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Von der Zwei-Staaten- zur Ein-Staat-Lösung ? PDF Drucken E-Mail
von Petra Wild    12.02.2010 - bisherige Aufrufe: 2588

lossofland.jpgDer US-Sondergesandte Mitchell ist von seiner letzten Nahostmission im Januar mit leeren Händen zurückgekehrt. Die USA setzen gleichwohl ihre Anstrengungen fort, um eine Wiederaufnahme der Verhandlungen zwischen Israel und der palästinensischen Autonomiebehörde zu erreichen.

Nachdem es der US-Administration im vergangenen Jahr nicht gelungen war, die israelischen Regierung zu einer Einstellung des Siedlungsbaus in der Westbank einschließlich Ost-Jerusalems zu bewegen, fordert sie nun von der Autonomiebehörde die Wiederaufnahme von Verhandlungen „ohne Vorbedingungen". Es fragt sich bloß, worüber verhandelt werden soll, wenn das Land, das zu einem palästinensischen Staat hätte werden können, gar nicht mehr existiert. In den zurückliegenden Jahren hat Israel 40 % der Westbank faktisch annektiert und diese durch den Bau von Siedlungen, exklusiven Siedlerstraßen und Sperranlagen darüber hinaus fragmentiert.[1]

Dort leben mittlerweile über 500.000 Siedler und ihre Zahl steigt. Die Westbank wurde vom Gaza-Streifen getrennt, und dieser befindet sich aufgrund der seit 2006 stetig verschärften Blockade und der Folgen des letzten Krieges in einem Zustand der permanenten humanitären Krise. Jerusalem, das von der Knesset per Gesetz zur „ewigen und unteilbaren Hauptstadt Israels"  erklärt wurde, ist inzwischen mittels Mauer- und Siedlungsbau fast vollständig aus der Westbank herausgelöst worden, und in Ost-Jerusalem hat Israel in den letzten Monaten den Prozeß der ethnischen Säuberung intensiviert.[2] Worüber also soll verhandelt werden? Die Zwei-Staaten-Lösung ist tot und alle Versuche, die Leiche wiederzubeleben, müssen zwangsläufig scheitern.

Die Debatte über die Ein-Staat-Lösung

Unter Palästinensern, antizionistischen Israelis und Aktivisten der internationalen Solidaritätsbewegung findet bereits seit einigen Jahren eine Debatte über mögliche Alternativen statt. Diese hat sich seit Israels letztem Krieg gegen den Gaza-Streifen intensiviert, und es zeichnet sich immer deutlicher ab, daß eine neue  Bewegung entsteht, deren Ziel eine Ein-Staat-Lösung ist.

Angestrebt wird die Errichtung eines demokratischen säkularen Staates auf dem Boden des historischen Palästinas, wo alle Bürger einschließlich der 1948 vertriebenen Palästinenser und ihrer Nachkommen, ungeachtet ihrer religiösen, ethnischen oder sonstigen Zugehörigkeit, auf der Basis von gleichen Rechten zusammenleben. Durch seine Politik der Landnahme, des Siedlungsbaus und der Integration  der Infrastruktur hat Israel die Trennung zwischen dem 1948 gegründeten Kernstaat Israel und den 1967 besetzten Gebieten faktisch bereits aufgehoben. Von einigen ethnischen Enklaven in der Westbank  und dem großen Gefängnis Gaza abgesehen, hat sich Israel nunmehr das Land, das einmal Palästina war, vollständig einverleibt.

Die Bewegung für eine Ein-Staat-Lösung erkennt diese Tatsachen an und strebt nach der Überwindung des Apartheidcharakters des bereits bestehenden einen Staates. Das bedeutet die Dekolonisierung, Demokratisierung und Säkularisierung des vielfach religiös geprägten Staates Israel. Das Ziel ist Gerechtigkeit und Gleichheit für alle Bürger dieses Staates.[3]  Begründet wird die Hinwendung zu einer Ein-Staat-Lösung jedoch nicht nur mit dem Scheitern der Zwei-Staaten-Lösung, sondern auch mit deren fundamentalen Ungerechtigkeit, da sie die in der Diaspora lebenden palästinensischen Flüchtlinge ebenso ausschließt wie die innerhalb Israels lebenden Palästinenser. Die Palästina-Frage läßt sich nicht auf die Besetzung der Westbank und des Gaza-Streifens durch Israel 1967 reduzieren, sondern geht zurück auf die Enteignung und Vertreibung  der einheimischen palästinensischen Bevölkerung durch zionistische Milizen, die die Voraussetzung für die Gründung des Staates Israel  im Mai 1948 war, der ein exklusiv jüdischer Staat werden sollte.[4]

