| Wie beeinflussen deutsche Stiftungen die Entwicklung in der Ukraine? |
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| von Hans-Jürgen Falkenhagen & Brigitte Queck - www.tlaxcala.es |
06.07.2010
- bisherige Aufrufe: 489 |
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Wie über die Nachrichten zu erfahren war, ist ein Vertreter der CDU- nahen Adenauer-Stiftung Ende Juni 2010 an der Einreise in die Ukraine gehindert worden.Erst nach Interventionen der Bundesregierung konnte der Mann die Grenze des Landes passieren. Es ist bekannt, dass die Konrad-Adenauer-Stiftung seit ihrem Bestehen oppositionelle Gruppen und Parteien in verschiedenen Staaten der Erde finanziell unterstützt.
So lud die Konrad Adenauer -Stiftung im Frühjahr 2007 Kuba-Oppositionelle aus aller Welt nach Berlin ein, um 2 Tage zu „beratschlagen", wie das „Kuba-Regime" am besten zu beseitigen wäre.Auch als Ende Juni 2010 der
derzeitige ukrainische Parlamentspräsident Lytwyn zu einem
Staatsbesuch
in der Bundesrepublik weilte, gab man ihm gute Ratschläge, sich nicht
zu
sehr an Russland zu binden, denn dies würde nur einem baldigen EU-
und
späteren NATO-Beitritt der Ukraine behindern. Aber weder das EU-Parlament, noch die deutsche Regierung, die doch angeblich Freiheit, Demokratie und Menschenrechte so hoch schätzen, hatten damals ihren Protest angemeldet .Juschtschenko war ja einer der „ihren"!! ![]() So durfte man sich auch nicht wundern, dass man seitens der Bundesregierung beim Empfang des ukrainischen Parlamentspräsidenten im Juni 2010 mit großem Bedauern das Scheitern der „Volks"revolution in der Ukraine 2004 ansprach! Da die derzeitige ukrainische Regierung unter Janukowitsch wieder Anschluss an Russland sucht, glaubt man in Deutschland, ein klein wenig in Fragen Demokratie nachhelfen zu müssen. So ist Nico Lange, Stiftungsvertreter der Adenauer-Stiftung in Kiew, vor ca. zweieinhalb Wochen in einem Interview mit der regierungsfinanzierten Deutschen Welle mit scharfen Vorwürfen gegenüber der Regierung der Ukraine hervorgetreten. So sei nach seinen Worten Kiew nach dem Regierungswechsel in Kiew „innenpolitisch weiter entfernt von demokratischen und rechtsstaatlichen Standards als zuvor." Er verlangte, dass Berlin und Brüssel nun „die Abwartehaltung gegenüber der Ukraine zugunsten einer wieder aktiveren Politik" aufgeben müssten. Es sei in den vergangenen Monaten der Eindruck entstanden, die EU habe sich „in ihrer östlichen Nachbarschaft das Heft des Handelns aus der Hand nehmen lassen." Natürlich sind auch die USA über die Entwicklung in der Ukraine, die nicht in ihrem Sinne verläuft, enttäuscht und wollen die Ukraine wieder „auf Kurs" bringen.
So wurde am 2. Juli 2010
US-Außenministerin Clinton in Kiew empfangen und für August ist ein
Aufenthalt des ukrainischen Staatspräsidenten Janukowitsch in Berlin
angekündigt. Die Adenauer-Stiftung ist an der Vorbereitung des
Besuches
beteiligt.
Kann es in dieser
Situation verwundern, wenn die Unkerufe außerhalb regierungsnaher
Kreise
in Deutschland immer größer werden, dass die Aufrufe westlicher
Regierungen an die Entwicklungsländer und andere Staaten "Freiheit,
Demokratie und Menschenrechte" in ihren Ländern „größeren Raum" zu
geben, genau das Gegenteil verheißen?
Quelle: die
Autoren
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| Letzte Aktualisierung ( 06.07.2010 ) | |||||||
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Wie über die Nachrichten zu erfahren war, ist ein Vertreter der CDU- nahen Adenauer-Stiftung Ende Juni 2010 an der Einreise in die Ukraine gehindert worden.Erst nach Interventionen der Bundesregierung konnte der Mann die Grenze des Landes passieren. Es ist bekannt, dass die Konrad-Adenauer-Stiftung seit ihrem Bestehen oppositionelle Gruppen und Parteien in verschiedenen Staaten der Erde finanziell unterstützt.



















