| US-Seemanöver vor Nordkoreas Küste |
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| von Eugen Hardt |
28.07.2010
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Verschärfte imperialistische Rivalität Chinas Außenminister Yang Jiechi rief alle Beteiligten zu „Zurückhaltung" auf. Damit macht er deutlich, dass China sich gegenwärtig noch nicht auf eine militärische Kraftprobe mit den US-Imperialisten und ihren südkoreanischen Marionetten einlassen kann. Doch China versucht, strategisch von der Schwäche der US-Imperialisten zu profitieren. Die Versenkung des südkoreanischen Kriegsschiffes und das aktuelle Seemanöver sind Teil der sich seit längerem verschärfenden Rivalität in Ostasien zwischen dem aufsteigenden imperialistischen China und dem durch Megaverschuldung und mehrere Kolonialkriege an seine Grenzen stoßenden US-Imperialismus. China hat in den letzten Jahren immer aggressiver Ansprüche auf die Inselgruppe der Spratlys im südchinesischen Meer angemeldet, ein Gebiet, in dem gewaltige Rohstoffvorkommen vermutet werden. Um seine Interessen durchzusetzen ist China dabei mit großen Anstrengungen seine Marina aufzurüsten. Dabei legt es den Schwerpunkt auf die Entwicklung von Antischiffraketen, die in der Lage sind Flugzeugträger zu versenken, die die Basis der US-Macht im Pazifik darstellen. Im Frühjahr hatten sich die Spannungen derart zugespitzt, dass Peking alle Militärkontakte zu den USA abbrach. Seit September 2008 sind die „6-Parteiengespräche" zur Beendigung des nordkoreanischen Atomprogramms eingestellt und im Frühjahr kündigte Nordkorea an, gleich einen Fusionsreaktor entwickelt zu haben. Zunehmend lässt China seinen ökonomisch und politisch völlig abhängigen Kettenhund Nordkorea immer aggressiver sich aufblähen in der Annahme, dass der US-Imperialismus sich zusätzlich zu den Kriegen in Afghanistan und Irak sowie dem geplanten Krieg gegen den Iran nicht einen weiteren mit Nordkorea leisten kann, der zudem jederzeit die Gefahr der Ausweitung zu einen solchen mit China zeitigen würde. Das aktuelle Manöver soll China zeigen, daß die US-Imperialisten gewillt sind ihre Vormachtstellung in Ostasien aufrechtzuerhalten.
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| Letzte Aktualisierung ( 28.07.2010 ) | |||||||
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Am Sonntag begann ein groß angelegtes Seemanöver der USA und Südkoreas vor der nordkoreanischen Küste, an dem auch der atomgetriebene Flugzeugträger George Washington teilnimmt, trotz der Drohung Nordkoreas mit einem Atomschlag. Am Seemanöver sind 20 Kriegsschiffe beteiligt, 200 Kampfflugzeuge und 8000 Soldaten.



