Aufgrund dessen lebt mindestens die Hälfte der palästinensischen Gesamtbevölkerung bis heute außerhalb Palästinas, meist unter recht elenden Bedingungen in den zahlreichen Flüchtlingslager in Israels arabischen Nachbarstaaten. Da die palästinensische Gesellschaft durch die ethnische Säuberung 1948 auseinandergerissen wurde, besteht sie heute aus drei Teilen:  mindestens 5,2, Millionen Palästinenser leben in der Diaspora; etwa 4 Millionen Palästinenser leben in den 1967 besetzten Gebieten und etwa 1,5 Million innerhalb der Grünen Linie.[5]

Das sind diejenigen Palästinenser und ihre Nachkommen, die der ethnischen Säuberung aus verschiedenen Gründen entgingen. Sie werden als Nicht-Juden nicht als vollwertige Staatsbürger anerkannt und  rassistisch diskriminiert. Die Zwei-Staaten-Lösung, selbst wenn sie zustande käme, könnte den Konflikt nicht wirklich lösen können, weil sie den Kern der Palästina-Frage außer Acht läßt und die Mehrheit der Palästinenser ausschließt. Daher ist es nicht verwunderlich, daß die in der Diaspora und innerhalb der Grünen Linie lebenden Palästinenser sich am intensivsten an der Debatte über die Ein-Staat-Lösung beteiligen. Nur diese kann das Recht auf Selbstbestimmung und das Recht auf Rückkehr und Entschädigung der 1948 vertriebenen Palästinenser gewährleisten. 

Bedeutende Vertreter der Ein-Staat-Lösung in der Diaspora sind u.a. die in den USA lebenden und lehrenden Akademiker/innen Nadia Hijab und Joseph Massad sowie der Betreiber der „electronicintifada" Ali Abunimah, der bereits 2006 zu dem Thema ein Buch mit dem Titel „One country" verfaßte.[6] Innerhalb der Grünen Linie unterstützen alle nennenswerten palästinensischen politischen Kräfte die Ein-Staat-Lösung, am aktivsten die Organisation Abna al-balad.[7] In der Westbank und dem Gaza-Streifen sind es vor allem Intellektuelle und Aktivisten der Boykott, Desinvestment, Sanktionen (BDS)-Kampagne wie Islah Jad, Haidar Eid und Omar Barghouthi. Umfragen zeigen jedoch, daß dort die Unterstützung der Bevölkerung für die Ein-Staat-Lösung zunimmt.[8] In der letzten Zeit wächst zudem die Zahl ehemaliger Unterstützer der Zwei-Staaten-Lösung, die sich aufgrund deren Scheiterns öffentlich für eine Ein-Staat-Lösung aussprechen, zuletzt der Autor und  Betreiber des „palestinechronicle" Ramzy Baroud.[9] Das Thema wird auch in der arabischen Welt aufgegriffen. Die libanesische Zeitschrift  al-Adab hat zum Beispiel im letzten Herbst eine Sondernummer dazu herausgebracht und al-Jazeera hat bereits mehrere Sendungen dazu gemacht. Im Rahmen der Debatte wird der historische, geographische und politische Kontext und die ganze menschliche Dimension der Palästina-Frage, die durch den Oslo-Prozeß verdrängt worden waren, wieder hergestellt. Das ist jedoch keine bloße Rückkehr zu alten Klarheiten und Strategien, sondern die Entwicklung von etwas ganz Neuem.   

Paradigmenwechsel vom algerischen zum südafrikanischen Modell

Angeregt durch die Diskussionen auf der UN-Antirassismus-Konferenz im südafrikanischen Durban 2001 begann sich die Erkenntnis durchsetzen, daß das zionistische Israel und das bis 1994 bestehende Apartheidregime in Südafrika zahlreiche Ähnlichkeiten aufweisen. In der Folgezeit fand auf der palästinensischen Seite ein Übergang statt vom algerischen Modell des nationalen Befreiungskampfes zum südafrikanischen Modell des Kampfes gegen die Apartheid. Dieser Prozeß wird getragen von einer Vielzahl von palästinensischen Basisorganisationen und kritischen Intellektuellen, die die traditionellen in der PLO zusammengeschlossenen politischen Organisationen als Organisatoren des Kampfes zunehmend ablösen.

