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Spendet ! |
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"Die erste Freiheit
der Presse
besteht darin,
kein Gewerbe
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Karl Marx

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Krise und Widerstand
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Finanzmarktkrise -
Rückblick und Ausblick |
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Vor einem neuen
Wirtschaftsaufschwung? |
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Das reformistische Schaf im autonomen Wolfpelz |
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Mindestlohn,
Mindesteinkommen
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Europäisches
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gegen die Krise |
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Bildungsstreik: Bilanz,
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Massenstreikdebatte 1910:
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Ostasien
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von Braun, Eisenberg und Jansen
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31.08.2010
- bisherige Aufrufe: 246
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Der folgende Bericht gibt eine Übersicht über den aktuellen Stand der kämpferischen Bewegung in Japan. Alle Organisationen,
Ereignisse und Themen werden hier in zusammengefasster Form präsentiert,
wohlwissend, dass sich zu jedem einzelnen Punkt jeweils eigene ausführliche
Artikel schreiben ließen.
Der Bericht basiert auf Informationen aus Reden
kämpferischer Japaner und aus Gesprächen mit Mitgliedern der lokalen
Eisenbahner-Gewerkschaft Doro Chiba, der Japanischen Revolutionären
Kommunistischen Liga (JRCL) und des Alljapanischen Allgemeinen Verbandes
der studentischen Selbstverwaltungen (Zengakuren), bei denen wir im August
2010 zu Gast sein durften.
Politische Theorie - Die drei Grundpfeiler der JRCL
Die JRCL entstand im Jahre 1957 in dem Vesuch, anstelle der KPJ eine
wahrhaft revolutionaere Partei aufzubauen . Die Geschichte der japanischen
Arbeiterbewegung seit dem 2. Weltkrieg war geprägt von Auflösungen, Spaltungen
und Neugründungen von Gewerkschaften, Parteien und Studentenverbänden.
Der hartnäckige Kampf der japanischen Arbeiter seit den 1980er Jahren gegen
die Aufteilung und Privatisierung der japanischen Staatsbahn beweisst abermals
die Notwendigkeit einer revolutionären Partei, die die Arbeiterbewegung
kämpferisch und damit siegreich anzuführen in der Lage ist.
Vor allem im jahrelangen Kampf um die Wiedereinstellung der 1047 entlassen
Arbeiter der japanischen Staatsbahn, in der Unterstützung der Sanrizuka-Bauern
gegen die Erweiterung des Narita Flughafens und im Widerstand gegen die
US-Militärbasen auf der japanischen Insel Okinawa zeigten sich v. a. die
Organisationen Doro Chiba und Zengakuren als wahre kämpferische
Alternative zu den systemfreundlichen Organisationen.
In ihren Flugblättern, Reden und Aktionen zeigt sich die Orientierung
dieser beiden Organisationen an den drei Grundpfeilern der JRCL. Die Liga stützt
sich auf die Punkte Epochenerkenntnis, politische Linie und Danketsu.
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Letzte Aktualisierung ( 01.09.2010 )
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von Michael Gatter - www.arbeitermacht.de
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16.08.2010
- bisherige Aufrufe: 329
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Es war der Grausamkeiten zuviel. Am 6. Juni 2010 machte die Nachricht
die Runde, dass die indische Armee Ende April 3 junge Männer Schachsad
Achmad, Rijas Achmad und Mohammed Schafi hingerichtet hatte, weil sie
angeblich als militante Elemente aus Pakistan eingesickert wären. Das
war eine Lüge, die nicht einmal die Polizei selber glaubt.
Am 11.6. feuerten paramilitärische Einsatzkräfte der zentralen
Reservepolizeitruppen Tränengas aus kürzester Entfernung auf
Demonstranten und traf dabei den 17jährigen Tufail Achmad Mattu tödlich
am Kopf. Tausende nahmen am folgenden Tag an dem Trauermarsch teil.
Diese Ereignisse entfachten einen Ausbruch von Unruhe unter der
Bevölkerung des Kaschmir, die in Unterdrückung und Furcht vor der
Besatzung der indischen Armee lebt. Mehrtägige Streiks und
Massendemonstrationen wurden ausgerufen, zuletzt am 13.7., dem
historische Märtyrertag, da 1931 21 Muslime aus dem Kaschmir in einer
Erhebung gegen den damaligen hinduistischen Herrscher Maharadscha Hari
Singh getötet worden waren.
