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Minister Ramsauer und der Winter |
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von Hans Fricke
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07.02.2010
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Man hält
es nicht für möglich, für wie einfältig Politiker ihr Wahlvolk halten.
Obwohl
es offenkundig ist, dass die Bauchlandung der Mövenpick-Regierung während der
ersten 100 Tage, ihr Dauerstreit, das Pochen der FDP auf Steuersenkungen trotz
leerer Kassen und Pleite der Kommunen, die schamlose Klientelpolitik besonders
der FDP, erneut sichbar geworden durch die großzüigen Parteispenden des
Milliardärs August Baron von Finck, Zusatzbeiträge, drohende Kopfpauschale und
nicht zuletzt die Fortsetzung des Mordens in Afghanistan mit noch mehr deutschen
Soldaten für das Abrutschen der zweiten Merkel-Regierung in der Wählergunst
verantwortlich sind, verbindet Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) ihr
Umfrage-Tief mit der Wetterlage.
"Klar schlägt dieses Wetter vielen aufs
Gemüt", sagte er der Bild am Sonntag. "Das
könnte auch erklären, warum die Regierung nach Umfragen bei den Bürgern im
Moment schlechter dasteht als sie tatsächlich ist." Es kann sein, dass
Ramsauer noch nie etwas davon gehört hat, dass elf Jahre vor seiner Geburt
Hitlers Popagandaminister Goebbels die vernichtenden Niederlagen der Wehrmacht
in der Sowjetunion nicht auf die
siegreiche Sowjet-Armee zurückgeführt hatte, sondern dem "General
Winter" in die Schuhe zu schieben versuchte. Sonst hätte er wohl kaum
solchen Unsinn von sich gegeben.
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Letzte Aktualisierung ( 07.02.2010 )
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