Die PLO-Organisationen, die das politische und organisatorische Rückgrat der Autonomiebehörde bilden, haben sich während des gescheiterten Oslo-Prozeß verschlissen. Die Autonomiebehörde wird sogar in der Westbank nur noch von einer Minderheit der Bevölkerung als ihre politische Vertretung wahrgenommen. Im letzten Krieg gegen den Gaza-Streifen hat sie sich aufgrund ihrer politischen und praktischen Unterstützung Israels überdies den Ruf eines Kollaborateurs eingehandelt. Auch die Hamas, deren Wahlsieg  2006 vor allem auf die Ablehnung der Politik der Autonomiebehörde zurückging, hat es nicht wirklich vermocht, eine über Oslo hinaus weisende strategische Vision zu entwickeln. Es zeugt von der ungebrochenen Vitalität der palästinensischen  Gesellschaft, daß sich neue Kräfte formiert haben, die den Kampf um die palästinensischen Rechte wiederaufnehmen und auf neuer Stufe organisieren. Die ersten Ergebnisse dieses Prozesses waren die Entwicklung der BDS-Kampagne, die auf breiter Ebene 2005 begonnen hat und des gewaltfreien Widerstands der vom Bau der Mauer betroffenen  Dörfer der Westbank, unter denen Bil´in und Ni´lin nur die bekanntesten, aber keineswegs die einzigen sind.[10] 

Die Beteiligung antizionistischer Israelis

Ein historisches Novum ist, daß antizionistische Israelis und Palästinenser gemeinsam einen Ausweg aus dem blutigen und letztlich beide Gesellschaften zerstörenden Konflikt suchen. Prominente israelische Vertreter einer Ein-Staat-Lösung sind unter anderem die Historiker Ilan Pappe und Amnon Raz-Krakotzkin, der Geograph Oren Yiftachel, Eitan Bronstein von der Organisation Zochrot, die sich der Aufarbeitung der Nakba widmet und die Herausgeberin der Zeitschrift „Between the lines" Tikva Honig-Parnass.  Antizionistische oder zionismuskritische Israelis haben sich ebenso wie Aktivisten der internationalen Solidaritätsbewegung an den Konferenzen zu dem Thema beteiligt, die seit 2006 in London, Madrid, Haifa, Toronto und Boston stattgefunden haben. Yoav Bar, einer der Organisatoren der Haifa-Konferenz 2008, bezeichnete diese als die wahrscheinlich größte gemeinsame palästinensisch- israelische politische Veranstaltung, die es seit der Gründung des Staates Israel gegeben hat.[11] Auf der Boston-Konferenz 2009 stellten Israelis ein Drittel der insgesamt 29 Redner.[12]

Erstmals machen Palästinenser und Israelis gemeinsam den Versuch, die nationalen und politischen Rechte der Palästinenser und die erworbenen individuellen und kollektiven Rechte der jüdischen Israelis in Einklang zu bringen.[13] Die Voraussetzung dafür ist, daß kritische Israelis  das seit der Gründung Israels begangene historische Unrecht an den Palästinensern und den kolonialen Charakter des israelischen Staates und seiner Staatsideologie Zionismus anerkennen. Der Historiker Ilan Pappe beispielsweise bezeichnet den Zionismus als „siedlungskolonialistisches Projekt" und erkennt an, daß sich die zionistische Bewegung das Land mit Gewalt angeeignet hat.[14] Dieser Erkenntnisprozeß findet nicht nur in Teilen der israelischen Gesellschaft statt, sondern setzt sich darüber hinaus unter den liberalen Juden in den USA und Europa fort. Dort zeichnet sich bereits seit einigen Jahren eine Abwendung von Israel und ein kritisches Hinterfragen des Zionismus ab. Dieser Prozeß spiegelt sich wider in der Entstehung kritischer Organisationen wie des International Jewish Antizionist Network[15] 2007 sowie einer Reihe von kritischen Blogs, Artikeln und Büchern über Israel und den Zionismus. Das 2007 erschienene Buch „Overcoming Zionism" von Joel Kovel zum Beispiel ist ein Plädoyer für die Dezionisierung Israels und die Errichtung eines gemeinsamen säkularen demokratischen  Staates.[16]