Die Asia Times Online behauptet, dass 2 islamistische Organisationen Al
Badr unter Führung von Bakt Samin Khan und Laschkar-e-Taiba führend in
dem Konflikt seien, es handelt sich jedoch klar um eine spontane
Massenerhebung.
Junge Kaschmiris stehen in vorderster Linie in den Straßenkämpfen,
werfen mit Steinen nach den Sicherheitskräften, errichten Straßensperren
mit brennenden Reifen, um die indische Polizei aufzuhalten. Der Staat
antwortet mit Tod bringendem Feuer. Viele Tote, im Juni mindestens 15,
und Verwundete sind zu beklagen. Die meisten Zusammenstöße ereignen
sich in Srinagar, der Hauptstadt der zu Indien gehörenden Provinzen
Dschammu und Kaschmir.
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Letzte Aktualisierung ( 16.08.2010 )
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von Eugen Hardt
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28.07.2010
- bisherige Aufrufe: 608
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Am Sonntag begann ein groß angelegtes Seemanöver der USA und Südkoreas vor der nordkoreanischen Küste, an dem auch der atomgetriebene Flugzeugträger George Washington teilnimmt, trotz der Drohung Nordkoreas mit einem Atomschlag. Am Seemanöver sind 20 Kriegsschiffe beteiligt, 200 Kampfflugzeuge und 8000 Soldaten.
US-Kriegsminister Gates erklärte, das Manöver verfolge die Absicht, „Nordkorea eine klare Botschaft zu schicken, sein aggressives Verhalten zu beenden. Erneut beschuldigte er Nordkorea, im März ein südkoreanisches Kriegsschiff torpediert zu haben.
Weiter sagte er, man habe unter Berücksichtigung chinesischer Proteste das ursprünglich im gelben Meer vor der Westküste Nordkoreas geplante Manöver ins japanische Meer vor dessen Ostküste verlegt. Zukünftige Manöver würden aber in beiden Gebieten stattfinden. Währenddessen kündigt US-Außenministerin Clinton neue weit reichende Sanktionen gegen Nordkorea an.
„Heiliger nuklearer Krieg"
Nordkorea kündigte als Reaktion auf das Manöver eine nukleare Antwort an. Man sei bereit zu einem „heiligen Krieg der Vergeltung", wie die „Nationale Verteidigungskommission" unter ihrem Vorsitzenden Kim erklärte. „All diese Manöver sind nichts anderes als militärische Provokationen gegen die Volksrepublik Korea" heißt es weiter. „Armee und Volk der DPRK werden völlig legitim mit ihrer nuklearen Verteidigungsmacht diese bislang größten Kriegsübungen der USA und ihrer südkoreanischen Marionetten beantworten. Das Manöver ist ebenso sinnvoll wie das Wecken eines schlafenden Tigers".
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Letzte Aktualisierung ( 28.07.2010 )
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von Frederik Haber - www.arbeitermacht.de
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26.07.2010
- bisherige Aufrufe: 429
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Lokomotive der Weltwirtschaft" wird China genannt, momentan wird dieser
Begriff oft mit „nachlassender Dynamik" kombiniert. Genauso locker reden
bürgerliche Politiker vom „kommunistischen Regime". Ein
„kommunistisches Regime" als „Lokomotive" der kapitalistischen
Weltwirtschaft?
Dieser Widerspruch macht den wenigsten Politikern und
Wissenschaftlern zu schaffen, ist es doch ihre Hauptaufgabe, Ideologie
zu produzieren, mit der die Interessen der kleinen Minderheit der
Ausbeuter kaschiert wird. Da steht die Logik hintenan.
MarxistInnen brauchen eine saubere Analyse: Was ist das für ein Staat?
Welche Klasse herrscht? Was für Produktions- und Eigentumsverhältnisse
bestehen? Wo steht dieses Land? Ist es Freund oder Feind im großen Krieg
der Klassen? Wie sollen wir mit ihm umgehen?
