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"Die erste Freiheit der Presse besteht darin, kein Gewerbe zu sein" 
Karl Marx 
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Linke Zeitung
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Wirtschaft -
Betrieb und Gewerkschaft
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Geschrieben von: Renate Münder - www.secarts.org
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Freitag, den 02. April 2010 um 01:00 Uhr |
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Artikelaufrufe: 2233
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Über die Dialektik zwischen nationalem und internationalem Klassenkampf.
Werner Sauerborn, Gewerkschaftssekretär bei ver.di in Stuttgart, sieht „global unions" als einzige Möglichkeit für die Gewerkschaften, wieder handlungsfähig zu werden. Richtig ist, dass durch die verstärkte Internationalisierung des Kapitals der Klassenkampf international geführt werden muss. Der global organisierten Bourgeoisie muss eine global organisierte Arbeiterklassen entgegentreten. Die Ausgebeuteten hier wie im Ausland stehen demselben Feind gegenüber - übrigens auch dann, wenn sie nicht im selben Konzern arbeiten. Das Kapital spielt ständig Belegschaften gegeneinander aus, nur durch die Entwicklung gemeinsamer Kämpfe können sie dagegen halten.
Dem stehen allerdings große Schwierigkeiten gegenüber, wenn auch die Organisationen bereits existieren: zum einen gibt es seit längerem Euro- und sogar Weltbetriebsräte, zum anderen den Internationalen Gewerkschaftsbund (IGB), dem der DGB angehört, und auf Branchenebene zehn globale Gewerkschaftsföderationen.
Der IGB vertritt mit seinen 311 Mitgliedsorganisationen in 155 Ländern heute ca. 175 Millionen Beschäftigte. Er organisiert z. B. Kampagnen zur weltweiten Durchsetzung internationaler Rahmenvereinbarungen, die den multinationalen Konzernen verbindliche Verhaltensregeln, so bei den ILOKernarbeitsnormen, auferlegen sollen. DGB und IGM hoffen dabei, wie es in einer gemeinsamen Broschüre1 zum Ausdruck kommt, auf die Einsicht der Unternehmer. Diese würden schließlich durch die gesteigerte Produktivität und die gesunkene Zahl der Streiktage profitieren, wenn sich die Arbeitsbedingungen verbesserten. Die internationalen Info-Netzwerke sollen der Sozialpartnerschaft dienen - Beschäftigte wie Unternehmer hätten beide ihren Vorteil.
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Theorie -
Sozialismusdebatte
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Geschrieben von: Francis Byrne
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Mittwoch, den 05. Mai 2010 um 09:39 Uhr |
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Artikelaufrufe: 2788
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In den letzten Jahren
sahen sich viele Menschen mit ganz neuen Herausforderungen konfrontiert. Ob in der
Anti-Globalisierungs- oder der Anti-Kriegs-Bewegung, auf Demonstrationen gegen Hartz
IV oder in Aktionen und Bündnissen gegen Studiengebühren, Nazis oder die
Auswirkungen von Lohndumping und Wirtschaftskrise: viele Menschen kamen zu dem
Schluss, selbst aktiv werden zu müssen, um sich gegen den alltäglichen Wahnsinn
des Kapitalismus zu stellen.
Mit der Ausweitung der
Wirtschaftskrise werden noch viele weitere Menschen in diese Kämpfe einbezogen
werden.
Im gemeinsamen Kampf
entdeckt eine neue Generation von Aktivistinnen und Aktivisten die Stärke des
gemeinsamen Handelns. Viele Aktive erkennen aber auch die Notwendigkeit, über
den sehr wichtigen Kampf der einzelnen Bewegungen hinauszugehen und das
kapitalistische Konkurrenzsystem als Ganzes in Frage zu stellen. Ein System,
das auf Ausbeutung basiert und auf Kriege, Rassismus und Sexismus angewiesen
ist, um weiter bestehen zu können.
Unsere Losung lautet:
„Eine andere Welt ist möglich!" Doch bei der Beschäftigung mit
sozialistischen Ideen über Alternativen zum Kapitalismus, stoßen Aktivisten
schnell auf Widersprüche.
„Die zwei Seelen des Sozialismus" -
Sozialismus von oben oder von unten?
Der amerikanische
Sozialist Hal Draper erkannte den zentralen Unterschied zwischen den
verschiedenen sozialistischen Strömungen als den, zwischen dem „Sozialismus von
oben" und dem „Sozialismus von unten".
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Positionen -
Strategie und Taktik
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Geschrieben von: Johannes Wolf - www.sozialismus.net
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Dienstag, den 07. September 2010 um 10:11 Uhr |
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Artikelaufrufe: 1701
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In der (antikapitalistischen) Linken gibt es unterschiedliche
politische Ansätze. Einige von ihnen werden hier beleuchtet:
Reformistische Parteien als Vehikel? Bewegungen als Allheilmittel?
„Breite Bündnisse“ gegen Rechts? Linke Einheitsprojekte? Betriebsarbeit
und Kaderorganisation?