Die Krise des Zionismus

Viele Gegner der Ein-Staat-Lösung begründen ihre Ablehnung damit, daß diese unrealistisch sei, weil die Mehrheit der jüdischen Israelis sie nicht wolle. Das stimmt zwar als Momentaufnahme des Ist-Zustandes, schließt aber jede historische Entwicklung aus und übersieht die mögliche Dynamik des Kampfes. Der Zionismus und die israelische Gesellschaft befinden sich in einer tiefen Krise. Diese ist vor allem eine Folge der zweiten Intifada und drückt sich dem kolonialen Charakter der israelischen Gesellschaft entsprechend in einer rasanten Polarisierung aus. Während die Mehrheit der Bevölkerung sich einem extremen antiarabischen und antimuslimischen Rassismus zugewendet hat, stellt sich eine radikale  Minderheit an die Seite der Palästinenser und erkennt all ihre Rechte, einschließlich des Rechts auf Rückkehr an. Hinzu kommt eine Vielzahl von Israelis, die sich weder der einen noch der anderen Seite zurechnen und lieber heute als morgen auswandern würden, wenn sie die Gelegenheit dazu hätten. Seit einigen Jahren wandern mehr Israelis aus als ein, so daß die demographische Balance sich immer mehr zugunsten der Palästinenser verschiebt. Von den 11,43 Millionen Menschen, die 2009 auf dem Boden des historischen Palästinas lebten, waren 5,6 Millionen jüdische Israelis und 5,51 Millionen christliche, muslimische und drusische Palästinenser. O,32 Millionen Menschen werden als „andere Nicht-Juden" klassifiziert.[17]

Mindestens 750.000 Israelis leben dauerhaft im Ausland.[18] Die wachsende Entfremdung der Bevölkerung vom israelischen Staat drückt sich auch in der Zunahme der Wehrdienstverweigerung bzw. dem Drücken vor dem Militärdienst aus.[19] Es gibt mittlerweile so viele antizionistische israelische Organisationen und Persönlichkeiten wie noch nie in der Geschichte Israels. Sie bilden zwar immer noch eine geringe Minderheit, aber zentral ist, daß sich darin eine neue Tendenz ausdrückt. Kritische Israelis wie Michael Warschawski vom Alternative Information Center weisen seit Jahren darauf hin, daß der Kolonialismus nicht nur die Kolonisierten zerstört, sondern auch die Kolonialisten, weil die gegen jene angewendete Gewalt auf sie zurückschlägt.[20] Die Verrohung und Brutalisierung der israelischen Gesellschaft sowie die der neoliberalen Politik geschuldete wachsende Kluft zwischen Arm und Reich haben die Leuchtkraft Israels, die einst Hunderttausende anzog, weitgehend zum Erlöschen gebracht. Die Ein-Staat-Lösung ist auch an Angebot an diejenigen jüdischen Israelis, die zwar weiterhin in dem Land leben, aber nicht Teil eines Apartheidsstaates und mitverantwortlich für zahlreiche Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen, wie während des letzten Krieges gegen den Gaza-Streifen begangen, sein wollen. Mit der anwachsenden internationalen  BDS-Bewegung, der sich auch israelische Kräfte angeschlossen haben, wird zudem der Druck auf die jüdisch-israelische Bevölkerung erhöht, sich den Konsequenzen des Tuns ihrer Regierung zu stellen. Auch in Südafrika spielte der internationale Druck eine wesentliche Rolle, um die Weißen dazu zu bewegen, ihre kolonialen Privilegien aufzugeben.

Yoav Bar von Abna al-Balad zufolge sind die Voraussetzungen für die Verwirklichung der Ein-Staat-Lösung das Aufbrechen des zionistischen Konsenses in der israelischen Bevölkerung, die Entwicklung einer starken internationalen Solidaritätsbewegung und die Schwächung des Imperialismus in der Region und damit auch Israels.[21] Das scheint zukünftig durchaus möglich zu sein.  

 


[1]    Makdisi, Saree, Vergeßt die Zwei-Staaten-Lösung in: Counterpunch, 13.5.2008, übersetzt von Ellen Rohlfs unter: http://zmag.de/artikel/vergeßt-die-zwei-staatenlösung

[2]    McCarthy, Rory, Israel annexing East Jerusalem, says EU, 7.3.09 unter: www.guardian.co.uk/world/2009/mar/07/israel-palestine-eu-r...; AFP, Nobel Laureate Accuses Israel of ´Ethnic Cleansing`, 22.4.09 unter:www.commondreams.org/print/41151

[3]    vgl.  Challeging the Boundaries: A Single State in Israel/Palestine/One State-Declaration der London-Konferenz November 2007 unter: http://onestate.net/pages/declaration.htm; Jaffa-Declaration der Haifa-Konferenz Juni 2008 in: Bar, Yoav, The Haifa Conference for the Right of Return And the Secular Democratic State in Palestine, Initial Report, 18.7.2008  unter: www.ror1state.org/drupal/?q=en/node/93