Degenerierter Arbeiterstaat
Ein „kommunistisches" Regime wäre ein Land, wo die Bourgeosie, wo
Privateigentum und Marktkonkurrenz nicht mehr existieren. Die
Arbeiterklasse hätte eigene Machtorgane: die Räte. Selbst dieser Staat
würde absterben, weil die Gesellschaft dank fehlender Ausbeutung und
schwindender Unterdrückung immer weitere Bereiche des Lebens selbst
regeln würde. Es wäre ein Stützpunkt der Weltrevolution, der anderen
Ländern hilft, das Joch des Kapitalismus und des Imperialismus
abzuschütteln.
Die Revolution von 1949 brachte nicht die Arbeiterklasse an die
politische Macht, sondern die Partei, die sich auf eine erprobte Armee
stützte und die radikalisierte Landbevölkerung. Eine Koalitionsregierung
mit bürgerlichen Kräften wurde gebildet, die im Laufe der nächsten zwei
Jahre allerdings ebenso ins Exil gedrängt wurden, wie der Großteil der
chinesischen Bourgeoisie zuvor. Eine Landreform, die die schauerlichen
feudalen Ausbeutungsverhältnisse auf dem Land abschaffte, sicherte der
Partei die Unterstützung der armen Bauern.
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Letzte Aktualisierung ( 26.07.2010 )
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von Jan Myrdal - www.tlaxcala.es
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09.07.2010
- bisherige Aufrufe: 396
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Es herrscht Bürgerkrieg in Indien. Kein Wunder. Während das Bruttonationalprodukt mit 8% steigt, leben 77% der Bevölkerung unter der Armutsgrenze. Auf der globalen Hungerliste nimmt Indien einen Platz hinter den sub-Sahara-Ländern Afrikas ein. Am meisten unterdrückt sind die Unberührbaren - die Dalits - in der von Kasten geplagten indischen Gesellschaft. Zusammen mit den Adivasis - der Urbevölkerung machen sie ein Viertel der Bevölkerung Indiens aus.
Für die herrschende Klasse sind sie nur eine
überflüssige Gruppe. Sie sind genauso unterdrückt und am Verhungern, wie
damals, als ich vor 52 Jahren zum ersten Mal nach Indien kam und total
geschockt war. Die hungrigen 50% werden immer hungriger. Die Reichen
werden immmer reicher. 36 Milliardäre stellern ein Drittel von Indiens
Nationalprodukt dar. Sie sind widerwärig reich und benehmen sich so, wie
andere herrschende Klassen sich immer benommen haben. Sie sind
moralisch empört, wenn die Unterdrückten und Verhungernden ihr Recht
verlangen. Sie sprechen voller Entsetzen in ihrem Parlament und ihrer
Presse, wenn die Opfer sich selbst verteidigen, wenn private Goondas
[von den Reichen bewaffnete Gangster. D.Ü.] oder reguläre Truppen der
herrschenden Klasse - Salwa Judum und Green Hunt - morden, vergewaltigen
und niederbrennen, um Gesetz und Ordnung herzustellen.
Indien
ist niemals 'gewaltlos' gewesen. Weder seitens der Herrscher oder der
Beherrschten. Als eine Bewegung gegen die Herrscher hat Gewaltlosigkeit
Anlaß zu einer Bibliothek voller Bücher gegeben, aber es war nicht durch
Gewaltlosigkeit, dass die Briten zum (teilweisen) Abzug gezwungen
wurden. Die unterdrückten Massen haben immer gekämpft. Das weiß jeder,
der eine unzensierte Geschichte Südasiens liest. Aber die politische
Zensur in Bezug auf Indien war so gründlich, dass selbst offiziell
unpolitische Bücher für junge Menschen, wie etwa die englische
Standardversion von Jules Vernes „Die geheimnisvolle Insel", gereinigt
wurden. Jules Vernes Originaltext über Kapitän Nemo und 1857 [das Jahr
des großen indischen Aufstandes gegen die britische Herrschaft. D.Ü.]
wurde als subversiv angesehen und umgeschrieben, um den imperialen
Interessen Englands zu .
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Letzte Aktualisierung ( 09.07.2010 )
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