Derzeit treten die Auswirkungen der aktuellen Krise des Kapitalismus
besonders deutlich hervor – mit den (bevorstehenden) massiven
Sparpaketen und Angriffen auf die Lohnabhängigen. Dabei wird auch die
Schwäche der ArbeiterInnenbewegung und der (radikalen) Linken in der
Abwehr dieser Verschlechterungen ersichtlich. Gleichzeitig stellen die
Krise und ihre Folgen verschiedene Konzepte der (radikalen) Linken auf
die praktische Probe. Wir wollen hier verschiedene Strategien
diskutieren und unsere eigenen Ideen darlegen. Denn erfolgreicher
Widerstand braucht die richtigen Konzepte.
Die Krise hat
besonders deutlich das destruktive Potential und die grundsätzliche
Krisenhaftigkeit des Kapitalismus gezeigt; eines Systems das nach dem
Prinzip der Profitmaximierung funktioniert und nach Wachstum ohne Wenn
und Aber verlangt. Hoffnungen auf eine Reformierung oder eine „Zügelung“
haben sich als hochgradig illusionär herausgestellt – und werden es
auch in Zukunft bleiben. Die Herrschenden haben deutlich gezeigt, dass
sie gewillt sind, die Lohnabhängigen für die Kosten der Krise aufkommen
zu lassen. Dem kann nur mit einer kämpferischen Bewegung, mit Streiks,
Massenmobilisierungen und Demonstrationen begegnet werden. Außerdem
müssen die Klassenkämpfe mit einer systemüberwindenden Perspektive
verbunden und geführt werden.
Die Kämpfe sind in verschiedenen
Ländern unterschiedlich weit fortgeschritten, so wie auch die Stärke und
Zusammensetzung linker/linksradikaler Kräfte große Differenzen
aufweist. So gibt es in Griechenland bereits seit Monaten eine
kämpferische Bewegung mit zahlreichen Streiks und auch in anderen
Ländern, zum Beispiel in Spanien, regt sich Widerstand gegen die Pläne
der Herrschenden.
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Kultur -
Gedichte
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Geschrieben von: Frans Brendt
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Montag, den 07. Juni 2010 um 01:00 Uhr |
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Artikelaufrufe: 2234
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Palästina, wir geben Dir ein Versprechen:
Wir werden diese tödliche Blockade durchbrechen!
Wir sind Muslims, Christen, Juden, Atheisten,
und rufen zusammen laut: „Stoppt die Zionisten!“
Wir werden eine starke Bewegung aufbauen,
Du kannst auf unsere weltweite Solidarität vertrauen.
Palästina wir geben Dir jetzt ein Versprechen:
Wir werden kämpfen gegen diese schrecklichen Verbrechen!
Die Apartheid in Südafrika, sie ist nicht mehr,
die Tränen unser Brüder und Schwestern, die schmerzten uns sehr.
Jetzt mobilisieren wir, bis jedes Radio sendet:
Auch die Unterdrückung Palästinas ist beendet!
Adil, Amal, Mahmoud hört unser Versprechen, wir geben keine Ruh,
die alltägliche Vertreibung lassen wir nicht mehr zu!
Mit Lügen und Gewalt versucht man ein Volk zu ersticken,
Immer mehr Menschen können das jetzt durchblicken.
Es gibt aber etwas, das dürfen wir nicht vergessen:
Israel macht staatlichen Terror für US-Öl-Interessen.
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Inland -
Bildung
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Geschrieben von: Montgomery - http://de.indymedia.org
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Dienstag, den 07. Dezember 2010 um 10:05 Uhr |
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Artikelaufrufe: 1607
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Mit dem Zusammenbruch der schwarz-grünen Koalition gibt jetzt auch
eine Mehrheit gegen Studiengebühren in der Hamburger Bürgerschaft.
Theoretisch. Am 15.12. steht ein Antrag auf sofortige Abschaffung auf
der Tagesordnung. Doch SPD und Grüne wollen nun dagegen stimmen.
In Hamburg wurden Studiengebühren 2006 durch den CDU-Senat
eingeführt. SPD, Grüne und Linke hatten sich stets dagegen
ausgesprochen. Nachdem 2008 der schwarz-grüne Senat an die Macht kam,
wurden die Gebühren von 500 auf 375 € reduziert. (Dafür fiel die
Befreiung für chronisch Kranke und Erziehende weg.) Nun haben die Grünen
die Regierungskoalition verlassen, somit hätte Rot-Rot-Grün eine
stabile Mehrheit, die Studiengebühren sofort abzuschaffen. Die
Linksfraktion hat bereits einen entsprechenden Antrag eingereicht.
Doch
Rot-Grün sträubt sich jetzt. "Dass die Studiengebühren junge Leute aus
nicht begütertem Hause vom Studieren abhalten, halte ich für eine
Tatsache. Aber auch das müssen wir seriös finanzieren. Jetzt im
Parlament Klamauk zu machen, ist nicht gut." äußert sich der
SPD-Bürgermeisterkandidat Olaf Scholz in der taz vom 5. Dezember. 2008
in Hessen sah das noch ganz anders aus. Obwohl es nicht zu einem
rot-rot-grünen Bündnis kam, wurden die Studiengebühren aus der
Opposition heraus von den drei Parteien mit ihrer Mehrheit abschafft.
Auch nachdem CDU-Koch wieder an der Macht war, traute er sich nicht, die
Campusmaut wieder einzuführen.
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