[4]    vgl. Pappe, Ilan, The ethnic cleansing of Palestine, Oxford 2007; Vereinte Nationen, Ursprung und Entwicklung des arabisch-israelischen Konflikts und der Palästina-Teilungsplan der Vereinten Nationen, herausgegeben von Harttung, Arnold, Berlin 1993

[5]    Jaradat-Gassner, Ingrid, Palestinians living in the Diaspora in: This week in Palestine 20/3/08 unter: http://imeu.net/news/printer008217.shtml; Palestinian Central Bureau of Statistics: Special Report on the 61th Anniversary of the Nakba, 2009; Michael, B., Regrettable statistical error, 5.2.09 unter: www.ynetnews.com/Ext/comp/articleLAyout/CdaArticlePrint...

[6]    Abunimah, Ali, One Country. A bold Proposol to end the Israeli-Palestinian Impasse, New York 2006  

[7]    vgl. Barghouthi, Omar, Reimagening Palestine. Self determination, Ethical De-colonization and Equality, 29.7.09 unter: www.zmag.org/znet/viewArticlePrint/22158

[8]    Abunimah, Ali, One Voice: manufacturing consent for Israeli Apartheid, 1.5.09 unter: http://electronicintifada.net/v2/printer10497.shtml

[9]    Baroud, Ramzy/Abulhawa, Susan, Palestine/Israel: A Single State with Liberty and Justice for All, 30.12.2009 unter: www.zmag.org/znet/viewArticlePrint/23492

[10]    www. Bilin-village.org

[11]  Bar, Yoav, The Crisis of Zionism (and) a Perspective for Palestinian Approach To the Jewish Community in Palestine unter: www.ror1state.org/drupal/?q=en/node/99

[12]  Hijab, Nadia, Olmert´s Nightmare, 8.4.2009 unter: www.Counterpunch.org/hijab04082009.html

[13]  zu den völkerrechtlichen Grundlagen vgl. Barghouthi a.a.O.

[14]  Pappe, Ilan, „Two States or One State" A Debate between former Knesset Member Uri Avnery and Doctor Ilan Pappe, Juni 2008 unter: http://ilanpappe.com/?p=58;; Youtube: Collapse of the Two State Solution 10/11, 11/11, eingestellt am 2.12.2008

[15]  vgl. Charter of the International Jewish anti-Zionist Network unter: www.ijsn.net/about-us/charter

[16]  Kovel, Joel, Overcoming Zionism. Creating a Single Democratic State in Israel/Palestine, London 2007

[17]  Michael. a.a.O.

[18]  Mearsheimer, John, The Changing Face of Israel, 12.12.08 unter: http://tpmcafe.talkingpointsmemo.com/2008/12/12/the_changing_face_of_israel

[19]  Bar, a.a.O.

[20]  z.B. in: Warschawski, Michael, Mit Höllentempo. Die Krise der israelischen Gesellschaft, Hamburg 2004

[21]  Bar, a.a.O.; Bar, Yoav, Über die Wirksamkeit des Slogans „Ein Demokratischer Staat in Palästina" zwischen politischem Projekt und Parole (arabisch) in: al-Adab, Beirut, 12.11.2009 unter: www.adabmag.com/node/262

Kommentare
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leenders   |2010-02-13 09:39:28
http://www.arbeiterfotografie.com/iran/iran/2010-01-27-screenshot-rede-shimon-peres-im-bundestag.jpg
Zitat von Shimon Peres am
Es gelüstet uns nicht nach Gebieten, die uns nicht gehören. Und wir hegen auch kein Interesse, ein anderes Volk zu beherrschen, dürfen aber unsere Augen trotz allem nicht verschließen. Unser nationales Begehren ist klar und eindeutig: Frieden mit unseren Nachbarn zu erreichen.


Ja und alle (ALLE) im Bundestag haben geklatscht...
Gelderlander  - Nicht ALLE haben geklatscht   |2010-02-14 17:50:44
Nicht alle haben ihm applaudiert, es gab auch welche, die dies aus Gewissensgründen nicht taten. Nun werden diese von "Antideutschen" zu Nazis verklärt.

Genauso wie jeder, der Israel kritisiert, nicht nur von den Antideutschen als Nazi beschimpft wird - dabei sind doch die Antideutschen die neuen Nazis
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