|
Ex-Bischof Mixa erhält Pension von 5.400 Euro monatlich - aus Steuergeldern |
|
|
|
|
von EH
|
24.07.2010
- bisherige Aufrufe: 354
|
|
Die Kirche hat den gestrauchelten Bischof aus dem Verkehr gezogen, dem Staat liegt er weiter auf Geldbeutel, damit es dem Geistlichen materiell an nichts fehlt
Bayerischer Bischof müsste man sein. Die werden nämlich wie zahlreiche Kanoniker, Vikare oder Direktoren und Erzieher an kirchlichen Schulen nicht etwa von den 1,2 Milliarden Euro bezahlt, die der Staat an Kirchensteuer für die katholische Kirche einzieht. Das bringen alle Steuerzahler auf, um die Kirche und ihre Würdenträger zu unterstützen. Beide Kirchen erhalten jährlich allein 450 Millionen Euro von allen Steuerzahlern zusätzlich zur Kirchensteuer für Personalkosten der Bischöfe, Pfarrer und Theologen. Und allein dem Bistum Augsburg, an dem Mixa tätig war, zahlt der Staat 2010 17,608 Millionen Euro an "Pflichtabgaben". 2009 waren es noch knapp 17 Millionen.
Das gilt selbstverständlich auch für schwarze Schafe wie Bischof Mixa, der wegen Verfehlungen genötigt wurde zurückzutreten, auch wenn er sich lange zierte und lieber versetzt werden wollte. Dabei ging es um Vorwürfe, als Pfarrer Stiftungsgelder missbraucht zu haben, um seine Neigungen zum Alkohol und zum prügelnden Strafen von Heimkindern, aber auch um Falschaussagen. Angeblich soll er zudem junge Priesterseminaristen aus dem "Collegium Willibaldinum" in seine Privatgemächer eingeladen, um mit ihnen in die Sauna zu gehen.
http://www.heise.de/tp/blogs/6/148063
|