| Ein Bericht vom Widerstand in Afghanistan |
|
|
|
| von Rabi' al-awwal - www.informationclearinghouse.info - www.luftpost-kl.de |
04.03.2010
- bisherige Aufrufe: 966 |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Im Namen Allahs, des Barmherzigen und des Mitfühlenden, seit zwei Wochen führt eine 15.000 Mann starke Armee der NATO aus britischen und amerikanischen Truppen Militäreinsätze in einem kleinen Gebiet um die Stadt Marjah durch, die im Bezirk Nad Ali (in der Provinz Helmand) liegt. Zahlreiche feindliche Kampfjets, unbemannte Drohnen und 60 Kampfhubschrauber nehmen an den Operationen teil. Zusätzlich agiert der Feind auf dem Schlachtfeld mit riesigen, hochmodernen Panzern der Typen Abrams (s. http://de.wikipedia.org/wiki/M1_Abrams ) und (vermutlich) Chieftain (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Chieftain ), die ungefähr 65 Tonnen wiegen. Trotz intensiver Vorbereitungen, Prahlereien und Propaganda-Behauptungen, ist der Feind nicht im Stan-de gewesen, Erfolge gegen eine kleine Gruppe von Mudschaheddin (s. http://en.wikipedia.org/wiki/Mujahideen ) zu erzielen; es sind nicht mehr als 1000 bewaffnete Männer, und ihre leichten (Waffen) sind mit denen des Feindes nicht zu vergleichen. Und dennoch haben die opferbereiten und engagierten Mudschaheddin sich den Eindringlingen tapfer und erfolgreich in den Weg gestellt.
Erfahrene
Scharfschützen haben in den Reihen der Feinde Angst und Schrecken verbreitet. Die
Mudschaheddin haben 53 Panzer vernichtet; zwei unbemannte Drohnen und einen Hubschrauber abgeschossen und
Dutzende Soldaten getötet. Eine ehrenhafte afghanische Frau machte Geschichte, indem sie in einem Basar (feindlichen)
Soldaten entgegentrat und auf sie schoss. Mit ihrer heroischen Tat
weckte sie die Erinnerung an Malalai (eine mutige Frau, die in der Schlacht von
Maiwand, die 1880 im zweiten Englisch-Afghanischen-Krieg stattfand, ihren
Gesichtsschleier als Fahne benutzt und die wankenden afghanischen Kämpfer zum
Sieg ermutigt hat, s. Vor zwei Wochen hat McChrystal, der Oberkommandierende der US-Streitkräfte in Afghanistan, sich noch gebrüstet und behauptet, er werde den Mudschaheddin die Stadt Marjah bald wegnehmen. Aber heute gibt er zu, dass er auf starken Widerstand gestoßen ist, mit dem er nicht gerechnet hat. Er sagte, er habe nach der Ankündigung des Angriffs auf Marjah erwartet, dass die Taliban noch vor Beginn der Operation entweder fliehen oder ihre Waffen niederlegen würden, aber entgegen seinen Erwartungen hätten sie hartnäckigen Widerstand geleistet. Zweimal versuchte der Feind, mit Hubschraubern Soldaten hinter der Kampflinie abzusetzen; als die Mudschaheddin sie angriffen und ihnen Verluste zufügten, verließen sie das Gebiet wieder. Generalmajor Nick Carter, der Kommandeur der NATO-Streitkräfte in der Provinz Helmand, äußerte, er könne erst in drei Monaten sagen, ob die Operation erfolgreich gewesen sei oder nicht. Das sind die Worte das Feindes, und die gemachten (schlechten) Erfahrungen sollten den todgeweihten Generälen des Pentagons und den Herren der neuen Regierung im Weißen Haus eine Lehre sein. Es gibt Tausende von Städten wie Marjah in den 385 Bezirken Afg han istans. Sie haben doch gesehen, dass sie ein kleines Gebiet wie Marjah nicht in zwei Wochen einnehmen konnten, wie viele Jahrzehnte wollen sie denn aufwenden und wie viel massive Gewalt einsetzen, um ganz Afghanistan zu unterwerfen? Sie müssten doch erkennen, dass die Mudschaheddin im Lauf der Zeit neue Taktiken entwickelt und ihre Kenntnisse auf den Gebieten der Politik und der Kultur vertieft haben und dass ihre militärischen Erfahrung mit jedem Tag wächst. Die gegenwärtigen Herren des Weißen Hauses täten gut daran, ihr erfolgloses Abenteuer in Afghanistan möglichst schnell zu beenden. Alle Eindringlinge - von Alexander dem Großen bis zur ehemaligen Sowjetunion - haben dieses Abenteuer im Land der Mudschaheddin gewagt, und alle sind gescheitert. Auch Obama befindet sich bereits auf der Straße des Misserfolgs und wird in einem Fiasko enden; wenn er nicht abzieht, verlängert er nur die Tage und Nächte seines Misserfolgs und seiner Schande. Obama sollte aufhören, immer neue Listen und Tricks zu versuchen, denn der Widerstand der Mudschaheddin ist so stark geworden, dass er nicht wie eine Kerze auszublasen ist. Die Karawane der heiligen Märtyrer und Kämpfer wird früher oder später ganz sicher ans Ziel kommen, wenn Allah es will. Islamisches Emirat Afghanistan Wir haben den Bericht der Aufständischen der Provinz Helmand komplett übersetzt und mit einigen erläuternden Links in Klammern versehen. Damit erklärt sich auch, warum Admiral Mike Mullen, der Chef des US-Generalstabs, sich so zurückhaltend über die jüngste Offensive in Afghanistan geäußert hat. (s. http://www.luftpost-kl.de/luftpostarchiv/LP_10/LP06210_030310.pdf ) . http://www.informationclearinghouse.info/article24844.htm http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_10/LP06310_040310.pdf
Powered by !JoomlaComment 3.26
3.26 Copyright (C) 2008 Compojoom.com / Copyright (C) 2007 Alain Georgette / Copyright (C) 2006 Frantisek Hliva. All rights reserved." |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Letzte Aktualisierung ( 04.03.2010 ) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| < Zurück | Weiter > |
|---|




















































