Adresse:
Gruppe:
Gemeinsam stark
wirwollenartikelbeige.jpg
Google Anzeigen

Google
Beliebte Artikel
Letzte Artikel
Banner rechte Seite

bayer.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alg2.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 sozialhilfe.jpg

 

 

 

 

 

 

 


tlax.jpg

 

 

 

 

 

ila.jpg

 

 

 


    

 america21.jpg

  




 

modemo.jpg  

 

 

 

bahnfueralle.jpg

 

 

 

 

  

      

nachrichtenpool.jpg













elo.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

survival.jpg

 
Top! Top!