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Iran: Imperialistische Kriegsvorbereitungen |
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von Eugen Hardt
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03.02.2010
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Waffenlager in Israel - Raketenbatterien am Golf
Die USA sind dabei, den Bestand ihrer Waffenlager in Israel zu verdoppeln. Herangeschafft werden Raketen, gepanzerte Fahrzeuge, Artilleriegeschütze samt Munition und andere Ausrüstung im Wert von 800 Millionen Dollar. Diese Waffen werden der Regierung der Zionisten „im Notfall" zur Verfügung gestellt.
Wie „Defense News weekly" berichtet, soll so die Unterstützung der Zionisten bei einer Konfrontation mit dem Iran sichergestellt werden. Mehr als einmal hatte die mit 500 nuklearen Sprengsätzen und Mittelstreckenraketen gerüstete zionistische Regierung dem Iran mit einem kriegerischen Überfall gedroht und erklärt im Jahre 2010 müsse das iranische Atomprogramm beendet werden oder ein einseitiger zionistischer Militärschlag werde erfolgen.
Die Anlage des Waffenlagers ist eine Reaktion darauf, daß beim Überfall auf den Libanon 2006 die zionistischen Bomben- und Artilleriegranatenbestände kritisch zur Neige gegangen waren.
In den imperialistischen Militärkreisen geht man davon aus, daß sich ein Krieg mit dem Iran über Jahre erstrecken wird und gleichzeitig gegen Hisbollah und Hammas werde geführt werden müssen.
Raketenmanöver
Vorrangegangen war das bisher größte gemeinsame zweiwöchige Manöver
beider Länder im November 2009. An dem Manöver beteiligten sich die USA
mit 17 Kriegsschiffen der 6sten Flotte im Mittelmeer. Geübt wurde die
Abwehr von Kurz- Mittel- und Langstreckenraketen, also die Abwehr eines zu erwartenden
Gegenschlages des Iran als Antwort auf einen zionistischen
Überfall.
2008 hatte die US-Regierung auf der Nevatim Luftwaffenbasis südlich von
Tel Aviv ein strategisches Radarüberwachungssystem installiert. Dieses
kann anfliegende Raketen mehrere hundert Kilometer im voraus erkennen.
Berichten zufolge wurden auch modernste Patriot PAC-3 Abwehrraketen
aufgestellt.
Raketen am Golf
In mehreren arabischen Ländern baut die US-Armee gegenwärtig acht
Batterien modernster Patriot Abwehrraketen auf, um ihre Basen und
Ölquellen gegen iranische Gegenangriffe beim geplanten Überfall zu
schützen. Mit der Installation der Patriot-Batterien ist auch die
Stationierung einer größeren Zahl imperialistischer Truppen verbunden.
Vor der iranischen Küste wurden Raketenschiffe und U-Boote positioniert,
mit denen ein Erstschlag mit taktischen Atomwaffen ausgeführt werden
kann.
US-Generalstabschef Mike Mullen erklärte, sollte Präsident Barack gegen
den Iran auf militärische Mittel setzen, müssten die Streitkräfte darauf
vorbereitet sein.
Die reaktionären Feudalregime am Golf fürchten die Zerstörung ihrer
Ölquellen durch einen iranischen Gegenschlag, wenn von ihrem Territorium
aus die Imperialisten den Angriff starten. Durch das Nadelöhr der
Straße von Hormus wird ein großer Teil des weltweit geförderten Rohöls
mit Tankern in die imperialistischen Zentren geliefert. Eine Sperrung
dieses Nadelöhr würde mit einem Schlag den Rohölpreis explodieren lassen
und eine Weltwirtschaftskrise herbeiführen. Eine Zerstörung der
Ölquellen würde dies Desaster noch vergrößern.
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Letzte Aktualisierung ( 03.02.2010 )
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